Uiuiui. Wir haben es tatsächlich geschaft, einen Ausflug zum Mühlentag 2013 zu machen. 2010 waren wir schonmal, 2011 weiß ich nicht mehr, warum nicht, letztes Jahr waren spontan meine Eltern da und wir hatten andere Pläne.
Dieses Jahr wollte der Wettergott nicht mitspielen. Es war Dauerregen und Unwetter angekündigt. Für den fall der Fälle hatten wir uns aus der langen Liste der teilnehmenden Mühlen eine einzige in unserer Gegend ausgesucht. Ich wollte auch nicht mehrere Mühlen “abklappern”, das wäre vor allem mit der kleinen Hexe nur stressig geworden. Und diese Mühle liegt so weit vom Schuss, dass sie sich auch schlecht mit anderen Mühlen verbinden lässt. Also eigentlich ideal.
Gestern Vormittag schüttete es auch fleißig. Kaum lag das kleine Mädchen im Bett zum Mittagsschlaf, klarte es auf. War ja klar. Wir ließen es also auf uns zukommen, und als sie aus dem Mittagsschlaf erwachte, war es immernoch trocken. Wow. Ich wollte dann meine Kamera einpacken und stellte fest, dass wir, obwohl bereit gelegt, vergessen hatten, den Akku aufzuladen. Hmpf. Aber: mit einer Akkuladung schafft die Kamera um die 1000 Bilder oderso, volladen dauert 2 Std… Also schnell den Akku ins Ladegerät, der Liebste hat schnell den Zwerg unter die Dusche gestellt, ich hab unser Gulasch noch ein wenig weiter geköchelt (das stand während wir weg waren nicht auf dem Herd und war danach trotzdem fertig, total super), Sachen gepackt, Wäsche aufgehängt, und nach einer halben Stunde kamen wir los. Immernoch trocken, yeay.
Wir sind dann nach Zons gefahren, ein kleines Städtchen mit Stadtmauer, haben fix einen Parkplatz gefunden, einen Parkschein geschenkt bekommen (und ihn hinterher auch weiter geschenkt) und uns auf den Weg gemacht. Wir parkten direkt vor der Mühle, mussten aber noch ein Stückchen laufen, um um die Stadtmauer zu kommen. Schnell stellten wir dann noch fest, dass im Städchen ein Drehorgelfest stattfand. Alles voller historischer Drehorgeln! Sehr schön!
Um zur Mühle zu kommen, muss man auf einer sehr schmalen Treppe auf die Stadtmauer kraxeln. Da endete der Weg dann für das kleine Mädchen und mich, und wir haben den Liebsten und den Zwerg alleine die schmalen Mühlenleitern hochgeschickt.
Hinterher sind wir noch durchs Städtchen “flaniert”, haben Drehorgeln angeschaut, ein Eis gegessen und sind gemütlich wieder zum Auto gelaufen. Alles ohne Regen, trotz vieler grauer Wolken.
Wirklich ein schöner Ausflug, und ich bin echt froh, dass wir losgefahren sind!
