Heute war wieder Spielgruppe, das letzte Mal mit mehr als 2 Kindern. 3 von den Kindergartenkindern sind nämlich heute nochmal vorbeigekommen, weil sie diese Woche Eingewöhnungszeit haben und nur jeweils 1 Std im KiGa waren. Ab nächste Woche sind wir dann wohl alleine. Letzte Woche war noch ein neues Mädchen da, aber die sind jetzt erstmal bis September im Urlaub. Noch dazu kommt, dass das ganze Spielzeug, was wir bisher mit benutzt haben, weg ist. Aber dass da eine Gruppe aufgehört hat ist uns nicht bekannt. Naja, nun müssen wir halt selber was mitbringen. Das wird schon klappen, so toll war das alte Zeug auch immer nicht. Vielleicht findet sich ja auch einem Flohmarkt demnächst mal was.
Ich hoff nur, dass die Gruppe nicht einschläft. Nun treffen wir uns nächste Woche nochmal, aber dann sind wir ja erstmal 3 Wochen weg, also geht’s dann erst Mitte September weiter. Aber vielleicht finden sich bis dahin ja noch Spielkameraden.
Nachdenklich stimmte mich dann die Trennung von einer Spielgruppenmutter von ihrem Mann. Ich weiß auch nicht genau, wieso ich darüber so viel nachdenke, wirklich gut kennen tu ich die ja nicht. Aber ist vielleicht ein wenig viel grade, vor einer Woche der Tod der kleinen Schwester einer guten Freundin von mir, vor ein paar Tagen der Tod der Mutter einer Freundin… Auch wenn ich beide nicht kannte, wirft mich das schon ein wenig aus der Bahn… Also insgesamt ein wenig nachdenklich grad…
Dann noch die anstehende Kur… Ich weiß noch nicht ganz, ob ich mich drauf freuen soll oder nicht. Ich kann es so nicht leiden, wenn etwas Unbekanntes auf mich zukommt. Wenn ich etwas nicht einschätzen kann. Wir haben uns immer noch nicht entschieden, ob der Liebste mir das Auto da lässt und mit der Bahn oder einem Leihwagen zurückfährt. Oder ob er das Auto wieder mitnimmt. Ich zermater mir den Kopf, was für Klamotten wir mitnehmen, und wie meine Sachen es vertragen, wenn sie in den Trockner müssen dort, obwohl sie doch Feinwäsche bräuchten. Und was davon wohl abfärben wird und was nicht. Und wie ich das Hausschuh-Problem löse. Man soll da nämlich Hausschuhe mit hinnehmen, aber ich hab ja gar keine. Ich hab doch so komische Füße, ich kann gar keine Schlappen o.ä. tragen. Und dann stand in dem Schreiben auch noch, dass man 3 Paar (!) pro Person mitbringen soll. Wozu auch immer. Was macht man da eigentlich so den ganzen Tag? Wird der Kleine viel im Kindergarten sein? Oder muss ich dauernd durch die Gegend hetzen um seine und meine Termine zu koordinieren? Er wird ja schließlich auch behandelt. Ob wir auch zusammen schwimmen gehen? Das fänd ich super. Aber dann brauchen wir vielleicht noch mehr Schwimmwindeln? Und ganz wichtig: wer zahlt das, was die Beihilfe nicht zahlt? Da bleibt nämlich noch ein ganz schöner Batzen über, den ich ungerne selber tragen würde. Aber im Moment sieht es so aus. Und wir finden diesen verdammten Paragrafen nicht mehr, mit dessen Hilfe wir versuchen könnten, das aufs Jugendamt abzuwälzen. Mist. Und dann sind die verbleibenden 2 Wochen auch noch voll geknallt mit Terminen, sodass mir bzw uns kaum noch Zeit bleibt, noch Besorgungen zu machen, falls noch welche anstehen. Aber ich weiß noch nichtmal, ob noch was gebraucht wird. Ich sollte mich langsam mal hinsetzen und Listen schreiben. Vielleicht hilft das beim Kopf zerbrechen. Ach herrjee, ich wollte ja noch meinen Schrank aufräumen. Da muss bestimmt noch zeug gewaschen werden!
Aber eigentlich geht’s mir gut. Ich nutz die Mittagspause heute, um hier und da zu werkeln und aufzuräumen, ohne dass mir ein Zwerg um die Beine wuselt, und das klappt auch ganz gut. Und ich kann mich auch mal 5 oder 10 Minuten zwischendurch hinsetzen und mir meine wirren Gedanken, die sich beim Werkeln so ansammeln, von der Seele schreiben. gar nicht mal schlecht irgendwie
(Und zu sehen, was man geschafft hat, tut irre gut. Und ich hab mir heute irgendwie nur Sachen rausgesucht, bei denen ich hinterher deutlich was sehe…)