Heute hatten wir unseren Schnuppertermin bei der Bewegungsbaustelle für Kinder. Der Tag fing schon recht „abenteuerlich“ an, weil wir etwas früher aufstehen mussten als sonst. Noch dazu präsentierte mir der Zwerg eine dicke Schnoddernase. Nunja. War bei dem verschnodderten Papa ja zu erwarten.
Der Hinweg war schon recht abenteuerlich. Mal davon abgesehen, dass das Kind sich fast dabei überschlug, mir von „Bus“ und „Zug“ zu erzählen, fuhr uns ersterer vor der Nase weg. Er war zu früh. Also sind wir die eine Haltestelle bis zur Bahn gelaufen. Die Bahn kam aberzu spät. Also warten. An der Umsteigehaltestelle steht die Umsteigebahn schon da, fährt aber genau dann los, wenn unsere Bahn bremst. Also wieder warten, auf die nächste Bahn mit Verspätung. Dann die Erkenntnis, warum wir da nie langgefahren sind bisher: mit dem Buggy kann man da unmöglich weder ein- noch aussteigen. Teilweise sind da Geländer mitten in den Türen. zu schmal für Buggys. Aber viel schlimmer: da werden „Hochbahnen“ an „Niederbahn-Bahnsteigen“ eingesetzt. Mal eben 50cm bis zur ersten Stufe. Ganz großes Kino. Aber geschafft.
Das Turnen an sich hat uns beiden viel Spaß gemacht. Wir wurden unkompliziert in die Gruppe aufgenommen, dann wurde ein Begrüßungslied gesungen. Danach haben wir mit den Kindern ein paar „Übungen“ mit den großen Holzreifen gemacht. Und dann wurde die „Baustelle“ aufgebaut. Ein Mattenberg, ein Trampolin, ein Krabbeltunnel, ein Balancierbalken, ein reifenhaus, Bälle, Tücher, eine rutschbank, eine Mattenschaukel und eine Kletterbank. Den Rest der Zeit durften die Kinder dann nach Lust und Laune toben, was sie auch ausgiebig getan haben. Zwischendurch wurde mal mit kleinen Autos gespielt, aber die meiste Zeit nach Herzenslust getobt und geklettert.
Kurz vor Ende der Stunde wurde grob aufgeräumt (nach uns kommt eh noch eine Gruppe), damit Platz für die ca. 5 Abschiedslieder ist.
Danach haben wir uns dann im Büro angemeldet, müssen jetzt noch die letzten 6 Stunden bezahlen und können uns ab nächste Woche für den nächsten Kurs anmelden.
Der Rückweg war weniger abenteuerlich. Zwar wieder schwieriger Bahneinstieg, aber immerhin keine weggefahrenen Bahnen und Busse. Dafür aber ein kaputtes und leicht quengeliges Kind.
Daheim angekommen hat er keine ganze Stunde mehr durchgehalten, bis man ihm nichts mehr recht machen konnte und er mit Inbrunst gekreischt und geheult hat, was das Zeug hielt. Er ist dann eine halbe Stunde vor seiner Zeit ins Bett, was er auch lautstark einforderte „NEIN! HEIA!“) Ich hab ihn dann auch erst eine halbe Stunde später als sonst geweckt, so ein frühes Aufstehen PLUS Erkältung UND Turnen schafft einen halt