Nun, ich weiß nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll.
Zunächst mal etwas zum Erscheinungsbild: es ist deutlich größer als “normale” Taschenbücher, aber mit 124 Seiten nicht sonderlich dick. Das Buch ist eindeutig für Kinder gemacht, die Schrift ist relativ groß. Zudem finden sich viele Illustrationen im Buch, manche davon ganzseitig.
Nun zum Inhalt: es geht um den kleinen Jungen Kristoffer Poffer, manchmal auch “Pofferprinz” genannt. Kristoffer trifft während eines Traumes auf einen Wichtel, der ihn zu einem Schloss bringt. Dort wimmelt es nur so vor Fröschen und Salamandern, die Königin ist reichlich merkwürdig, der König ein ganz Netter, die Prinzessin ähnelt Kristoffers Cousine und der Prinz wurde erst kürzlich von Kristoffer gerettet. Außerdem gibt es noch einen Marshall, der Gedanken lesen kann. Kristoffer erkennt recht schnell, dass hier eine Verschwörung im Gange ist, und er wird all seinen Mut zusammen nehmen müssen, um dieses Abenteuer zu bestehen.
Auf dem Buchdeckel steht, dass es sich um eine Geschichte über das Abschiednehmen handelt. Das hätte ich ohne diesen Hinweis nicht wirklich realisiert. Aber am Ende der Geschichte wurde mir durchaus klar, dass es sich um den Abschied von Kristoffers verstorbenen Großvater handelt.
Ich habe das Buch abends vor dem Einschlafen gelesen und kam auch zügig voran. Allerdings habe ich es nicht jeden Tag geschafft, weiterzulesen, und beim nächsten mal wusste ich oft nicht mehr, was davor eigentlich passiert war. Ich musste dann oft die letzten Seiten nochmal überfliegen, um den Anschluss wiederzufinden. Das mag vielleicht daran liegen, dass man abends doch sehr müde ist
aber vielleicht auch daran, dass es eben eine typische Gaarder-Geschichte ist: nicht unbedingt einfache Kost mit einer guten Portion Philosophie.
Aber so kurios die Geschichte auch war, gefallen hat sie mir letztendlich doch. Wahrscheinlich werde ich beim 2. Lesen besser durchsteigen, aber damit werde ich mir noch eine Weile Zeit lassen.
Ich denke auch, dass das Buch für etwas größere Kinder zu empfehlen ist, ob nun zum selber Lesen oder zum Vorlesen. Es ist ja nunmal eigentlich ein Kinderbuch. Aber vielleicht sollte man das Buch auch selber lesen, ich kann mir vorstellen, dass bei Kindern durchaus Fragen auftauchen könnten.