CreativeRabbit

Archiv für die Kategorie ‘Häusle’

Also doch nicht

Verfasst von CreativeRabbit am Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wir kaufen das Haus nun also doch nicht. Als es keine Neuigkeiten mehr dazu hier gab bestand ja praktisch nur die Möglichkeit, dass wir entweder so im Kaufstress sind, dass wir zu nix kommen, oder dass wir uns noch so ärgern. Also letzteres.

Nach dem Maklertermin war noch alles okay und wir guter Dinge. Das ganze Wochenende über. Man schmiedet ja dann auch schon Pläne, wie man welches Zimmer nutzt, was man renovieren will, und wie man seine Möbel verteilt. Ist alles gar nicht so einfach, wenn man ein Haus nur 1x gesehen hat.

Am darauffolgenden Montag hatten wir einen weiteren Besichtigungstermin, zu dem wir gottseidank einen Freund von uns mitnahmen, der angehender Architekt ist. Freitag wurde uns noch mitgeteilt, dass die Besichtigungen währenddessen weiterlaufen, allein 6 an diesem Tag, und der Chef würde die übernehmen, damit die Maklerin eine ganze Stunde Zeit für uns hätte.

Als unser Freund A. dann kam hatten wir von der Maklerin schon den Vertragsentwurf vom Notar bekommen. Rasant, rasant. Wir sind dann nochmal mit dem Besitzer durchs Haus gegangen. Wir waren immernoch angetan, hatten aber immerhin keine rosarote Brille auf. A. befragte Maklerin und Hausbesitzer ziemlich ausführlich zu einigen Themen und ging mit wachen Augen durch das Haus.

Nach der Besichtigung saßen wir alle zusammen über eine halbe Stunde im Auto und sind der Reihe nach alles durchgegangen, was A. aufgefallen war. Und es war eine Menge. Es fing beim Dach an, das deutlich kaputter und älter aussah, als es angeblich war, ging über das verwendete Mauerwerk (Steine, die nur eine kurze Zeit lang verwendet werden, weil sie nur eine begrenzte Lebensdauer haben und Wasser sowohl nach Innen als auch nach Außen abgeben – Schimmelgefahr) und hörte bei der Innenausstattung, die ja eigentlich eine reine Schönheitssache ist, nicht auf.

Alles in allem kamen wir zu dem Schluss, dass das Haus in den nächsten 10-15 Jahren wohl weitere 20-35.000€ an Reparaturkosten verursachen würde und demzufolge doch einiges über Wert verkauft werden sollte. Ein zu großer Batzen Geld für uns. Da hatte der Makler in unseren Augen etwas „schöngerechnet“. Wir haben da auch einen Verdacht, warum. Die Geschichte, dass die Verkäufer sich verkleinern wollen, weil die beiden Söhne ja nun bald ausziehen wollen, stimmt vermutlich nur so halb. Der kleinere Sohn ist grade mal 15… Wahrscheinlicher ist, dass die Familie sich mit den Krediten etwas übernommen haben und nun einfach verkaufen müssen. Dazu passen der halbfertige Wintergarten, die eingetragene Grundschuld, dass der Verkäufer keinen Cent mehr runtergehen wollte (denn der Kaufpreis entspricht in etwa dem, was noch an Schulden da sein müsste plus einem Betrag, mit dem man eine Eigentumswohnung kaufen könnte, von der dauernd die Rede war) und so Dinge.

Kurzum: A. hat uns von dem Kauf abgeraten. Zumindest zu dem Preis, und eigentlich auch noch für 40.000€ weniger.

Wir waren natürlich nicht begeistert, aber auch nicht sonderlich geschockt. Irgendwie hatten wir sowas erwartet. Naja, erwartet hatten wir, dass A. einige Sachen mit seinen Architektenaugen etwas dramatischer sieht und mehr auf die Ästhetik achtet als wir. Aber das waren so eklatante Dinge, da bestand für uns letztlich kein Zweifel, auf ihn zu hören. Wir haben ihn ja nicht ohne Grund mitgenommen. Hätten wir Zeit gehabt, wären wir vielleicht noch mit anderen Bekannten, die sich auskennen, zur Besichtigung gekommen, aber der Makler baute durchaus einen deutlich spürbaren Zeitdruck auf, dem wir uns dann nicht wie hilflose Krabbelkäfer ergeben wollten. Also lieber ein frühes Ende, erspart uns viel Zeit und Enttäuschung.

Während wir da so im Auto saßen und uns berieten kamen 2 weitere Paare zur Besichtigung. Paar 1, sie Ende 30/Anfang 40, sehr schick, er etwas jünger, superlange Rastalocken, der Hammer, offenbar Handwerker, er hatte so einen wissenden Blick. Als sie rauskamen hörte ich, wie sie rumdrucksten, ob sie sich denn in jedem Falle melden sollten oder nur wenn sie es wollten… Paar 2, beide Mitte 40, und ultra schickimicki. Die schauten schon mürrisch, als sie die Haustür sahen. Und ich verspreche Euch, keins von den beiden Paaren hat dieses Haus gekauft. Es ist eher ein Haus für so Leute wie uns ;) Aber eben nicht zu dem Preis in dem Zustand.

Mag sein, dass es wirklich viele Interessenten gibt. Das Exposé im Netz samt Fotos sieht auch wirklich toll aus. (Und ich muss dazu sagen: die Fotos sind realistisch. Geschickt aufgenommen, aber dennoch nicht beschönigend.) Aber einfach wird es sicher dennoch nicht, das Objekt zu dem Preis loszuwerden.

Also, auf ein Neues. (Seufz. Erwähnte ich schonmal, dass ich keine Lust mehr darauf habe?)

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Erste Schritte

Verfasst von CreativeRabbit am Freitag, 2. Oktober 2009

Wir kaufen dann wohl grad ein Haus. „Mal so eben“, nachdem wir es grade erst EIN Mal besichtigt haben. Ihr dürft uns bekloppt nennen.

Aber es passt wohl einfach. Wir haben beide ein gutes Gefühl.

Heute waren wir im Maklerbüro und haben das Haus nun für uns reserviert. Montag werden wir es nochmal besichtigen, mit einem Freund, der Ahnung ;) hat. Bis Dienstag müssen wir uns dann entscheiden, ob wir den Weg weitergehen, dann gilt die Reservierung immer schrittweise für die nächste Kaufphase.

Das ist alles ganz schön aufregend. Und es macht, dass mir mulmig und dauer-übel ist. Ist ja doch ein Batzen Geld. Und ich hab mich auch etwas an die Gegend hier gewöhnt. Das ist schon Dorf da. Aber wolln wir ja so. Passt schon. Aktuell hab ich wohl am Meisten „Angst“ vor derUmgewöhnung undso. Und ich hab keine Lust auf die Packerei. Wer hat die schon?

Wenn alles so weitergeht wie aktuell geplant können wir ab 1.02.2010 umziehen und die ersten Umzugshelfer haben sich auch schon angeboten.

Waaaaaaahhhhhhh!

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HA-BEN WILL!!!

Verfasst von CreativeRabbit am Mittwoch, 30. September 2009

Oooooh man. Heute also Hausbesichtigung. Da meine Eltern grad zu Besuch bei uns sind haben wir die gleich mitgenommen. Und ihnen gefiel das Haus ähnlich gut wie uns.

Ich muss echt mal sagen: ‘ne riesen Hütte. In einer durchaus gehobenen Wohngegend. Von der Größe her wäre es sicher mehr wert als dafür verlangt wird. Aber es ist halt nicht perfekt, und ich glaube, das wisen die Leute. Nicht perfekt heißt: es ist an sich gut in Schuss, man müsste vielleicht hier und da mal (Profi-)Hand anlegen. Aber nichts, was nun für uns dramatisch wäre. Wir sind selber nicht perfekt, und dieses Haus würde irgendwie zu uns passen. (Wir haben ja letztes Jahr sehr lange dran gegrübelt, ein Haus zu kaufen, was irgendwie „perfekt“ war, und das passte nicht zu uns…)

Wenn ich das alles so gesehen habe könnte man wahrscheinlich sogar ohne Renovierung einziehen. Und es ist so viel Platz da, dass wir unseren Krempel problemlos in eins der vielen Zimmer kriegen, wenn wir die Zimmer so nach und nach verschönern.

Ach man. So viel Platz. Die Gegend okay. Der Preis an der Obergrenze, aber wohl okay. Und der Liebste und ich waren uns noch IM Haus einig und sind beide mit einem „Ja“ rausgegangen. Meine Eltern hatten auch keine Kritikpunkte, die ein „Nein“ bewirken würden.

Klar, wir werden nochmal drüber schlafen. Aber ich denke, ich werde gegenüber der Maklerin morgen unsere Absichten erklären. Ich weiß nur nicht, wie unsere Chancen sind. Bisher haben wohl schon 7 oder 8 Leute das Haus gesehen (Montag und heute), und am Freitag sind auch nochmal Besichtigungen. Ich weiß natürlich nicht, wie denen das Haus gefallen hat… Und wie es aussieht, wenn nur einer von denen freiwillig mehr zahlen würde. Andererseits, wenn man problemlos mehr zahlen könnte will man wahrcheinlich ein perfekteres Haus haben. Ach, ich weiß es nicht. Momentan würden wir jedenfalls sehr gerne. Dieser Platz im Erdgeschoss, da komm ich ins Schwärmen. Und oben dann nochmal. SO viel. 6 Zimmer. Wobei das EG ziemlich offen ist und alles ineinander über geht. Oben 4 Zimmer plus ein Kämmerlein, was im Exposé nichtmal Erwähnung findet. Achja, an der Riesenküche ist auch noch ein Kämmerlein, das früher mal die Küche war. Als Vorratskammer halt. Schigg!

Naja. Nu heißt es also weiterhin: bittebitte weiter Daumendrücken!

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Ohje, och man…

Verfasst von CreativeRabbit am Freitag, 25. September 2009

Och man! Jawohl! Ich bin ein klein wenig hibbelig und arbeite schwer dran, dass sich meine Gedanken nicht nur darum kreisen, aber das ist schwer. Aber so hibbelig, wie ich bin, wird es sicher eh ein Reinfall…

Gestern Abend habe ich bei Immoscout ein Häuschen entdeckt, das mir von den Bildern und der Beschreibung her mal richtig, richtig gut gefällt. Also so wirklich gut. Ich hab dann direkt den Anbieter (natürlich per Mail) kontaktiert und um Grundrisse und Besichtigungstermin gebeten. Dem Liebsten gefällts nämlich auch.

Nachdem ich heute Vormittag vom Arzt kam hab ich hier mal ein bissl Ordnung geschaffen, und als danach weder ein Anruf noch eine Mail kam hab ich mir gedacht, ich ruf da einfach mal an, vielleicht haben die ja noch am Wochenende Zeit. (War eh am Telefonieren, weil der Makler von dem Fake-Dach-Haus sich nicht nochmal wegen des anderen Hauses gemeldet hatte. Aber das ist immernoch reserviert, und im unwahrscheinlichen Fall, dass der Kauf nicht Zustande kommt melden die sich nochmal. Aha. Wahrscheinlich so wie diesmal: gar nicht…)

Jedenfalls hatte die Maklerin keine Mail von uns gesehen und entschuldigte sich dafür, dass ihr die wohl durchgerutscht ist. Wars also nich schlimm, dass ich mal angerufen hab ;) Am Telefon übrigens sehr sympathisch, die Dame. Gefiel mir. Hab da schon mit ganz anderen Leuten telefoniert… Sie hat mir noch kurz ein paar Details zum Haus erzählt. Mit Grundrissen kann sie noch nicht dienen, die muss sie erst aufbereiten. Das Haus besteht nämlich aus dem ursprünglichen Haus und einem Anbau, das sind also 2 Grundrisse, die will sie dann noch „zusammenbasteln“, sonst hat das keinen Sinn. Ich hatte noch nachgefragt, ob das wirklich ein Einfamilienhaus ist, ich hatte die Fotos im Hinterkopf, wo eins nach einem 2. Wohnzimmer aussah. Ist oft so hier, dass die Häuser als EFH bezeichnet werden, in Wirklichkeit aber 2Fam-Haus oder EFH + Einliegerwhg sind und oben nochmal ne Küche haben aber ja angeblich ach so leicht wieder umbaubar sind etc. Sie meinte dann, dass man das machen könnte, die Anschlüsse wären da. Auf mein „nee will ich ja gar nicht, gut dass das so ist“ musste sie lachen. Den meisten Leuten wäre sowas immer zu groß (160qm find ich zwar auch groß, aber sicher nicht ZU groß!).

Wir schauen uns das Haus nun also am Mittwoch an und kriegen dann auch die Grundrisse. Nun muss ich also geschlagene 5 Tage hibbeln und mich mit dem zufrieden geben, was ich schon weiß. Und vor allem muss ich aufpassen, dass ich mich da nicht reinsteigere und hinterher hoffnungslos enttäuscht bin. Das wird das Schwierigste sein… Irgendwie sag ich mir schon dauernd „das wäre zu perfekt, das kann gar nicht so sein, und wenn doch, dann wirds nicht klappen, weil andere Leute uns das DHaus vor der Nase wegschnappen“. Ja. Irgendwie pessimistisch, ich weiß. Das mach ich immer so. Tief in mir drinnen optimistisch hoffen, aber immer schön pessimistisch kleinhalten, dann wird die Enttäuschung nicht zu groß. Hoffe ich. Und so.

Drückt uns die Daumen!

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Hinweis

Verfasst von CreativeRabbit am Mittwoch, 16. September 2009

Ich möchte auf diese neue Blogseite bei mir hinweisen. Darf bittedanke gerne weiterverbreitet werden.

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Haus-Content

Verfasst von CreativeRabbit am Mittwoch, 16. September 2009

So, nun haben wir also mal wieder ein Haus angesehen. Von den (verstorbenen) Großeltern einer Freundin. Aus den Erzählungen kam es dem nahe, was wir suchen, die Gegend war auch toll, Preis okay, also sind wir hingefahren. Und das Haus an sich ist auch okay. Die Gegend ist mir vielleicht ein wenig zu zugebaut, wobei das ginge. Sind halt viele EFH, aber direkt um die Ecke Felder und Rhein. Also nicht zugebaut im Sinne von „nur von Hochhäusern umgeben“. Aber ich hätte halt irgendwie gerne ein bißchen Platz um mein Haus und mich. Ich weiß, Platz ist Luxus. Aber das ist ein Luxus, den ich mir gönnen möchte, weil er wahnsinnig zu meinem wohlbefinden beiträgt.

Also wie gesagt, das Haus war toll, aber der Garten winzig. Wirklich viel zu winzig. Das kann ich nun leider nicht mit mir vereinbaren. Wirklich schade.

Nun kam heute wieder Post von einem Makler. (Der, mit dem wir das Haus mit dem Fake-Dach angesehen hatten…) Das angebotene Haus gefällt mir ganz gut, die Beschreibung klingt auch gut, also rief ich an, um einen Besichtigungstermin zu machen. Nun ist der Typ in Urlaub, muss das aber vorher noch veranlasst haben, dass wir dieses Exposé kriegen, hieß es vom Vertreter. Wäre auch alles kein Problem. Allerdings ist das Haus schon reserviert. Ja toll, warum schicken die uns das? Die interessenten klären diese Woche ihre Finanzierung und wir bekommen dann nächste Woche bescheid. Wahrscheinlich wäre das unser „Traumhaus“ *grumml*. Sowas blödes, echtmal. Vom Grundriss und Raumangebot her kommt das dem, was wir suchen, tatsächlich recht nahe.

Naja, nun müssen wir halt noch eine Woche abwarten. Ich bin’s echt irgendwie leid, diese Haussuche. Ich glaub, wir kaufen uns jetzt einfach ein neues Auto und kümmern uns nicht ums Haus, dann fällt uns „unser“ Haus vielleicht einfach so zu… (Ja, ich bin genervt und resigniere langsam…)

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Fake-Dach

Verfasst von CreativeRabbit am Sonntag, 2. August 2009

Wir waren mal wieder ein Haus ansehen. Das sah ganz nett aus auf den Bildern im Netz, und wir sind da auch mal kurz vorbeigefahren, in Wirklichkeit sah es auch ganz nett aus. Die Gegend wäre erträglich, der Preis auch. Allerdings gab es keine Innenfotos, das ist immer verdächtig. Aber lieber ankucken, dann weiß man es wenigstens.

Als wir in das Haus kamen, hat man schon gerochen, dass hier alte Leute gewohnt haben. Die Häuser haben dann immer so einen „Omageruch“. Nicht eklig, sondern einfach alt eben. Gesehen hat man es auch, an den Wänden und Böden und Decken. An den Möbeln nicht, das Haus war nämlich sonst leer. Die Erben der alten Leute wollten es loswerden.

Die einzige Toilette im Haus: defekt. Aber so schöne Holzböden überall. Naja, man hätte sie schön machen können. Küche fensterlos. Mit nur einem Miniabzug. Dachbodenluke in der Küche. Da fiel uns ein: wo ist denn die Treppe ins Dachgeschoss? „Ähmja“ meinte der Makler, „die Dachbodenluke da.“ Hö? Jahaaa. Der Brüller. Ein Fake-Dach. Also, das Dach war natürlich schon echt. Das Haus hatte ursprünglich ein Flachdach, als das undicht wurde haben die Leute da ein Spitzdach draufgebaut. Oben alles schön ausgebaut (zumindest ohne Tapete an den Wänden), Gardinen an den Fenstern, elektrische Rollos… Aber es gab eben außer der Dachbodenluke in der Küche keine Treppe nach oben. Die haben das nie benutzt. Da stand nichtmal ein Karton mit Krams oderso. Ausgebaut wurde das nur für den Notfall, falls mal eins der Kinder zurück nach Hause kommt. Is klar. Man man.

Also wieder eine Niete. Da hätte man noch locker 100.000€ an Sanierungs- und Umbaukosten reinstecken müssen, um das Haus überhaupt wieder bewohnbar zu machen. Und um das DG nutzen zu können. Unglaublich, was für eine Preisvorstellung die Erben da haben. Da kann ich gleich selber bauen…

Und ‘ne neue Heizung hätt’s auchnoch gebraucht. Der Mann hat bei der Energieversorgung gearbeitet und musste keinen Strom zahlen. Hat sich sein Heizungswasser mal eben mit Strom heiß gemacht. Großartig…

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Noch eine Hausbesichtigung

Verfasst von CreativeRabbit am Donnerstag, 16. Juli 2009

Gestern haben wir also mal wieder ein Haus besichtigt. Man muss sagen,wir kommen unseren Wünschen tatsächlich langsam näher. Wäre das Haus von vorne nicht so eingebaut, hätte es mehr als 1 Kellerraum und oben kein Durchgangszimmer, dafür dann aber Stauraum auffm Dachboden, es wäre perfekt gewesen. So war es komplett ausgebaut, der Keller war nur wenige Quadratmeter groß (da sonst wohl beim Bau des Hauses die Nachbarhäuser teuer hätten abgestützt werden müssen) und unterm Dach war ein Zimmer. Das Elternschlafzimmer war riesig und diente als Durchgangszimmer zu einem Kinderzimmer. Also irgendwie… unpraktisch. Aber echt schon nahe dran. Zumindest könnte ich mir vorstellen, darin zu leben. Das hatt ich bisher bei fast keinem Haus. Ist doch schonmal was.

(Und die aktuellen Besitzer sind echt mal nett, das hatten wir noch nie, dass wie so sympathische Leute hatten…)

Freitag geht’s in die nächste Runde…

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Stuart und wir (3): Turbulent

Verfasst von CreativeRabbit am Freitag, 3. Juli 2009

Heute war es wirklich turbulent im Hause Rabbit. Aber ich habe mich an meine Vorsätze gehalten und Stuart nicht weiter rumgammeln lassen. Okay, vormittags hatte er noch Pause. Da war ich mit dem Zwerg beim Friseur, endlich mal wieder die Haare raspelkurz schneiden lassen. Ich wollte den Hasen erst mitnehmen, aber dann wäre er, neugierig wie er ist, hinterher so voll Kinderhaare gewesen, nee. Lieber nicht. Ein wenig bange war mir, wie das Haus und der Hase aussehen, wenn wir wiederkommen… denn so wirklichen Kontakt zu unseren 2 Vierbeinern hatte Stuart vorher nicht. Aber es war alles okay ;)

Nachmittags ging es dann auf die Piste, die 2. Hausbesichtigung diese Woche stand an. (Von der ersten schreib ich noch.) Der Hase musste mit. Noch ein paar Stunden ohne Aufsicht konnte ich nicht verantworten.

Ich würde sagen, Stuart… hm… wie sag ich’s jetzt nett? Er überschätzt sich wohl ein wenig. Kaum waren wir am Auto, nahm er auf dem Fahrersitz platz:

Ich hab ihn zum Glück verscheucht gekriegt, ein kurzes Machtwort hat gereicht. So wären wir ja NIE angekommen.

Das erste Stückchen der Tour hat er dann auf dem Beifahrerseitz verbracht, und er hat sich nach kurzer Diskussion (Frechdachs, echt ma!) dann auch endlich angeschnallt:

Das Haus war… naja. Lange keinen Schuss mehr in den Ofen gehabt. Auf den Bildern sah es ja ganz nett aus, aber die waren wohl schon etwas älter. Man sieht ihm an, was es ist: ein Scheidungshaus. Und das Ex-Ehepaar bekriegt sich offenbar ganz schön. Die Frau, die da nicht mehr wohnt, aber mit zum Termin kam, war richtig nett und freundlich zu uns, aber eiskalt zu ihrem Exmann. Der war aber auch… komisch. Miesepetrig, eigenbrödlerisch… UNORDENTLICH. Meine Güte, wie es da aussah… Also, ich mein, wenigstens das Bett kann ich doch machen, wenn ich mein Haus verkaufen will, oder? Wahrscheinlich will er nich, sondern muss, und das ist das Problem ;) Naja. Komische Atmosphäre jedenfalls. Insgesamt war das Haus auch etwas muffig, ich schätze, da wurde stark drin geraucht. Und zu renovierungsbedürftig für uns. Naja.

Von dort aus sind wir dann direkt in die Kinderambulanzpraxis am Kölner Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße gefahren:

Der Zwerg hatte sich gestern Vormittag beim Spielen im Garten wohl irgendwie den Fuß verknackst. Ich weiß es nicht genau. Er jammerte jedenfalls ab und zu beim Laufen mal über „aua Fuß“. War wohl aber nicht dramatisch, denn er sprang wie immer durch die Gegend. Auch nachmittags beim Besuchskontakt mit der Oma auf dem Spielplatz (schreib ich auch noch was zu demnächst). Auf dem Weg dorthin ab und zu mal ein kurzes „Aua Fuß“, aber eigentlich normal gelaufen. Wir hatten den Fuß natürlich abgetaste, auf Schmerzreize und Beweglichkeit überprüft, gekühlt… Ich fand, er war ein wenig blaurot und leicht geschwollen, könnts aber nicht beschwören. „Verstaucht“ eben. Heute morgen turnte der Zwerg auch wie immer im Garten rum… Dann waren wir beim Friseur, dann wieder kurz Garten. Und dann kam er reingehumpelt, fast am Heulen, und trat mit ebendiesem Fuß nicht mehr auf. Beim genaueren Hinschauen fand ich den Stachel einer Biene. Herrjee! Naja, er läuft nunmal lieber barfuß im Garten rum, kann ich schon verstehen, ich auch. Ist ja nun auch 2 Jahre gut gegangen… Er war jedenfalls seeeehr tapfer, ich hab den Stachel rausgezogen und Gift rausgesaugt, da war aber fast nix. Der Stachel steckte auch kaum drin im Fuß, war wohl eher nur „angestochen“. Aber weh tat es gewiss. Ich hab den Knirps dann nach der Kühlerei noch schnell unter die Dusche gesteckt, die Haarstoppeln mussten ja weg. Zwischendurch immer noch Globuli gegeben, Fenistil auf die Stelle und ab ins Bett. Nach dem Mittagsschlaf wollte der Kleene dann leider nicht mehr auftreten, und es wurde auch mit der Zeit (sprich: nach der Hausbesichtigung) nicht besser. Der Fuß war allerdings nicht dicker7röter/heißer als bisher. Aber wir wollten kein Risiko eingehen und sind halt in diese Notfallpraxis speziell für Kinder gefahren. Der Liebste malte sich schon die schrecklichsten Wartezeiten bis in die Nacht aus, aber meine Ahnung, dass es schnell geht, hat sich bestätigt. 5 Min Wartezeit im Behandlungszimmer und sonst nix konnten wir verkraften ;)

Stuart war ein wenig geltungssüchtig und hat sich direkt mal auf die Behandlungsliege gesetzt. Wir konnten ihn aber mit Müh und Not davon überzeugen, dass unser Zwerg der eigentliche Patient ist und er nur das Begleithäschen.

Jedenfalls meinte die wirklich nette Kinderärztin, dass wir den Kleinen röntgen lassen können, zur Sicherheit, dass sie aber nicht glaubt, dass da irgendwas gebrochen ist. Sie hält es für nicht notwendig. Die Schwellung und Farbe kommen sicher vom Stich (von dem man übrigens seit dem Mittagsschlaf so gut wie nichts sieht).  Wir waren also beruhigt, haben nicht röntgen lassen und wurden mit der Bitte entlassen, sofort wiederzukommen, wenn es nicht deutlich besser oder gar schlechter wird. Und natürlich kühlen kühlen kühlen und Fenistil schmieren. Machen wir.

Direkt am Kinderkrankenhaus (und der Notpraxis) gibt es übrigens seit Kurzem ein Ronald Mc Donald Haus mit Oase. Ich finde die Grundidee hinter diesen Häusern wichtig und gut und mir gefällt der Neubau auch. Sieht von vorne aus wie eine kleine Burg/Festung, so richtig mit Zinnen undso. Richtig schön geworden:

Nun war es ja schon spät. Und wir hatten alle ein wenig Hunger. Aber keine Ahnung, ws wir essen sollten. Und keine Lust, noch einzukaufen oder gar zu kochen. War eh viel zu heiß um was Warmes zu essen. Ein kleiner Snack wär vielmehr das Eichtige.  So ein Hot Dog vielleicht. Und wir haben ja nicht umsonst den größten Ikea Deutschlands und ich glaube sogar den drittgrößten weltweit nur 5 Autominuten von Daheim entfernt. (Ich find jetzt grad nix, wo man das nachlesen kann, diese Infos verschwanden leider relativ bald nach der Eröffnung im März, aber is ja auch egal…) Das mussten wir Stuart einfach zeigen!

Gigantischer Möbelschwede, winziger Hase.

Zufriedenes Kind, weil es nicht laufen musste (er wollte ja, aber jeder Schritt tat so weh) und trotzdem sein heißgeliebtes Würstchen bekam, zufriedene Eltern, weil wirklich schnell nur 3 Kleinigkeiten besorgt wurden (das ging fix, war nicht teuer, so solls sein!) und ein völlig überwältigter Hase, der Hals über Kopf freundschaft mit einem kleinen Krokodil geschlossen hat, welches ihn von nun an wohl auch begleiten wird. Hach, wat schön!

Wieder daheim angekommen, konnte der Kleine noch gemütlich seine Milch trinken, bevor er und Stuart sich dann zur Ruhe begaben. Was für ein ereignisreicher, turbulenter Tag. Hoffentlich wirds am We etwas ruhiger. Oder zumindest weniger schmerzhaft (unser Kind ist grad nur so übersäht von Beulen, blauen Flecken und Blessuren, der arme kleine Muck…).

Gute Nacht!

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und wieder ‘ne Hausbesichtigung

Verfasst von CreativeRabbit am Freitag, 26. Juni 2009

Wir waren also mal wieder ein Haus ansehen. Ich war vorher skeptisch. Nach Durchsicht der Grundrisse fand ich die Raumaufteilung irgendwie blöd. Und der Pool im Garten stellte mich vor das Rätsel, wie man den wohl absichern kann. Aber ich wollt’s dennoch anschauen.

Das war das erste Mal, dass uns ein Haus in „live“ um Längen besser gefallen hat als auf den Fotos. Also von Außen. Von Innen wars okay. Wie man seine Küchenzeile direkt ins Wohnzimmer bauen kann wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Aber das kann man wieder umbauen, die Küche gehört eigentlich ins Nebenzimmer. Ansonsten war das Erdgeschoss okay. Meinetwegen hätte dr Flur etwas kleiner sein können… Der Keller war riesiger als man erwarten würde, und überall ausgebaut. Viel Tageslicht. Kann man also zur Not auch als Büro- oder Gästezimmer benutzen. Im OG 1 riesiges Zimmer, 1 Bad, 2 kleinere Zimmer, von denen eins einen Fliesenspiegel hat. Müsste man also auch ordentlich was dran tun. Bei der Dachbudenluke eine riesige freie Ecke im Flur. Versteh ich auch nicht. Wäre mal von Nutzen, wenn man den Dachboden ausbauen will und dann dort eine Wendeltreppe hinbaut.

Der Garten ist ganz schön. Komplett dicht, was bei unserem bekloppten Hund sehr gut ist. Ein vernünftig großer, 1,20m tiefer Pool und 1 Teich verkleinern die Rasenfläche und vergrößern das Kinderunfallrisiko. Wenns nach mir ginge, könnte man das Stückchen nutzlosen Rasen vorm Haus gerne hinten im Garten dranhängen. Aber geht ja nicht.

Also insgesamt war das Haus das Beste, was wir seit langem gesehen haben. Bis auf ein paar Sachen wie z.B. Küche ins andere Zimmer verlegen könnte man direkt einziehen. Und es hat überraschend viel Platz. Hat uns echt erstaunt. Aber das Richtige isses trotzdem nicht glaub ich. Ich hatte das Gefühl, die Nachbarschaft besteht nur aus alten Leuten. Also richtig alt. Da lief kein Kind rum. Das Dörfchen hat nichtmal 600 Einwohner. Da gibt’s nichts außer ner Bushaltestelle. Offenbar nichtmal DSL (und das ist Grundvoraussetzung, auch aus beruflicher Sicht). Ich weiß halt nicht. Ich will ja Pampa, aber das ist irgendwie zu viel Pampa. Mal noch drüber nachdenken…

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