CreativeRabbit

Archiv für die Kategorie ‘Jugendamt & Co’

Lange

Verfasst von CreativeRabbit am Dienstag, 27. Oktober 2009

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass wir immernoch kein Protokoll vom Hilfeplangespräch Mitte Mai haben. Das ist ja nun auch schon 5 Monate her. Unsere Sachbearbeiterin hat mal nachgehakt: das Protokoll ist wegen „Arbeitsüberlastung“ noch nicht geschrieben. Hallo? Wer will sich denn nach 6 Monaten noch an ein Gespräch erinnern? Echt nich gut…

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Oma-Kontakt

Verfasst von CreativeRabbit am Donnerstag, 22. Oktober 2009

Vor ein paar Tagen hatten wir wieder einen Oma-Besuchskontakt. Relativ kurzfristig. Angedacht war es für Anfang Oktober, aber vereinbart hatten wir den Termin erst 2 Tage vorher. Find ich aber gut, dass das so problemlos klappte.

Getroffen hatten wir uns in einem Café/ Bürgerzentrum bei uns im Stadtteil. War auch besser so, denn das Wetter war echt nicht nach Spielplatz.

Zuerst saß der Zwerg eine ganze Weile neben dem Papa, gegenüber saß ich mit der Oma. War auch besser so, er war vom Kindergarten doch etwas müde und musste erst noch auftauen. Das ging aber ganz schnell, als die Oma die Geburtstagsgeschenke auspackte. Wir sind nun im Besitz von 2 weiteren Pettersson & Findus-Büchern und einem weiteren Lego-Polizeiauto. Großes Hallo beim Zwerg, das fand er super! Dass er gerne mit Autos spielt, wusste sie, und das mit „Findusson“ hab ich ihr gesagt. Wir hatten allerdings mit einem Buch gerechnet, nicht mit 2 Büchern plus Lego plus Schokolade. Aber nun gut. Passt noch ;)

Wir haben dann erstmal Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und uns unterhalten. Irgendwann hab ich mich dann zum Liebsten gesetzt und den Zwerg neben seine Oma, die hat ihm dann vorgelesen. Wir haben uns da etwas zurückgehalten und die beiden einfach mal machen lassen. Ging ganz gut.

Nach einer guten Stunde habe ich zum Aufbruch geblasen. Zum einen reicht das, finde ich, zum anderen war der Kurze echt müde, und das Vorlesen hat ihn immer weiter eingelullt. War ja auch schon fast 18 Uhr inzwischen. Waren auch alle einverstanden damit. Wir mussten uns dann noch etwas vehement gegen die Oma durchsetzen, die uns einladen wollte (also Getränke und Kuchen bezahlen). Das wollten wir nicht, das würde doch eine zu vertraute Atmosphäre schaffen. Der Kompromiss war dann, dass sie wenigstens ihren Enkel eingeladen hat. War sie nicht ganz mit zufrieden, aber da muss sie dann durch.

Während unserer Unterhaltung kam noch das Thema Taufe auf. Sie wollte wissen, ob wir ihn gar nicht taufen lassen wollten. Wir haben ihr dann erklärt, dass das nur geht, wenn die Mutter das möchte. Das Religionsbestimmungsrecht oder wie auch immer das heißt ist das einzige Recht, das den leiblichen Eltern nicht entzogen werden kann. Da war sie schon überrascht drüber. Sie wollte dann mal mit ihrer Tochter drüber reden (deren Kurzzeitgedächtnis ist wohl wieder intakt, aber sie säuft weiterhin…). Wir haben aber schon angedeutet, dass es uns lieber wäre, wenn er evangelisch getauft wird (die Herkunftsfamilie ist katholisch) und dass die Mutter nicht dabei sein dürfte, aber die Oma meinte, das würde sie auch nicht wollen. Sie sagt sowieso immer, dass es nicht gut für ihre Tochter wäre, wenn sie ihn sehen würde. Gut, da mischen wir uns nicht ein. Aber ‘ne Taufe fänden wir schon gut irgendwie. Ich muss eh noch einen Bericht ans Jugendamt mailen, da frag ich dann auch gleich mal nach, wie das dann laufen muss.

Einen neuen Termin haben wir gar nicht vereinbart, aber ich denke mal, wir werden das kurz vor oder nach Weihnachten nochmal machen. Mal sehen. Mir wäre nach Weihnachten irgendwie lieber…

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Besuchskontakt

Verfasst von CreativeRabbit am Montag, 10. August 2009

Schon wieder gut 1 Monat her, da hatten wir einen Besuchskontakt mit der Oma der Kröte.

Insgesamt verlief es okay. Sie war überpünktlich, wir auch ein klein wenig zu pünktlich, sodass niemand lange warten musste. Wir haben uns vor dem Jugendamt getroffen (wohlgemerkt ohne JA-Mitarbeiter), um von dort aus zu einem Spielplatz zu gehen. Natürlich fing es genau dann an zu regnen, zusätzlich war es unsäglich heiß und schwül. Wir sind aber trotzdem gegangen, und als wir am Spielplatz ankamen, hörte der Regen auch auf. Dass wir ein wenig nass waren war nicht so schlimm, es war ja schließlich ein Wasserspielplatz. Ich hab dem Knirps bis auf die Windel alles ausgezogen und ihn mit seiner Oma spielen geschickt. Der Liebste und ich hielten uns am Spielplatzrand auf, waren also in Sichtweite. Ich glaub nicht, das der Zwerg inzwischen weiß, wer die Frau ist, die er nun 2x gesehen hat, ich hab das Gefühl, es interessiert ihn auch nicht, solange es Spielen geht.

Während die 2 also über den Spielplatz tigerten hatten der Liebste und ich Mütter (und Kinder) aus dem Kindergarten getroffen und uns eine ganze Weile unterhalten. Zwischendurch musste ich mal „eingreifen“, als ich sah, dass der Zwerg mit schon roten Füßen direkt am Brunnen im eiskalten Wasser stand. Da hat die Oma gar nicht drauf geachtet. Naja. Die Füße wurden auch schnell wieder warm.

Nach einer knappen Stunde hab ich dann zum Aufbruch geblasen. War ja auch schon spät mittlerweile, nach 18 Uhr. Zurück am Auto bekam der Zwerg noch einen kleinen Ball und einen Traktor von der Oma geschenkt. Wir bekamen noch erzählt, dass die leibliche Mutter wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus liegt und die Oma mittlerweile eine eigene Wohnung (getrennt von ihrem Mann) hat.

Einen nächsten Termin werden wir dann erst Ende September vereinbaren, damit die kleine Kröte sich in Ruhe im KiGa eingewöhnen kann. Seine Oma war damit auch einverstanden und meinte auch, „das muss auch gar nicht so oft sein“. Okay…

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Besuchskontakt (2)

Verfasst von CreativeRabbit am Dienstag, 23. Juni 2009

Gestern haben wir es endlich mal geschafft, die leibliche Oma vom Zwerg anzurufen. Beim letzten BK war unsere JA-SB ja der Meinung, wir sollten die BKs selbständig organisieren und uns irgendwo treffen, ungefähr im 6-Wochen-Abstand (was ich persönlich eigentlich echt zu viel finde…). Beim HPG klang das in meinen Ohren seitens des Vormundes eher… unverbindlicher. So nach dem Motto „machense zwar mal, aber kucken Sie, wie aktiv die Oma dabei wird, rennense der nich hinterher“, so ungefähr.

Als der Liebste sich nun gestern mit Namen am Telefon meldete, wusste sie nichtmal, wer wir sind, er musste ihr da erst auf die Sprünge helfen. Aber vermutlich eher, weilse grad im Umzugsstress ist und nicht damit rechnete und unseren Namen schon letztes Mal eher schwierig fand. Naja, egal.

Wir treffen uns nun jedenfalls nächste Woche Donnerstag vorm Jugendamt und gehen von dort aus auf einen Spielplatz in der Nähe. Also bitte Daumen drücken für gutes Wetter. Ich hab keinen Schimmer, was wir bei schlechtem Wetter anstellen sollten… Naja, werden wir sehen.

Wir sind jedenfalls gespannt, wie das dieses mal wird, das letzte Treffen war ja okay. Das nächste Treffen werden wir dann aber frühestens ab September irgendwann machen, das mag ich nicht während der ersten Wochen im KiGa machen.

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HPG

Verfasst von CreativeRabbit am Donnerstag, 4. Juni 2009

Letztens hatten wir unser 2. Hilfeplangespräch (HPG). Wurde mal wieder Zeit, das 1. war ja im Dezember 2007, und danach gab es nichts mehr. Gut, es gab ja auch keine Probleme, aber dennoch finde ich, das sollte regelmäßiger stattfinden.

Eine Freundin von uns kam zum Glück, um auf den Zwerg aufzupassen. Mitnehmen sollten wir ihn ja nicht. Was bin ich froh, wenn das nächste HPG stattfindet, wenn der Kleene im KiGa ist. War ganz schön Stress, ob das mit der Freundin klappte…

Das HPG an sich war okay. Anwesend waren neben uns unsere SB, die SB vom Kurzen und der Vormund, also eine überschaubare Runde. Jaha, wir haben nach knapp 2 Jahren endlich den Vormund kennengelernt. War uns recht sympathisch. Zum Glück.

Viel passiert ist wie gesagt nicht. Wir haben berichtet, wie es dem Zwerg in den letzten 1,5 Jahren bei uns so erging, dass er oft krank ist, sich aber ansonsten gut macht. Vom Treffen mit seiner Oma haben wir gesprochen, auch, dass er danach etwas sehr arg anstrengend war; über den Kindergarten wurde gesprochen, über die leibliche Mutter, aber eigentlich nichts Neues. Der Vormund findet den Kontakt mit der Oma okay, ist aber eher vorsichtig in der Prognose, wie lange sich dieser „Enthusiasmus“ seitens der Oma halten wird. Auch gut. Auch hat er sich insgesamt klar auf unsere Seite gestellt. U.A. findet er es gut, dass wir und somit auch der Zwerg im Melderegister eine Auskunftssperre haben. Am liebsten wäre ihm das, wenn das für alle Pflegekinder so wäre. Unsere SB ist ja eher sorglos damit und meint, die leibliche Familie dürfte unseren (wirklich sehr seltenen) Familiennamen ruhig wissen und eigentlich auch die Adresse, da würde schon nichts passieren, die wären ja friedlich. Ja, sind sie JETZT. Aber wer weiß, irgendwann hat die Mutter vielleicht ‘nen neuen Freund, der meint, er beschafft ihr ihr Kind und steht dann in Schrankgröße bei uns vor der Tür, im Garten oder sonstwas. Nee nee, das brauchen wir alle nicht. Unseren Namen wissen sie zwar nun, und die Oma hat auch meine Handynummer (prepaid, wäre also im Zweifelsfall kein Drama), aber da wir nur mit dem Namen im Telefonbuch stehen werden sie nicht mehr rauskriegen. Nur so ein Gedankengang. Jedenfalls fanden wir es sehr schön, dass der Vormund da doch sehr unserer Meinung ist. Insgesamt war der Tenor auch, dass der Vormund in UNSEREM Sinne handelt. Natürlich im Sinne des Zwerges, aber das sollte sich decken ;)

Zur Sprache kam auch, ob durch den neuen Wohnsitz der Mutter sowohl deren und Zwergis Akte als auch die Vormundschaft nach Münster (den neuen Wohnort) gehen wird. Die Vormundschaft bleibt aber sinnvoller Weise immer da, wo das Kind lebt. Wir hatten da schon Sorge. Und die Zwergenakte soll wohl hier bleiben. Es gibt da so kuriose Regelungen dass die Akte mit der Mutter mitzieht aber wenn das Kind 2 Jahre da ist wo es ist geht die Akte da hin aber da ist nicht klar gewesen ob die gesamte Pflegezeit zählt oder erst ab Zeitpunkt der Dauerpflege oder oder oder; sprich: es war unklar, ob die Akte jetzt für 2 Monate nach Münster gehen und dann zurück kommen würde oder ob sie direkt bleiben würde. Man hat sich dann für direkt behalten entschieden ;)

Unsere SB brachte dann zur Sprache, dass wir gerne die Vormundschaft übernehmen würden. Der Vormund reagierte gemischt. Einerseits hat er eh zu viele Vormundschaften und sollte über jede froh sein, die er „los wird“. Andererseits würde er uns aus seiner Erfahrung her dringend abraten. Im Moment sind wir noch in der Lage, sämtlichen Stress mit der Familie, falls es dazu kommen sollte, auf ihn abzuwälzen. Wir müssten uns im Zweifelsfall nicht mit Mutter oder Oma befassen, wenn es Stress gibt, sondern die Kommunikation direkt über ihn abwickeln. Im Moment sieht es zwar nicht nach Stress aus, aber keiner kann die Oma z.B. einschätzen. Wer weiß, was da noch passiert. Das war der Haupttenor. Unsere SB legte wieder ihre altbekannte Sorglosigkeit an den Tag. Sie hätte viele Familien, die selber Vormund sind und würde dem Liebsten das absolut zutrauen und sähe da keine Probleme. Wir haben uns darauf geeinigt, dass es ins HPG-Protokoll aufgenommen wird, wir nochmal sehr gründlich drüber nachdenken und beim nächsten Termin nochmal drüber sprechen. Was wir für uns in dem Moment beschlossen haben ist zumindest, dass wir die Vormundschaft auf jeden Fall übernehmen werden, falls wir umziehen sollten. Denn dann würde eh ein Wechsel anstehen.

Ja, ich glaube, das waren so die wesentlichen Punkte vom HPG. Es hat auch nicht sonderlich lange gedauert, etwa 1 Stunde. Der Vormund hat sogar von sich aus dran gedacht, uns Zwergis Steuernummer zukommen zu lassen, obwohl das eher ein Nebensatz war. Waren wir schon überrascht, da das damals mit der Vollmacht echt ewig gedauert hat. Naja ;)

Nun warten wir auf das Protokoll des Gesprächs. Mal schauen, wie lange die brauchen. Da der Vormund aber 4 Wochen im Urlaub ist wird es wohl ein Weilchen dauern.

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Besuchskontakt

Verfasst von CreativeRabbit am Samstag, 30. Mai 2009

Vor kurzem hatten wir den 1. Besuchskontakt mit der leiblichen Oma. Ausgemacht war, dass wir uns im Büro unserer SB treffen und von dort zum Spielplatz gehen oder bei schlechtem Wetter dort bleiben. Die 1. Hürde war schonmal, in das Gebäude zu kommen, denn dort waren pünktlich um 17 Uhr alle Türen verrammelt. Aber das haben wir dann noch hinbekommen ;) Die 2. Hürde war das Wetter: es hat nicht gegossen, aber es war recht grau und plötzlich sehr kalt geworden. Also sind wir im Büro geblieben. Unsere SB hat anfangs ein wenig die Initiative übernommen, sich aber nach ein paar Minuten komplett rausgehalten und weitergearbeitet.

Zuerst war der Zwerg sehr scheu und zurückhaltend, auch seine Oma war recht aufgewühlt und wusste offenbar nicht ganz, wie sie sich verhalten sollte. Ich hab ihn erstmal auf den Schoß genommen und seine Oma hat uns Fotos von ihm als kleines Baby gezeigt, mit seiner Mutter, Tante, Oma… Und sie hat uns die Fotos auch mitgegeben. Nun haben wir endlich welche!

Danach war er etwas aufgetaut; spätestens, als sie mit ihm auf dem Fußboden zum Spielen saß, war alles ok für ihn. Wir saßen auch die ganze Zeit in Griffweite, was ihm wohl zusätzliche Sicherheit geboten hat. Er hat zwar hauptsächlich mit seiner Oma gespielt, sprach aber immer wieder mit uns, zeigte uns Sachen und wandte sich an uns, wenn etwas nicht ging. Ab und zu mussten wir sein Kauderwelsch natürlich auch „übersetzen“, was nicht nur daran lag, dass es eben Kauderwelsch war, sondern auch, dass seine Oma, wie sie mehrfach betonte, schwer hört.

Zwischendurch sahnte der kleine Mann ein Ü-Ei von seiner Oma ab, was zwar sofort ausgepackt wurde, aber immer wieder vergessen wurde zu essen ;) Sie erzählte uns dann auch, dass sie eine Kiste mit Büchern + Spielen von Zuhause, von ihren Töchtern, für ihn mitgebracht hätte, ob wir die haben wollten. Wir zögerten erstmal, aber dann haben wir angenommen. Wir finden es sogar schön, dass er die Sachen bekommen hat. Aber da mussten wir erstmal kurz drüber nachdenken ;)

Seine Oma erkannte, als sie ihn anfangs sah, direkt die Ähnlichkeiten mit ihrer Tochter. Sie erzählte auch, dass seine Mutter inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen ist. Aber nicht, weil sie gesund ist, sie hinkt immernoch und das Kurzzeitgedächtnis ist auch noch nicht wieder okay, sondern weil die Krankenkasse nichts mehr zahlt. Nunja. Wir erfuhren auch, dass seine Mutter spontan mit zu diesem Treffen wollte, was die Oma zum Glück abwenden konnte. Auch unsere SB hätte dies nicht zugelassen. Wenn es Kontakt zur leiblichen Mutter geben sollte, dann zuerst nur zwischen JA & Mutter, dann zwischen uns & JA & Mutter und erst danach würde der Kurze dazu kommen. Aber das ist erstml nicht vorgesehen.

Der Besuchskontakt dauerte etwa 1 Stunde. Danch bekamen wir von der Oma noch die Kiste mit den Spielsachen. Sie hatte gefragt, ob sie mit zum Auto kommen dürfe. Hier waren wir wieder sehr zögerlich, haben es dann aber zugelassen. Sie bemerkte das natürlich und betonte mehrfach, dass sie sich gar nicht in unser Leben drängen wolle, wie gut sie es findet, dass der Kurze bei uns bleiben kann und dass sie es auch gar nicht möchte, dass ihre Tochter den Kurzen sieht, da sie das nicht verkraften würde.

Insgesamt war das Treffen zwar anstrengend, aber okay. Schön fanden wir, dass die Oma an die Fotos gedacht hat, und dass sie extra auch Bücher mitgebracht hat, die sie mit dem Kurzen im Büro angesehen hat. Sie war also durchaus „vorbereitet“.

Der Zwerg war nach diesem Treffen ein paar Tage noch anstrengender als sonst, hat mittags nicht geschlafen und so. Auch die Tage davor war er schon aufgekratzter, hat sich teilweise ohne erkennbaren Grund für Stunden in Hysterie geschrien etc. Aufgrund dessen kann man nun natürlich sagen, dass das nicht am Besuchskontakt gelegen haben kann. Ich würde diesen Zusammenhang allerdings schon herstellen. Ich bin sicher, er hat in den Tagen davor gemerkt, dass etwas ansteht, was für uns neu, unbekannt nicht sehr angenehm ist, und war deshalb so launisch.

Wir haben jetzt die Handynummer der Oma und sie meine, das nächste Treffen sollen wir dann eigenständig vereinbaren, nach ungefähr 6 Wochen. Ich habe uns das mal im Kalender notiert und schauen mal, ob sie sich meldet. Wenn nicht, werden wir das natürlich tun. Ich finde einen 6-Wochen-Abstand allerdings schon recht viel und glaube auch nicht, dass sich dieser lang halten wird. Auf gar keinen Fall werden wir ihn einhalten, wenn der Kleine nach dem nächsten Treffen wieder so durchdreht. Aber das werden wir sehen. Wir sind in der ganzen Sache eigentlich recht entspannt. :)

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Lustig Unlogisch

Verfasst von CreativeRabbit am Samstag, 16. Mai 2009

Vom KiGa hatten wir letzte Woche ein Formular bekommen, was man ausfüllen und zur Stadt schicken muss, wonach dann der KiGa-Beitrag berechnet wird. Dieses Einkommensformular eben. Das hab ich direkt dem Liebsten in die Hand gedrückt… Er hat sich das durchgelesen und war verwirrt. An der einen Stelle in diesem Formular/Antrag steht, wenn das Kind in Dauerpflege bei einem lebt, möge man bitte ausschließlich an dieser Stelle ein Kreuzchen machen und sonst nichts weiter ausfüllen. prima, dachten wir uns, das ist ja einfach. Tja. An anderer Stelle stand dann wiederum, dass auch Pflegemütter und -Väter dies und das und jenes ausfüllen sollten. Stand dann immer drüber, ein eingeklammertes „Pflege-“. Is ja nun unlogisch, nach dem, was weiter vorne steht. Und auch unlogisch, weil es ja heißt, dass Pflegeeltern die KiGa-Gebühr nicht selber tragen müssen, das übernimmt die Stadt. Ja, also waren wir nun verwirrt. Und keine Telefonnummer auf dem Formular. Aber der Liebste hat sich bei der Stadt durchgefragt und irgendwann eine passende Telefonnummer bekommen, Und nach einem Tag voll mit vergeblichen Anrufen hat er dann auch jemanden erreicht. Die Dame war erstaunt, wie unlogisch deren Formular war, das ist denen noch nicht aufgefallen (komisch, dass es auch sonst niemandem aufgefallen ist, unser Kurzer ist ja schließlich nicht das einzige Pflegekind, das in den KiGa geht…). Amüsant fand sie das ;)

Wir müssen jetzt jedenfalls nur das besagte erste Kreuz machen und sollen bittedanke eine Kopie der Pflegebescheinigung beifügen. Okee. Warum die dann nicht mal intern eben schnell in die Akte schauen, ob wir die Wahrheit sagen, bleibt mir ein Rätsel. Aber das wäre dann vermutlich zu einfach ;)

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Bericht fertig

Verfasst von CreativeRabbit am Sonntag, 29. März 2009

Trotz Müdigkeit habe ich mich heute endlich hingesetzt, und Sohnemännchens Entwicklungsprotokoll fürs Jugendamt fertig geschrieben. War ja nicht mehr viel, 5 Monate. Schwieriger war das Korrekturlesen, bei dem der Liebste und ich uns ein wenig gekabbelt haben. Wir haben einen recht negativen Grundtenor im Bericht festgestellt, den der Liebste zu Recht bemängelt hat. (Aber WIE! Das war echt zum Haare raufen…) Nun ist alles schön formuliert, mit einem rundum positiven Fazit versehen und alle sind zufrieden. Unsere Sachbearbeiterin kriegt dann am Mittwoch beim Hausbesuch 3 Seiten Papier von uns.

(Ach ja, und ich sollte ihr noch eine Mail schicken, dass wir in Urlaub fahren…mach ich besser gleich mal…)

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Besuchskontakte? -4-

Verfasst von CreativeRabbit am Montag, 23. März 2009

So, nun habe ich also nochmal mit unserer SB gesprochen. Ich habe ihr erzählt, dass wir der Meinung sind, dass Kindergartenstart im Mai UND leibliche Mutter kennenlernen UND leibliche Oma kennenlernen, alles gleichzeitig, definitiv zu viel für den kleinen Mann wird, und dass wir uns dann doch besser erstmal auf die Mutter beschränken sollten.

Unsere SB meinte dann, dass die Mutter wohl noch mehrere Monate außer Gefecht gesetzt sei aufgrund der Kopfverletzung und der nachfolgenden Reha. Nungut. Also erstmal die Oma.

Wir haben jetzt Anfang April, aber auch erst nach unserem Hausbesuch, einen Termin im Büro unserer SB, an dem wir die Oma kennenlernen werden. OHNE Kind. Und auch nur unter der Voraussetzung, dass ich für den Tag einen Babysitter finde. (Wir sind da nämlich voll und ganz auf unsere Nachbarn angewiesen.) Dann werden wir mal sehn, wie die Oma so ist, und dann können wir weitersehen, ob das was wird…

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War ja klar

Verfasst von CreativeRabbit am Sonntag, 22. März 2009

Wie hier schon vermutet haben wir natürlich keinen Platz für die Pflegeelternfreizeit bekommen. Gestern kam ein Schreiben ins Haus, es wären „sehr viele Familien schneller als Sie“ gewesen. Was wiederum meine Vermutung bestätigt, dass das Schreiben erstmal 2 Wochen bei unserer SB rumlag.

Nun sind wir auf Platz 10 der Warteliste für unseren Wunschtermin. Großes Kino. Naja. Warten wir’s mal ab. Wenn es nicht klappt, ist es auch kein Drama. Ich ärger mich nur über die Vorgehensweise. Wenn die Anmeldungen eh zentral bei einem Mitarbeiter gesammelt werden könnte der doch auch gleichzeitig die Einladungen verschicken. Dann hätten alle die gleichen Chancen.

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