CreativeRabbit

Archiv für die Kategorie ‘Kindergarten’

Tagebuchbloggen 26.3.12

Geschrieben von CreativeRabbit - Montag, 26. März 2012

Ich muss mal wieder ein paar Schnipsel loswerden, bevor hier alles vereinsamt!

Mit der Physiotherapie fürs kleine Mädchen sind wir jetzt durch. 10 Einheiten, mehr hält die Therapeutin nicht für nötig. Bin ich ehrlich gesagt ganz froh drum, es hat immer mindestens 2 Stunden Zeit gekostet plus einen durcheinander geratenen Tagesablauf, weil die kleine Hexe auf dem Heimweg einschlief und sich dann ihr Mittagsschlaf verschob.

Immerhin hat sie uns noch den Gefallen getan und gezeigt, wie prima sie sich hochziehen kann. Da hat sie sich nämlich bisher immer geweigert, das dort zu zeigen.

Was für sie überhaupt nicht geht ist, dass man sie an den Händen berührt, wenn sie sich irgendwo hochgezogen hat. Sie kniet sich dann sofort wieder hin. Sie lässt sich auch nicht von uns auf ihre Füße stellen. Kann sie ü-ber-haupt nicht leiden. Ob wir so jemals in die an-Mamas-Händen-laufen-Phase kommen? Oder ob sie die überspringt? Ich lass auf jeden Fall irgendwann demnächst nochmal meine Physiotherapeuten-Freundin drüberschauen, gleub ich ;)

Am Samstag Vormittag war ich mit dem Zwerg im Kindergarten, den Garten in Schuss bringen, zusammen mit einigen anderen Eltern. Die Wege wurden von unendlich viel Sand befreit, ein Gulli “ausgegraben” und gesäubert, altes Laub entfernt, der Weidentunnel neu gebunden, das alte Spielhäuschen abgebaut und weggetragen undsoweiterundsofort. Jede Menge Schufterei, nach 3 Stunden sind wir gegangen, da wurde aber immernoch fleißig weiter gearbeitet.

Vor Kurzem wurde dort schon ein Baum gefällt, und nachdem wir so gerackert haben am Wochenende können jetzt die restlichen Arbeiten für den Bau des neuen Kletterhäuschens mit Rutsche beginnen. Der Sandkasten wird umgebaut, Fundamente müssen her etc. Bin mal gespannt, wie lange das dauert. Heute morgen ging es los.

Ich hab dann heute direkt im eigenen Garten wietergemacht und das “Beet” von (zum Glück nur wenig) Unkraut befreit und den Sack Rindenmulch draufgekippt. Im Beet stehen 3 Blumenkübel. Aber ob ich die dieses Jahr wieder bepflanzen möchte? Ich weiß nicht. Irgendwie nicht, auch wenn’s mir fehlt, dass hier nichts blüht. Mal sehn.

Ich hab nicht den Hauch einer Idee, was die Kinder zu Ostern bekommen sollen. Puh. Langsam müsste da mal eine Idee aus meinem Kopf springen.

Gestern waren wir mit meinem Bruder (und der Familie, natürlich) im Wildpark. Schön war es, perfektes Wetter, wir waren früh genug dran, dass es nicht zu voll war. (Wurde es erst, als wir fuhren.) Ich glaub, mein Bruder und meine Schwägerin waren etwas überrascht, wie groß der Park war. Dabei haben wir sie vorgewarnt ;) Zum Abschluss gab es eine Runde auf dem Spielplatz und ein Eis. Schöööön.

Mal sehn, wie die Fotos geworden sind, vielleicht kann ich da mal ein paar zeigen.

Mit der Fotoaustauscherei hier im Blog komme ich auch gut voran. Ich bin guter Dinge, dass in ein paar Tagen, wenn alle bis auf 500 Bilder aus meinem bisherigen Account gelöscht werden, keine Lücken im Blog entstehen. Dann habe ich weit über 1000 Bilder rausgesucht, bearbeitet, neu hochgeladen und die neuen Links im Blog eingefügt. Puh!

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Tagebuchbloggen 31.1.2012

Geschrieben von CreativeRabbit - Dienstag, 31. Januar 2012

Liebes Tagebuch!

Die kleine Hexe ist krank. Seit 5 Tagen isst sie nur Miniportionen, wenn sie überhaupt isst, und trinkt quasi kein Wasser mehr, allenfalls manchmal ihre Milch. Und seit Sonntag Abend hat sie Durchfall. Man muss extrem schnell sein, wenn es in die Hose donnert, damit die Windel nicht ausläuft. Ansonsten ist sie fit. So rief ich also heute Morgen beim Kinderarzt an, um ein paar Ernährungstips abzugreifen und handelte uns direkt einen Termin ein. Der Doc wollte sie sehen. Na okay, es regnet nicht, da kann man eine Runde spazieren gehen ;) Der Bauch hört sich gut an, der Hals ist ein wenig rot. Ach, und heute ist sie insgesamt etwas quengeliger, es donnert aber heute auch öfter in die Hose. Dafür wollte sie heute wieder Brei essen. Wir sehen also mal, wie es weitergeht. Schön wäre es, wenn sie abends mehr trinken würde als eine halbe Flasche, damit sie nicht jeden Morgen um halb 6 hysterisch vor Hunger aufwacht, um dann doch nur eine halbe Flasche zu trinken… Wir werden sehen.

Für morgen Nachmittag ist der Zwerg verabredet und ich wurde gleich mit eingeladen. gut so, seit wir die Minihexe haben war ich gar nicht mehr wirklich da, nur umgekehrt, aber das ist irgendwie anstrengender für mich. Glaube ich. Werden wir morgen Abend sehen.

Die Sonne scheint übrigens und es ist endlich ein wenig kälter. Noch nicht wirklich knackig. 0° morgens und nichtmal zugefrorene Autoscheiben. Morgen wird es sicher anders. Aber ich bin jetzt schon genervt davon, wie schrööööööööcklich kalt es für die Leute doch ist. Mal ehrlich. Es ist Januar. Und nur weil die Wetterfritzen überall was von sibirischer Kälte brabbeln muss man doch selbst bei Temperaturen knapp unter Null sich keine sibirische Kälte herbeireden. Bei -12, okay, das IST kalt. Aber im Winter eigentlich auch okay. Zieht Euch doch bitte einen Pulli mehr an! Im Kindergartengruppenraum war es heute morgen schrecklich überheizt, und die Erzieherin saß auch noch im einer dicken Fleeceweste über ihrem Norwegerpulli da. Muss ich mich eigentlich bei der trockenen Luft nicht wundern, dass der Zwerg hustet und schnieft.

Die blöööööde Katze hat heute während des Mittagsschlafs die Babyzimmertür aufgehopst und damit natürlich das Baby geweckt. Nach nichtmal 1 Stunde schlafen. Hmf. Der Tag könnte noch anstrengend werden.

Wir hatten jetzt 2 Physiotermine mit dem Baby und das hat dazu geführt, dass sie seit vorgestern fast nurnoch krabbelt und kaum noch robbt. In der Woche davor krabbelte sie zumindest aus Versehen öfter mal. Also, erste Hürde abhaken. Jetzt wäre es wichtig, dass sie sich selber “richtig” hinsetzt. Derzeit kniet sie sich hin und lässt ihren Po dann zwischen die Beine rutschen. Das ist nicht sooooo gut, gibt ihr aber noch viel mehr Sicherheit. Wir setzen sie jetzt öfter einfach mal “richtig” hin, also mit Beinen nach vorne. Sie brüllt dabei inzwischen zumindest nicht mehr und kommt da auch meistens von weg. Spätestens wenn wir 1 Bein dann so schneidersitzähnlich anwinkeln. Lernt sie es halt andersrum. Erst vom Sitzen wegkommen, dann ins Sitzen reinkommen. Hauptsache, sie lernt es. Und dann soll sie sich noch in den Stand hochziehn. Davon ist sie noch ne Ecke entfernt. Sie mag es nichtmal, wenn man ihre Füßchen aufstellt. Allerdings versucht sie seit dem WE vermehrt, wenn sie ins Knien hochgezogen ist, was man dann so mit den Beinen anstellen kann und merkt, dass man auch die Füße aufstellen kann. Es wird also. Freitag wieder.

Am Sonntag kommen meine Eltern kurz vorbei. Sie besuchen meinen Bruder übers WE. (Können sie ja jetzt wieder, seit der nicht mehr reisefähige Hund im Hundehimmel weilt… schnüff…) Und auf der Rückfahrt kommen sie hier vorbei. Meine Mum und ich haben schon ne lange Liste geschrieben, welche Teile vorübergehend ihren Aufenthaltsort verändern sollen ;) Und der Zwerg freut sich auch schon tüchtig. Im Februar kommen sie uns dan wohl richtig besuchen. Vielleicht über Karneval oder zum Babygeburtstag. Mal sehen (Herrjeee, sie hat bald ihren ersten Geburtstag!!!)

A propos Karneval, ich muss unbedingt im KiGa fragen, wann sie da geschlossen haben, damit der Liebste das im Büro auch planen kann. Werd ich gleich mal machen, muss jetzt eh den Zwerg abholen. Und dann werden wir die letzten beiden SchokoKirsch-Muffins verdrücken und uns dann was einfallen lassen…

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Nachgereicht: Rückblick November 2011

Geschrieben von CreativeRabbit - Sonntag, 25. Dezember 2011

gelesen: seit Wochen “Die Champagnerdiät” und es zieht sich…

gehört: Mylo Xyloto und Radio

gesehen: Illuminati; Julie & Julia (hach, schön!); Santa Clause mit dem großen Kind

getrunken: schon wieder ein Fläschchen Cidre (“scon wieder” klingt nach viel, wir trinken aber nur sehr sehr selten Alkohol)

gegessen: eine vom Liebsten mitgebrachte Schokobanane, ein bißchen Lebkuchen…

gekocht: Ich überlege und überlege… Ha! Ich hab endlich mal wieder grüne-Bohnen-Suppe gekocht, so wie meine Mum die immer macht (mit einer mini Abwandlung). Da der Zwerg keine Bohnen mag hab ich sie mir unter der Woche zum Mittagessen gemacht. Yummi!

gebacken: Ofen-Apfel-Eierkuchen

gekauft: unser Adventsgesteck und ein paar kleine Weihnachtsgeschenke

gelacht: da fand sich öfter mal eine Gelegenheit ;)

geweint: je doller der Schlafentzug, desto dichter am Wasser gebaut bin ich; aber es hielt sich in Grenzen

geknipst: ich hab’s mal wieder nicht geschafft :(

geschenkt: ich bekam einen tollen Blumenstrauß zum 9. Hochzeitstag!

gespielt: “Ticket to Ride” auf dem Handy

gefreut: der Zwerg hat keine Allergien! Und das Wetter war so wundervoll!

geärgert: ein bißchen viel Stress wegen zu vielen Terminen

gesorgt: “nur” um die Gesundheit der Kinder, aber das haben wir ja nun im Griff.

gefeiert: ein wundervolles Laternenfest im Kindergarten

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Tagebuchbloggen 7.11.11

Geschrieben von CreativeRabbit - Montag, 7. November 2011

Statt Schnipsel heute einmal: “Liebes Tagebuch!”

Die letzte Woche mit meinem Bruder hier fand ich ganz schön anstrengend, auch wenn er viel Zeit unterwegs war. Ob er die Zusage für die von ihm gewünschte Wohnung inzwischen hat, weiß ich noch gar nicht. Aber nach diesen paar Tagen hat mich die Realität zurück und ich bin weiterhin der Meinung, je mehr Kilometer zwischen uns sind, desto besser verstehen wir uns. Und ich bin mal gespannt, ob das alles so nach seinen doch recht hohen Ansprüchen und für mich manchmal sehr befremdlichen Ansichten alles klappt.

Jedenfalls war ich durch diese Situation nervlich ein wenig angespannt und hab dann auch ziemlich schlecht geschlafen.

In der Nacht zu Sonntag hat der Liebste das Baby auf seine Bettseite geholt, damit ich besser schlafen kann, aber das war ein Satz mit X. Sie war so furchtbar unruhig in der Nacht. Und ich schlief auch so schon schlecht, mit wilden, wirren Träumereien. Also begann der Sonntag für mich mit einer Extrarunde im Bett, ich kam einfach nicht raus. Eigentlich wollten wir gestern in den Wildpark fahren, aber das haben wir dann zugunsten weniger Stress lieber ausfallen lassen. Dafür haben wir dann eben gemütlich gefrühstückt, alle in Ruhe gebadet oder geduscht, der Zwerg und ich haben Kekse für das Marinsfest im KiGa gebacken. (Vanillekipferl ausstechen mit einem Glas geht total sper!) Ich hab hier und da ein wenig Staub verscheucht, der Gatte hat den Staubsauger geschwungen, Wäsche wurde gewaschen und gleich weggeräumt, wir haben die Maus geschaut, gespielt, ein ganz normaler Sonntag eben. Nur dass ich abends sehr kaputt war und mein Rücken keine Bewegung mehr duldete, weil wir dann eben doch so viel gemacht haben wie irgendwie möglich. Abends bin ich hundemüde ins Bett, aber es ist sicher unnötig zu erwähnen, dss ich nicht einschlafen konnte? Nach einer halben Stunde bin ich nochmal kurz ins Bad, danach ging es zum Glück :)

Und diese Nacht schlief die kleine Madame ganz gut beim Liebsten, und ich auch etwas besser und tiefer, aber die wilden, wirren Träume blieben. Dafür kam der Zwerg 2x zum Liebsten, weil er wegen seines Hustens nicht schlafen konnte. Seit mittlerweile 5 Wochen geht das schon so, und es wird einfach nicht besser. In ein paar Tagen haben wir U9, da soll ich mich nochmal melden, wenn es nicht besser ist.

Samstag war der Zwerg beim Kindergeburtstag bei seinem Lieblingskumpel. Ich hab ihn dann abends zu Fuß abgeholt, weil der Liebste nicht fit genug war, um ihn zu holen, und ich mich nicht auf die schwierige Parkplatzsuche hier und da machen wollte. Also zu Fuß. War auch gut so. Denn letztlich blieben wir noch über 2 Stunden, ebenso eine andere KiGa-Mama und die Nachbarin, und tranken noch gemütlich ein Gläschen Wein. Das war wirklich schön, denn seit das Baby da ist komm ich noch weniger raus als vorher. Die Mama von ebendiesem Freund war nämlich so lieb, und hat den Zwerg fast jede Woche 1x nach dem Kiga mit nach Hause genommen und abends zu uns gebracht, damit wir ein bißchen aus dem Anfangsstress rauskommen. Und für sie war das auch schön, denn die Kids haben sich immer so toll zusammen beschäftigt, dass sie viel mehr Zeit für sich hatte, als wenn ihr Sohn allein daheim ist mit ihr. Aber bisher haben wir uns eben immer alle zusammen getroffen. Ich hab ihr gesagt, dass wir aus dem groben Stress jetzt raus sind und das auch gerne wieder so machen können, und dass der Zwerg auch mal wieder möchte, dass sein Freund mit zu uns kommt. Machen wir alles. :)

Demnächst haben wir das nächste Hilfeplangespräch für den Zwerg, um 14 Uhr. blöde Zeit, nicht nur für den Gatten. denn so werden wir es kaum schaffen, den Zwerg rechtzeitig vom KiGa abzuholen. Aber auch da spring diese Mama ein und nimmt ihn einfach mit. Hach.

Morgen backe ich dann mit ein paar Kindern im Kindergarten 2 Bleche Lebkuchen. Hab ich heute morgen geklärt. Ich dachte, die hätten grad evtl viel zu tun, weil ja am Mittwoch das Martinsfest ist. Aber ganz offensichtlich kam die Idee gut an. Der Ursprungsgedanke ist schon vom vorherigen Jahr. Es wurde sich gewünscht, dass 1x in der Woche 1 Elternteil in den KiGa kommt und irgendwas mit den Kindern macht. Sei es als Verstärkung für einen Spielplatzbesuch, einfach nur zum Reden oder Spielen, vorlesen, basteln etc. Das ist aber letztes Jahr direkt wieder verlaufen. Auf dem Elternabend letztens wurde es wieder angesprochen, und um die Küche ergänzt. Also dass man eben auch gerne was mit den Kindern backen kann oderso.

Letzte Woche hat dann eine Mutter aus der anderen Gruppe mit den Kindern Weckmänner gebacken. tags vorher erzählte man ihr dann, dass sie das aber bittesehr mit ALLEN Kindern machen solle, nicht nur mit ein paar. Entsprechend hat sie dann morgens mit ihrer Tochter Teig vorbereitet und dann eben mit allen Kindern Weckmänner gemacht. Puh. Ich hätte das ganz schön anstrengend und viel gefunden. Vor allem war das so nicht geplant. Samstag Abend habe ich mit einer aus dem Elternrat geschnackt, da kam das zur Sprache. Sie meinte auch, dass das ja Blödsinn ist, ein paar Kinder sollten durchaus reichen.

Ich hab nun Zeug für 2 Ladungen Lebkuchen. Da kann ich je Ladung ungefähr 5 Kinder bei gebrauchen, und selbst dann kann jedes Kind nur 1x zutaten abwiegen und dazutun oder Teig rühren, weil das Rezept eben so simpel ist. Aber wir werden sehen und ausprobieren. Die Erzieherin meinte “Oh Lebkuchen, das klingt ja lecker”. Wenn es gut ankommt kann ich das sonst einfach in 2 Wochen oderso nochmal machen, wenn es gewünscht wird. Ich mach sowas ja auch gerne, wobei ich noch lernen muss, dem Zwerg mehr zuzutrauen. Gestern beim Vanillekipferlbacken hat er die Kekse wunderbar mit einem Glas ausgestochen. Und als wir letztens seine Laterne gebastelt haben war ich wirklich überrascht, wie toll er ausschneiden kann. Also: dem Kind mehr zutrauen und ihn mehr helfen lassen. Und allein schon, dass alle Kinder mal am Lebkuchengewürz riechen können vorher wird sicherlich ein Spaß. Ich bin gespannt, wie es wird. Und wie das Baby das alles mitmacht. Aber ich schätze, sie wird einfach im MaxiCosi einschlafen ;)

In diesem Sinne, liebes Tagebuch, bis demnächst! ;)

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Lebkuchen

Geschrieben von CreativeRabbit - Samstag, 5. November 2011

Bei Frau Frische Brise gab es ein Lebkuchenrezept, und ich wollte das letztes Jahr schonmal ausprobieren. Da fand ich aber nur das gleiche längst abgelaufene Tütchen Lebkuchengewürz in meinem Schrank wie dieses Jahr auch ;) (Nein, keine Ahnung, warum ich es nicht entsorgt habe. Ich schätze, als Erinnerung, dass ich zur passenden Jahreszeit neues besorgen wollte.) Und obwohl ich noch nie selber Lebkuchen gebacken hab, hab ich die Tage mal 4 Tütchen Gewürz eingepackt. Auf gut Glück. Und gestern hab ich es dann direkt mal getestet.

Ich schreib Euch hier nochmal das Rezept auf.

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 400g Zucker
  • 3 TL Kakaopulver
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL geschmacksneutrales Öl
  • 500ml Milch

Zubereitung:

Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Die trockenen Zutaten in einer (großen!) Schüssel vermischen. Dann Öl und Milch dazu und alles gut verrühren. Aufs Blech kippen, ca. 15-20 Min backen und nach dem Auskühlen in Stückchen schneiden.

Ich hatte eine grooooße Blase im Teig, da muss man frühzeitig sehen, dass man die platt kriegt, sonst teilt sich der Teig beim Aufschneiden.

Ich werde das auf jeden Fall nochmal backen und dann evtl. dünn Zuckerguss draufstreichen. Oder eine dünne Schicht Kirschmarmelade und dann Zartbitterkuvertüre, und dann erst schneiden. Das wird bestimmt sehr lecker!

Und so sieht es bei mir aus:

Vielleicht backe ich das mal mit den Kindern im Kindergarten. Bei uns ist es nämlich neu, dass 1x in der Woche ein Elternteil vormittags mit in den KiGa kommen kann und irgendwas mit den Kindern machen kann. Einfach nur mit den Kids quatschen und spielen, auf den Spielplatz gehen, was Vorlesen, was in der Küche machen, was basteln etc. Ich hatte dran gedacht, Kompott zu kochen. Aber die eine Mutter, die das letztens gemacht hat (Weckmänner gebacken), sollte das dann mit ALLEN Kindern aus einer Gruppe machen. Soll dann jedes Kind einen Apfel schälen? An sich keine schlechte Idee. Aber beim Lebkuchen backen kann ich erstmal kleiner anfangen. 2 oder 3 Bleche reichen locker für die Gruppe, und da kann jedes Kind ein bißchen helfen. zutaten zusammenschütten, rühren, schneiden undso. Ich werd das Montag mal vorschlagen.

Also, vielen Dank für dieses tolle Rezept!

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Rückblick Juli 2011

Geschrieben von CreativeRabbit - Montag, 1. August 2011

gelesen: Saphirblau und Smaragdgrün und ein wenig im babybuch

gehört: Coldplay Live 2003 in ziemlich doller Lautstärke, mehrmals

gesehen: Harry Potter 7 Teil 2 mit dem Liebsten im Kino! (Teil 1 vorher von DVD) Monsters vs. Aliens; Cars & peter Pan mit dem Kind

getrunken: Eistee und ab und zu einen Kaffee

gegessen: hm, wir haben immerhin 1x gegrillt, auf dem KiGa-Sommerfest; ansonsten ganz viel Bio-Obst- und Gemüse, weil wir ja wieder öfter eine Biokiste bekommen

gekocht: gestern nochmal das Curry, weil es soooo lecker war!

gebacken: Uff, hab ich? Ach ja, noch eine Ladung Amerikaner fürs Kindergartenfest.

gekauft: Babykram. Klamotten, Spielzeug, Buggy, Autositz.

gelacht: wann immer es ging!

geweint: in den letzten Tagen durchaus mal, vor lauter Erschöpfung und momentaner Anbahnungs-Überforderung.

geknipst: leider nicht

geschenkt: wir uns selber, einen Kinoabend und dazu eine liebe Freundin als Babysitter ;)

gespielt: mit Babyrasseln und dem Baby ;)

gefreut: wir kriegen ein Baby!

geärgert: über ungeklärte Zustände beim Jugendamt

gesorgt: ohgottohgott, wir kriegen ein Baby, wie soll das denn bitte alles gehen?

gefeiert: das 4jährige Jubiläum des Zwerges! 4 Jahre wohnt er schon bei uns! Yeay!

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Geschnipseltes

Geschrieben von CreativeRabbit - Montag, 11. Juli 2011

Derzeit passiert hier irgendwie so viel, aber oft nicht genug, um es richtig in Worte zu fassen, und ich komme auch irgendwie gar nicht richtig dazu, also hier mal die Kurzversion.

  • der Zwerg und ich waren bei der Kinderärztin im Frühförderzentrum, da scheib ich nochmal was zu
  • ich muss dann noch zum Abschlussgespräch, und die Kinderärztin wollte auch nochmal anrufen
  • dem Zwerg geht es grade blendend
  • in meinem aktuellen Buch komm ich irgendwie nicht so recht voran
  • in unserem Küchenschrank krabbeln jetzt Schlupfwespen, in der Hoffnung, dass wir damit das Lebensmittelmottenproblem, das wir irgendwie alle paar Wochen aufs neue haben, endgültig erledigen
  • im Zuge dessen haben wir uns von unserem kompletten Teevorrat getrennt, da waren die Biestern wohl drin, und das war ganz schön frustrierend
  • am Wochenende kommen meine Eltern, wir wollen zum Rodeo, aber es ist Regen angesagt
  • danach macht das Hundetier eine Weile Urlaub bei meinen Eltern
  • bald fahren wir auf Pflegefamilienfreizeit!
  • gestern war Kindergarten-Sommerfest, es war furchtbar anstrengend und wirklich sehr schön
  • es ist bei uns zwar, wie immer, nicht super ordentlich oderso, aber immerhin so, dass ich weder besuchs-aufräumen noch -putzen müsste, schon eine Weile, juhu!
  • ich bin übrigens auch bei Google+, ab und zu kann man da auch Einladungen verschicken, wenn also jemand will…
  • ich muss diese Woche zum Kontrollcheck zum Zahnarzt und hab jetzt schon schiss davor, was dann wieder alles repariert wird und was die Frau Doktor zu meinem never-ending-Zahnproblem sagt oder ob es eher ein Zanfleischproblem ist oderoder… Zahnarzt jedenfalls, bwäh
  • ich werd mir zusammen mit einer Kindergartenfreund-Mutter-Freundin mal 2 verschiedene Sportangebote für den kleinen Kerl ansehen, turnen und eine Kampfsportart, die die beiden Jungs zusammen machen könnten, aber ich denke wir werden maximal eins davon machen, kommt ja auch drauf an, was das FFZ uns für ein Programm “aufdrückt”, das werd ich hoffentlich morgen erfahren
  • unsere private Krankenversicherung kann sich seit einem Jahr nicht für oder gegen eine Kostenübernahme der Frühförderung entscheiden, die schwafeln immer nur rum und widersprechen sich selbst und verdrehen Tatsachen und das ist alles sehr anstrengend, dabei würde uns doch auch ein “nein, wir zahlen nicht” reichen, aber das müsste eben mal jemand klar schreiben, scheint sehr schwierig zu sein
  • ich hab seit einer Woche wieder mit meinen Nebenhöhlen zu kämpfen und nachts auch ab und zu Halsweh, aber immerhin keinen richtigen Schnupfen und keinen Husten und es ist auch schon fast wieder gut!
  • jetzt muss ich mal langsam das Kind aus dem Kindergarten abholen und dann mal schauen, es ist warm aber bewölkt und wir sind alle noch ganz erschöpft von gestern…

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Zubeißen – 2

Geschrieben von CreativeRabbit - Montag, 4. Juli 2011

So, ich bekam dann jetzt endlich mal einen Rückruf von der Psychologin vom FFZ. Ich hatte ihr den Vorfall von letztens nochmal geschildert. Das erste war, dass sie sagte, das sei alles kein Drama. Dann hat sie mich gefragt, was MICH denn stören würde daran. (Denn ich sagte ihr, dass die Erzieher wohl besonders über sein “ich will tot sein” bestürzt waren.) Mich störte nach ganz kurzem Nachdenken tatsächlich mehr, dass er sich selber verletzt hat. Denn ich glaube nicht, dass er irgendeine tiefere Bedeutung in diesem Satz sieht, außer, dass es für ihn etwas wie kaputt bedeutet. Anders, als wir es erwartet hatten, hat er auch über seine Ergotherapeutin nie ein weiteres Wort verloren. Irgendwann kam nochmal ein “Ich will jetzt aber wieder mal zu L. gehen”, auf dass wir ihm nochmal erklärt haben, dass das nie wieder geht, weil sie eben tot ist und jetzt von einer Wolke aus zusieht, was er macht. Okay, Sache wieder abgehakt. Und das war es auch.

Die Psychologin sah das genauso.Das Problem ist die Selbstverletzung, da passt was mit seiner “Regulation” nicht. Er kriegt sich oft selbst reguliert, aber eben nicht immer, und das war eben ein Ausdruck dessen. Da muss man ihn noch auffangen und ihm helfen, das besser hinzukriegen. Alles in allem kann er das aber erstaunlich gut, vor allem für seine Vorgeschichte. Vielleicht bräuchte er einfach eine kleinere Gruppe, sagte sie. Wobei ich mir das schwer vorstellen kann, das würde ja einen KiGa-Wechsel bedeuten, und wir fühlen uns da eigentlich sehr wohl und es sind mit nicht mal 40 Kindern in 2 Gruppen ja nun auch nicht so wahnsinnig viele Kinder.

Ansonsten sieht sie das alles so, dass er sich eigentlich wie ein ganz normaler 4jähriger verhält. Seine “Anfälle” sind etwas außergewöhnlich, aber nichts, wo ein psychisches oder psychologisches Problem steckt, sondern eher ein Regulationsproblem. Wir müssen jetzt also rauskriegen, was er da nicht regulieren kann.

Was mir noch auffiel, und das berichtete ich auch, ich habe den Eindruck, dass die Erzieher bei unserem Zwerg immer besonders genau hinsehen und vieles, was andere Kinder auch machen, bei ihm negativ sehen. Das fällt zum Beispiel auf, wenn der Zwerg in der Gruppe, zusammen mit anderen Kindern irgendwelchen Quatsch macht, bei den anderen Kindern das hingenommen wird und mit mir dann aber drüber gesprochen wird, weil da war ja diese Sache mit den Drogen und das wäre ja nun schon etwas ungewöhnlich. Hmja. Da haben sie ‘nen Grund gefunden, übervorsichtig zu sein. Gleiches passiert übrigens auch vielen Einzelkind-Eltern bei uns. (Also uns auch wieder.) Egal, wie das Kind sich verhält, es wird regelmäßig angemerkt, dass das Kind dringend ein Geschwisterchen bräuchte, um dies oder das zu lernen. Ähmja, hallo? Ich weiß, die meinen das nicht böse, sondern denken einfach nicht drüber nach, was sie da sagen. Das macht es auch nicht besser.

Die Psychologin meinte, dass sie das sehr oft von Eltern hört. Sobald ein Kind warum auch immer irgend eine Art Therapie braucht wird die schnell als Grund für allerlei bei anderen Kindern normale Dinge herangezogen.

Ich gehe fest davon aus, wenn eins der anderen Kinder, dessen Ergotherapeutin nicht vor kurzem gestorben wäre, diesen Satz gesagt hätte, hätte er keinerlei Erwähnung gefunden…

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Zubeißen

Geschrieben von CreativeRabbit - Dienstag, 21. Juni 2011

Als ich den Zwerg heute aus dem Kindergarten abholte, nahm mich seine Erzieherin beiseite und fragte, ob ich kurz Zeit hatte. Hatte ich, aber wenn man schon so beiseite genommen wird ist irgendwas nicht okay.

Das Kind hatte also mal wieder gebissen. Und zwar sich selbst. In die Hand. Lange. So lange, bis ihn jemand dabei “erwischte”. Die Stelle war wohl schon ganz blau und die Zahnabdrücke waren zu sehen. Als einzigen Kommentar dazu motzte er “Ich will tot sein!”.

Ärmja. Also, vom Biss ist nichts mehr zu sehen auf der Hand. Er sagt auch, dass ihm das nicht weh tat. Beim ins-Bett-bringen sagte er, das war ein blöder Tag, weil er sich 2x an der Hand wehgetan hat, aber er meinte nicht das Beißen sondern 2 andere Kratzer. Auf die Frage, warum er das gemacht hat, sagte er mir, dass Frau S. (die eine Erzieherin) blöd war. Warum, war nicht ganz aus ihm rauszukriegen. Was ich mir zusammenreimte war, dass Frau S. geschimpft hat, weil er und ein anderes Mädchen im Waschraum Quatsch gemacht haben. Ich hab ihm dann erklärt, dass doch dann gar nicht Frau S. blöd war, sondern das, was sie gemacht haben, was er auch einsah.

Trotzdem geht mir das jetzt echt irgendwie zu weit. Dass er sich selber verletzt, sich mit aller Kraft beißt und dann auch noch sagt, mehrfach und zu verschiedenen Leuten, es hätte ihm nicht wehgetan.

Und dann schwebt über dieser Geschichte ja noch der Satz “Ich will tot sein.”, woher auch immer er das hat. Er sagt öfter mal “ich bin tot”, aber eigentlich immer im Spiel oder beim Rumalbern. Wenn wir ihm sagen “du bist aber toooootmüde”, kommt immer direkt der Protest “Ich bin nicht tot!”. Und dann sagt er sowas. Kein Mensch weiß, warum. Ich glaube, er auch nicht.

Ich würde das gerne im Frühförderzentrum nochmal ansprechen, aber das fällt diese Woche aus, weil hier Donnerstag Feiertag ist. Wenn ich es schaffe, rufe ich morgen mal an und versuche, die Leiterin zu erwischen, die ja auch die Psychologin ist, bei der wir nun mehrere Male waren. Vielleicht erwirkt das ja nun doch mal irgendeine Handlung. Bisher ist nämlich außer einem Test und einer Stunde, bei der ich draußen warten sollte, nichts passiert. Im Juli ist noch ein Termin beim dortigen Kinderarzt und danach dann das Abschlussgespräch. Aber irgendwie reicht mir das nicht. Ist doch nicht schön, seit Wochen ein dauermotziges Kind zu haben. Ich komm mir jeden Tag vor, als würd ich mit rohen Eiern jonglieren und bin nicht selten schon morgens davon genervt. Nee, das ist nicht gut für uns.

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Besuch bei der Psychologin

Geschrieben von CreativeRabbit - Mittwoch, 25. Mai 2011

Gestern hatte ich einen Termin bei einer Psychologin, der Leiterin vom Frühförderzentrum. Wir wollten mal über des Zwergis Ausbrüche reden, die er seit ca. 2 Monaten öfter mal hat.

Es fing im Ostseeurlaub an, da war das Kind plötzlich wie ausgewechselt. Harmlose Ausgangssituationen, und plötzlich steht ein fremdes Kind vor uns, was “irre” und hysterisch gackert, nicht hört, sich nichts sagen lässt, ausflippt, kreischt, um sich haut, sich nicht festhalten lässt, wenn man es ignoriert Dinge zerstört oder, viel schlimmer, sich selbst verletzt. Diese Situationen dauerten bisher zwischen 20 Minuten und einer Stunde, bis wir alle uns wieder im Griff hatten. Keine Chance, das Kind da rauszuholen, ohne es massiv zu schocken. Es half kein gut Zureden, kein Schimpfen, kein “du darfst kein Sandmännchen kucken”, kein “Papa liest dir nichts vor”, kein Ignorieren, kein Festhalten, nichts. Nur ein (beim Autofahren) anhalten, ich steige aus und sage ihm, dass er jetzt auch aussteigen muss, so können wir nicht weiterfahren. Ein Schock also. Wer tut das seinem Kind schon gerne an? Danach? Wieder unser Kind. Zerknirscht, weil er natürlich merkt, dass wir sauer sind und geschimpft haben, aber mit keinerlei Erinnerung. Keine Chance auf Erklärung oder Ursachenforschung. Es war vorbei und er erinnerte sich nicht.

Das passierte ein paar Wochen ziemlich oft, zuletzt so doll glaub ich an Ostern. Inzwischen haben wir es halbwegs raus, zu erkennen, wenn er in diesen Zustand “rutscht”, sodass wir ihn schnell genug rausholen kommen und es zu keiner Eskalation kommt. Deshalb empfinde ich das alles als nicht mehr so schlimm, aber eigentlich weiß ich noch, wie hilflos und verzweifelt wir in diesen Situationen waren. Wenn er jetzt “wegkippt” fragen wir immer “wirst du grade wieder blöd?”. Das ist unsere Bezeichnung für diese Zustände, und alle, auch das Kind, wissen, was gemeint ist.

Deshalb also das Gespräch gestern. Wenn Zwergi ein normales Kind wäre, würden wir uns wohl nicht so viele Gedanken drum machen und es als normalen Trotz abtun, zumindest solange es so bleibt, wie jetzt. Mit der Drogenvorgeschichte ist man nun aber vorsichtiger und befürchtet hinter jedem Verhalten etwas Schlimmes. Auch als ich unserer Sprachtherapeutin im FFZ davon erzählte, wurde sie hellhörig, weil das schon etwas extrem klang. Dort sind natürlich auch alle feinfühlig, was dieses Thema angeht. Besonders sorgt es uns, dass er sich nicht erinnern kann an diese Anfälle. Und wir gehen inzwischen fest davon aus, dass er es wirklich nicht kann und nicht nur nicht will.

Die Psychologin hatte natürlich die Akte nochmal durchgearbeitet und sich mit unserem Problem schon befasst. Das war schonmal ganz gut, ich musste also nur noch ergänzend erzählen.

Letztlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dieses Verhalten durchaus eine neurologische Ursache haben wird und es sich hier um eine Regulationsstörung halten wird. Tatsächlich werden die Drogen dafür verantwortlich sein. Und wir hatten es auch vor ca. 1 Jahr schonmal, dass er vermehrt starke Wutausbrüche hatte, aber eben nie sowas wie jetzt.

Nächste Woche kommt der Zwerg nochmal mit zur Psychologin. In 2 Wochen steht eh der Test an, der zu den Untersuchungen für die Fortführung der Therapie gehören. Den weitet die Psychologin nun auf 2 Termine aus. zusätzlich sollen wir auch noch zum Kinderarzt des Teams, vielleicht nochmal ein EEG schreiben, um wirklich fiese Sachen auszuschließen. Das letzte wurde geschrieben, als er etwa 1 Jahr alt war, das ist ja nun schon eine Weile her.

Aber insgesamt wohl kein ungewöhnliches Verhalten bei Drogenkindern. Schonmal irgendwie beruhigend.

Was mir nun ein wenig gefehlt hat war ein Lösungsansatz. Wie wir damit besser umgehen können. Diese Situationen sind ja schon sehr belastend. Auch wenn wir sie nun schon ein paar Wochen umgehen konnten. Aber wir müssen auch unsere Glaubwürdigkeit bewahren, und es braucht jedes mal einen größeren Schock, um das Kind aus diesem Zustand zu holen. Irgendwann würden wir an einen Punkt gelangen, den wir nicht mehr “wahr” machen könnten, und das gilt es zu vermeiden.

Aber vielleicht war das nur eine extreme Phase, und der Zwerg hat inzwischen genügend ausgetestet, wie weit er gehen kann, wo unser aller Grenzen sind. zu hoffen wäre es. Wir sehen es jetzt einfach erstmal so.

Eine Stunde nach unserem Termin war die Leiterin dann noch im Kindergarten, um Zwergi zu beobachten. Das gehört auch zu den Beobachtungen und Untersuchungen für die Therapiefortführung. Wie das nun war konnte mir bisher niemand sagen, vielleicht erwische ich nachher jemanden im Kindergarten.

Edit:

Die Psychologin war wohl gar nicht so lange im Kindergarten gestern, hat den Zwerg halt ein bißchen beim Spielen beobachtet und das war es quasi schon. Das, was unsere Erzieherin mir grad so erzählt hat, was sie angeblich beobachten, klingt für mich teilweise SEHR übertrieben. Klar ist das Kind anders, wenn es mit 40 anderen Kindern zusammen ist, als wenn es bei uns daheim ist. Auch dass es sich ab und zu mal zur Wehr setzt oder auch mal scheinbar grundlos einen Streit anzettelt oder mal rabiat wird find ich irgendwie normal. Beobachte ich bei anderen Kindern genauso. Die Erzieher auch, denke ich, nur scheinen sie das bei unserem Zwergi immer etwas zu dramatisieren. Also, gleiches Verhalten wie andere Kinder, aber übertriebener beobachtet. Aber das hatten wir letztes Jahr schon festgestellt, dass die Dame manches etwas dramatischer darstellt als es ist. Insgesamt deckten sich aber ihre Beobachtungen mit unseren und denen aus dem FFZ. Und sie hat sich dazu durchringen können, was Gutes zu sagen, yeay! Nämlich dass Zwergi, egal was am Vortag war, jeden Tag quasi wieder bei Null anfängt. Er startet völlig unvoreingenommen in den Tag. Und das ist super. Darüber hinaus kann er es sagen und durchsetzen, wenn er alleine spielen will, und braucht das auch. Und seine Streicheleinheiten kommt er sich abholen, wann ER sie braucht. Gut so!

Mal schauen, ob ich morgen im FFZ auch noch ein kurzes Feedback abgreifen kann.

Veröffentlicht in Entwicklung, Familie, Kindergarten, Zwerg | 2 Kommentare »

 
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