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Anbahnung Tag 3

Posted by CreativeRabbit - Montag, 15. August 2011

Dienstag, 26.7.11

Tag 3 und 4 sollten eigentlich nur mit mir stattfinden, durch eine glückliche Fügung konnte der Liebste aber doch mit.

Wir haben morgens das völlig fitte Kind in den KiGa gebracht und den Erziehern vom Unfall erzählt. Auch eben, dass er fit ist, sie sich aber melden sollen, wenn doch was nicht okay ist, wir aber die nächsten Stunden nicht unbedingt um die Ecke sind. Sie wussten ja, warum.

Von dort aus sind wir dann direkt weiter gefahren. Frühstück im Auto. Als wir ankamen, wurden wir überschwenglich vom kleinen Jungen begrüßt. Wir mussten aufpassen, dass er sich nicht mit an uns gewöhnt, er sollte ja schließlich dort bleiben. Deswegen sollte er immer mal mit den beiden großen Kindern spielen gehen.

Wir waren insgesamt 3 Stunden dort und deutlich entspannter als am Vortag. Große Erleichterung, dass es dem Zwerg gut geht.

Wir beschäftigten uns eine Weile mit der kleinen Madame, inkl. Fläschchen geben und ins Bett bringen. Während sie schlief blieben wir da, man muss sich ja auch austauschen, und sie schlief vormittags nicht so lange.

War wie gesagt, eigentlich alles sehr entspannt. Aber ist eben auch anstrengend, sich 3 Stunden bei völlig fremden Menschen aufzuhalten. Zum Glück waren wir uns alle gegenseitig recht sympathisch.

Die Bereitschaftsmutter wollte in den nächsten Tagen noch mit dem Baby zur fälligen Impfung, weil unser Kinderarzt noch eine Weile im Urlaub war. Außerdem entdeckten wir an einem der Tage Mundsoor, da kümmerte sie sich auch drum.

Hm, viel gibt’s zu dem Tag nicht zu sagen. Ich fand’s kalt da, habe eine Kanne Tee vernichtet und bin dauernd aufs Klo gerannt 😉

Und nach 3 Stunden haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht, langsam auch hungrig.

Auf der Fahrt reichte dann eine kleine Bemerkung vom Liebsten, um mich in Tränen ausbrechen zu lassen. Mir war alles zu viel. Zu viele Sorgen, zu viel Unsicherheit, zu viel Zweifel, und ich hatte das Gefühl, es nicht zu schaffen, die Kleine zum Lachen zu bringen. Autobahn fahren unter Tränen ist nicht so einfach, aber wir kamen heil ans Ziel. Heil, aber nicht so fröhlich, wie erhofft.

Wir waren dann noch „schnell“ für den Liebsten eine neue Brille aussuchen, haben uns ein bißchen Kuchen gekauft und haben dann den Kurzen abgeholt. So spät war es mittlerweile.

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