CreativeRabbit

Neue Psychotestrunde

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 19. Juni 2012

Bei Zwergis Frühförderung steht wieder der Folgeantrag fürs kommende Therapiejahr an, und dazu gehören Tests bei der Leiterin des Zentrums, einer Psychologin.

Es sind die selben Tests, die schon vor 2 Jahren zur Eingangsuntersuchung sowie auch vor einem Jahr beim ersten Folgeantrag gemacht wurden. Also nichts Neues für uns.

Gestern war der erste Termin, nächste Woche dann der zweite und letzte.

Ein paar Beispiele?

  • Zahlenreihen nachsprechen (3 Zahlen kriegt er gut hin, 4 wird fehlerhaft, 5 sind unmöglich. Sehr kurze Gedächtnisspanne…)
  • Figuren erkennen (z.B. Micky Maus, Donald Duck, Märchen, Tiere)
  • Personen/Tiere auf Bildern zählen; sind mehr Personen/Tiere da?
  • in einer Reihe fehlende Zahlen erkennen
  • Handbewegungen nachmachen (z.B. nacheinander Faust, Flache Hand, senkrechte Hand, in verschiedenen Kombinationen)
  • Figuren anhand einer Vorlage nachlegen
  • Schattenbilder erkennen
  • kleine Rätsel lösen
  • etc etc

Ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern. Ich glaube schon, der Zwerg hat sich wacker geschlagen. Ob das nun altersgemäß war, keine Ahnung. Werd ich dann sicher im abschließenden Gespräch erfahren. Dass er Figuren wie Donald Duck nicht erkennt spricht eher für ihn, denk ich 😉

Spannend finde ich, dass das Frühförderzentrum ursprünglich gar keinen Folgeantrag mehr stellen wollte (also alles für gut hält), nun aber auch ein kleines bißchen auf unseren Wunsch hin doch einen Folgeantrag stellt, aber der Meinung ist, dass maximal 9 weitere Monate Therapie völlig ausreichen. Wir freuen uns da sehr drüber, zeigt das doch, dass wir so langsam alles in den Griff bekommen. Grade in den letzten 3 Wochen haben wir einen großen Sprung in der Sprache bemerkt. War also genau richtig, dass wir wieder eine kleine Therapiepause hatten (es ist 3x ausgefallen, wegen Omas beerdigung, ein Feiertag, ein Termin der Therapeutin). Manchmal braucht der Zwerg solche Pausen.

Von der Motorik sind wir auch ziemlich überzeugt. Vor allem die Grobmotorik. Als wir Pfingsten im Wildpark waren, ist der Zwerg gestolpert und hat sich so grandios abgefangen, dass ich echt gestaunt habe. ICH wär volle Kante auf der Nase gelandet.

Die Feinmotorik hapert noch ein wenig, z.B. beim Zähneputzen oder Besteck festhalten. Das wird dann sicher noch angegangen.

Es verwirrt mich allerdings sehr, dass der Kindergarten eine komplett konträre Meinung hat. Der Zwerg sei immernoch sehr unkoordiniert, ecke dauernd an, falle oft hin, hätte Probleme, sich zu regulieren (also z.B. seine Wut im Zaum zu halten etc, was er hier daheim und auch im FFZ wunderbar kann), wäre in der Gruppe furchtbar anstrengend etc… (Aufgrund dessen hat er sogar im FFZ Therapiestunden mit mehreren anderen Kindern bekommen, da war er natürlich etwas anders als alleine, aber nun nicht furchtbar… Klar ist es ein Unterschied, ob da nun 4 oder 20 Kinder sind, aber nun auch nicht SO…) Also irgendwie sprechen die von einem anderen Kind, hab ich das Gefühl, denn unsere Eindrücke entsprechen eher denen der Therapeuten. Es muss noch was getan werden, aber es ist kein Vergleich mehr zu vor 3 Jahren.

Was ich sehr gerne noch angehen möchte ist die Konzentrations- und Merkfähigkeit. Der Zwerg lässt sich durchaus noch leicht ablenken, vor allem, wenn ihn etwas nicht sooo umwerfend interessiert. Da schweift er gerne mal ab. Und er kann sich eben manchmal nichts merken (z.B. wenn man ihm sagt „zieh die Schuhe aus, häng die Jacke auf und wasch dir die Hände“ wird mit sicherheit eins der Dinge vergessen, oder die Sache mit dem Zahlen nachsprechen). Keine Ahnung, was/wie man da was machen kann, aber wir sind ja nicht ohne Grund im Frühförderzentrum.

Beim nächsten Termin werd ich nochmal mit der Sprachtherapeutin reden und ihr die Eindrücke vom Kindergarten schildern (die ich dort auch nur zwischen Tür und Angel besprechen konnte).

(Unser Eindruck ist leider, dass unsere KiGa-Gruppenleitung sehr mit den administrativen Aufgaben überfordert ist und dadurch den Überblick über die Kinder verliert. Sie kann sich nicht merken, welche Kinder in welcher Vorschulgruppe sind (oder ob überhaupt), kriegt Entwicklungen nicht mit, ist oft auf dem Stand von vor längerer Zeit. Irgendwie merkwürdig.

Mal sehen, ob wir vor den Sommerferien noch ein kurzes Entwicklungsgespräch hinkriegen, angebracht wäre es wohl.

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