CreativeRabbit

Mein 5. Dezember 2013

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 5. Dezember 2013

Heute ist wieder Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen!

Unser Tag begann wie immer gegen halb 7. Der Liebste macht die Frühstücksdosen fertig, ich die Kinder. Der Zwerg wirft noch schnell einen Blick in den Adventskalender.

Dann ausnahmsweise alle zusammen raus zum Auto. Der Liebste fängt schonmal mit eiskratzen an, ich flitze nochmal rein, meine anderen Schuhe anziehen. In den Sneakers war es mir zu glatt.

Dann bringen wir das kleine Mädchen in den KiGa und direkt danach den Zwerg zur Schule. Ich flitze schnell bei Feinkost Albrecht rein 😉 (wobei schnell relativ ist, es war brechend voll), der Liebste kommt nach. Wir freuen uns, dass es kalt genug ist, um den Einkauf im Auto zu lassen, denn wir haben um 9:15 einen Termin im Jugendamt. Auf dem Weg dahin fahren wir noch zu einem großen Ingress-Portal, das ich einnehme und damit auf ein höheres Level aufsteige 😀

Zum Termin schaffen wir es pünktlich und klagen unserer Sachbearbeiterin unser Leid mit dem Zwerg. Wir kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass alles dafür getan werden soll und muss, dass er auf einer normalen Schule bleiben kann, dass er aber Hilfe in seiner emotionalen Überforderung braucht. Sie mailt uns Adressen von einem Kinderpsychiater und von einer auf Pflegefamilien spezialisierten Familienberatungsstelle.

Wir gehen da erleichtert raus. Allein die Tatsache, dass man verstanden wird und Aussicht auf Hilfe hat tut schon gut.

Danach fährt der Liebste zur Arbeit und ich zum nächsten Discounter, noch ein paar Dinge besorgen.

30m vor zu Hause blockerit ein Lasterkran die Straße und ich muss geschlagene 20 Minuten warten, bis er sein Zeug abgeladen hat und weiter fuhr. Keine 10m weiter ging nix mehr, weil er nicht zwischen den parkenden Autos durch kam. Meine Begeisterung könnt ihr Euch vorstellen 😉 Ging dann aber fix weiter zum Glück.

Daheim hab ich erstmal die Fenster zugemacht, bevor die Eisbären einziehen (dass ich so lange weg bin war nicht geplant…), Einkäufe ausgeladen, Wäsche aufgehängt und neue gewaschen, staubgesaugt, mir zum Mittag Salat mit Pilzen gemacht und mich irgendwann auch mal ne halbe Stunde aufs Sofa gesetzt.

Um Punkt 14 Uhr hing ich am Telefon, um einen Termin beim Kinderpsychiater zu vereinbaren, ohne Hoffnung, vor in 6 Monaten was zu bekommen. Aber: 3. Januar! Wir sind total baff und freuen uns noch mehr, dass es so schnell in die Gänge kommt.

Danach muss ich mich auf die Socken machen, den Zwerg und seinen Freund aus der Nachmittagsbetreuung abholen. Die schließen dort momentan schon um 15 Uhr, und die Freundmama muss noch arbeiten, also 2 Jungs. Dann schnell das kleine Mädchen abholen und ab nach Hause. Die Jungs dampften direkt zum Beyblades spielen ab (was für ein Lärm!), ne halbe Stunde später kommt noch ein Besuchskind und nun hab ich hier die Bude voll 😉 Die Jungs sind recht wankelmütig und wechseln alle 10 Minuten ihr Spiel, aber nungut. Zwischendurch überdrehen sie und es gibt ne kleine Beule, ich schimpfe einmal und ab dann ist endlich der Liebste zur Verstärkung da und alles wird friedlicher.

Um 18 Uhr werden die beiden Besuchskinder abgeholt. Wir räumen auf und verwandeln das Chaos wieder in mein Wohnzimmer. Wir essen zu Abend, es gibt Sandmännchen und für die Kids geht es ab ins Bett. Um halb 9 komme ich runter und programmiere im Keller die Waschmaschine für morgen früh. Die gelbe Mülltonne stellen wir auch lieber noch nicht an die Straße, zu stürmisch.

Ich mache mir einen Kinderpunsch, nehme meinen Tablettencocktail und lande mit Brustkorb- und Magenschmerzen neben dem Liebsten auf dem Sofa. Wir schauen eine Folge Bones, vielleicht noch was anderes, dann müssen wir den Kids noch die Stiefel befüllen und ins Bett plumpsen. Habt noch einen schönen Abend! 🙂

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2 Antworten to “Mein 5. Dezember 2013”

  1. Was für ein Tag. Toll das du so schnell einen Termin bekommen hast. Liegt es am Pflegekindstatus ? Jedenfalls wünsche ich euch das die Chemie auch stimmt, das ist bei Therapeuten echt wichtig. LG Bibi

    • Nee, das hatte ich zwar erzählt, aber denen war einfach jemand abgesprungen. Pures Glück 🙂
      Mich graust es ehrlich gesagt ein bißchen vor der vielen Zeit, die wir da vermutlich wieder reinstecken würden, die ist nämlich grade schon Mangelware. Aber wenn dadurch alles besser wird ist das hoffentlich weniger schlimm. Mal sehn.

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