CreativeRabbit

Depri-Update

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 15. Januar 2015

Das hier ist nun schon wieder ein paar Tage her, dass ich es geschrieben hab, deswegen schnell mal raushauen, bevor es ganz veraltet ist.

Im Moment geht’s mir halbwegs okay. Teilweise sogar echt gut. (Und das ist in Sachen Therapie wieder blöd, weil ich mich wieder auf einem erträglichen Level befinde, wo ich mir denke „kommste doch gut klar nun“, mich aber vermutlich jede blöde Kleinigkeit wieder umhauen kann… Die Kraftreserven bleiben nämlich verschollen…)

Kurz vor Weihnachten ist der Liebste mit mir zu unserem Hausarzt gegangen, um mir irgendeine Hilfe zum Schlafen zu besorgen. Wie ich später feststellte, schlaf ich nicht erst seit 4-6 Monaten schlecht und kaum noch, sondern schon seit fast einem Jahr. Kein Wunder, dass ich nicht mehr kann. Heraus kam dann jedenfalls ein Antidepressivum, was einen „ruhig stellt“. Nicht ganz das, was ich mir wünsche. Die erste Nacht war sehr anstrengend, ich war sofort hundemüde und kam morgens fast nicht aus dem Bett und war furchtbar matschig, den ganzen Tag. Und diese Matschigkeit hab ich nach über 3 Wochen immernoch oft. Ich find’s blöd, mich morgens aus dem Bett quälen zu müssen, Koffein zu brauchen, trotzdem nachmittags auf dem Sofa zusammenzubrechen und nicht viiiieeeel besser zu schlafen, nachdem ich mich mit dem Zeug erst wieder runterholen musste. Aber ich nehm das jetzt weiter, bis ich einen Therapieplatz habe und da ggf. Neues beschlossen wird.

Am Therapieplatz ist der Liebste dran. Ich weiß noch nicht, wie ich das finde. Weil ich das Ungewisse nicht mag und keinen Schimmer habe, was auf mich zukommt. Aber ich habe gesagt, ich kucke mir das mal an. Kann immernoch sagen, dass mir das nichts hilft. Und grad jetzt, wo es mir eigentlich besser geht… Naja.

Ich war halt jetzt auch 2 Wochen „über Weihnachten“ sehr abgelenkt. War quasi nie alleine. Und wenn ich es doch mal war (beim Duschen oderso) ging es mir oft nicht so gut. Ich muss da sehr aufpassen, dass ich nicht in die Gedanken rutsche. Keine Ahnung, ob das grad unter Verdrängung weniger passiert oder wie ich es mache.

Der Congress in Hamburg hat mich einiges an Überwindung gekostet. Verbranntes Gebiet sozusagen. Aber ich hatte mich so lange drauf gefreut. Und letztlich war es wohl ganz gut, dass ich mitgefahren bin. Nette Leute wiedergetroffen, neue Leute kennengelernt, darunter durchaus mindestens eine Nase, die ich sehr gerne näher kennenlernen möchte (und das auch grad tu).

Ich mach mir grad sehr Sorgen, dass ich mich wieder „in Gefahr begebe“. Ich war vor Ende des Jahres bei „ich werde nie wieder jemanden so sehr an mich ranlassen, dass er mir wehtun kann“ (wohlwissend, dass so ’ne Nähe eigentlich genau das ist, was ich brauche). Und nu bin ich schon wieder mittendrin, sozusagen. Es macht Spaß und ich mach es gerne so und ich hab endlich wieder zwischendurch gute Laune, Lust zu singen (ja, ich habe seit Wochen nicht gesungen und vor ein paar Tagen gemerkt, wie ungewöhnlich das für mich ist!), ich freu mich auf/über Dinge und ich gehe durchaus mal grinsend schlafen. Total schön. Und definitiv kein „Lückenbüßer“. Aber Gedanken, die mach ich mir trotzdem. Und das ist ziemlich blöd, ich sollte das wohl eigentlich genießen können… Naja. Ich bin dennoch relativ offen und lass das mal auf mich zukommen. Zur Not werd ich mir dann in ein paar Monaten von irgendeinem Therapeuten erklären lassen, dass das großer Mist war oderso 😉 Mal sehen.

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2 Antworten to “Depri-Update”

  1. ToSiLuHa said

    *drückDich*

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