CreativeRabbit

Heilpädagogin

Posted by CreativeRabbit - Montag, 14. März 2016

Es ist schon eine gaaaaanze Weile her, da war in der KiTa Elternabend. U.A. wurde auf diesem Elternabend eine neue Mitarbeiterin vorgestellt, die Heilpädagogin ist. Die Dame ist nur an einem Tag in der Woche in unserer KiTa und kümmert sich dann um Kinder, die gerade ein erhöhtes Aufmerksamkeitsbedürfnis, aus welchem Grund auch immer, haben. Und es gibt eine gewisse Anzahl an Kindern mit dauerhaft erhöhtem Förderungsbedarf, um die sie sich regelmäßig und intensiver kümmert. Sie erzählte, sie macht das mal in kleinen Grüppchen, mal einzeln, wie die Kinder oder auch die Thematik es grade brauchen.

Ich bat noch während der Vorstellungsrunde darum, dass wir uns doch bitte danach nochmal kurz unterhalten, und die Gruppenleiterin grinste.

Später erzählte sie mir, sie wollten durch diese Vorstellung auch vorfühlen, wie ich zu dem Thema „spezielle Förderung“ stehe. Es gebe Eltern, denen müsse man „sowas“ sehr behutsam nahebringen, und die sind dann auch sehr von ihrem Kind und sich überzeugt und lehnen erstmal alles ab.

Aber wir wissen ja nun recht genau, womit wir es bei der kleinen Hexe zu tun haben und grapschen eigentlich regelrecht nach jedem Hilfe-Strohhalm, den man uns anbietet. Also haben wir mal etwas genauer gesprochen und beschlossen, dass wir bzw. die KiTa einen Integrationsantrag für die kleine Hexe stellen und sie dann eben mit zu den Kindern gehört, um die sich regelmäßig intensiver gekümmert wird. Was besseres hätte uns kaum passieren können: gewohnte Umgebung, gewohnte Personen, die Dame kannte sie auch schon, also war schon ein gewisses Vertrauensverhältnis da. Bei der Logopädin brauchte die kleine Madame ja einige (viele) Wochen, bis sie sich eingelebt und eingelassen hatte. Hier ging das durch die vertraute Umgebung viel schneller. Ein weiterer Vorteil: kein extra Nachmittagstermin, zu dem wir gestresst hinfahren müssen, sondern alles in Ruhe tagsüber mit viel Zeit und einem fitten Kind.

Inzwischen gibt es auch schon erste Erfolge. Die Heilpädagogin arbeitet gerne mit der Kleinen, sie lässt inzwischen sogar ein wenig Körperkontakt zu und ist insgesamt, zumindest dort, nicht mehr so explosiv und vor allem hat sich ihre Aufmerksamkeitsspanne massiv erhöht.

Dass es Mooooonate dauerte, bis dieser Antrag bei den entsprechenden Ämtern durch und genehmigt war, darüber sprechen wir wohl lieber nicht. Als KiTa-Leitung hätte ich da vielleicht auch ein paar mal öfter nachgehakt, aber naja, das war nicht meine Baustelle. Ich musste nur unterschreiben und mich sonst um nichts kümmern. 🙂

Ab und zu, alle paar Wochen, wenn ich sie sehe, schnappe ich mir die Heilpädagogin mal zwischen Tür und Angel und wir schnacken immer ein paar Minuten. Ein paar mal habe ich sie auch schon mit konkreten Problemen/Fragen „behelligt“ und habe eigentlich immer hilfreiche und positive Antworten bekommen. Macht irgendwie Spaß, diese Entwicklungen mitzuerleben. 🙂

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