CreativeRabbit

Ausgelesen: Das zweite Leben des Moinseur Moustier

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 18. Dezember 2016

Huuuuch, schon ein ganzes Weilchen her, dass ich dieses Buch ausgelesen habe. Irgendwie hab ich völlig vergessen, drüber zu schreiben.

Zuerst mal wie immer der Klappentext:

Als sie das Steinhäuschen an der bretonischen Küste zum ersten Mal betritt, weiß sie, dass sie angekommen ist: Es duftet nach Jasmin, ein Kakadu singt aus einer Voliere, und der Garten erscheint ihr als paradiesischer Ort. Hier wird die junge Pariserin in Ruhe ihre Romane schreiben können. Doch eines Tages steht plötzlich ein alter Mann in ihrem Wohnzimmer und spaziert mit größter Selbstverständlichkeit in den Werkzeugkeller und den Rosengarten.

Wer ist der ungebetene Gast, weshalb besitzt er einen Hausschlüssel, und was hat es mit seinen sonderbaren Besuchen auf sich? Nach und nach schafft es die junge Frau, ihn aus der Reserve zu locken: der Anfang einer ungewöhnlichen und berührenden Freundschaft.

Das zweite Leben des Monsieur Moustier ist eine bewegende Geschichte über abwesende Väter und die Verwundbarkeit der menschlichen Seele. Zugleich beschwört der Roman die wunderbare Kraft der Freundschaft und die Einsicht, dass es nie zu spät ist für ein neues Leben.

Das Buch hat mich in der Buchhandlung angelacht und ich hatte es einfach mal mitgenommen. Ich hatte es im Urlaub mit und zumindest den Anfang ziemlich verschlungen. Was ich beim Lesen des Klappentextes absolut nicht erwartet hatte war eine Kriegsgeschichte, aus der Nazizeit. Ich bin ganz ehrlich: hätte ich das gewusst, hätte ich das Buch definitiv nicht gekauft. Das ist kein Thema, mit dem ich mich in einem Schmöker beschäftigen will. Aber nun war es nunmal so und ich bin kein Typ, der ein Buch einfach so weglegt und nicht weiterliest. Habe ich bisher sehr selten gemacht. In Anbetracht der Tatsache, dass es nicht mein Lieblingsthema war, hat mir das Buch dennoch gut gefallen. Sehr gefühlvoll geschrieben, und vor allem auch gut zu lesen. Mir sind keine langatmigen Phasen aufgefallen. Am Ende hatb ich ein wenig geahnt, worauf es hinaus läuft, aber das war kein Drama.

Für die Buchchallenge habe ich mir Aufgabe 27 ausgesucht: ein Autor, der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt. (Die Autorin kommt aus Tokio und Frankreich.)

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