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Schwerbehindertenausweis

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 15. August 2017

Für das Töchterchen haben wir übrigens aufgrund der erfolgten Autismus-Diagnose vor ca. 2 Monaten einen Schwerbehindertenausweis beantragt.

Sie hat ihn auch bewilligt bekommen, mit GdB50 und ohne Merkzeichen. Beantragt hatten wir das „B“ für „Begleitperson notwendig“.

Wir werden nach einiger Recherche jetzt Widerspruch einreichen und Akteneinsicht fordern. Danach können wir den Widerspruch dann beantragen. Unser Ziel ist es, dass der gdB etwas steigt (es wurden „schwere soziale Beeinträchtigungen“ bescheinigt, da sollte der GdB eher bei 70 liegen), und dass sie sowohl das „B“ als auch das „H“ erhält. Mal sehen… Wird dauern.

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4 Antworten to “Schwerbehindertenausweis”

  1. Bei der Diagnose Autismus bei mit mittleren sozialen Anpassungsschwierigkeiten beträgt der GdS/GdB 50 ist es eigentlich so das davon auszugehen ist das das Kind unter 18 Jahren Hilflos ist! Also Merkzeichen H automatisch „aktiviert“ wird. Nur ein H kann alleine nicht stehen somit ist ein B exklusive – sie unteren Teil – gibt nicht mehrere quellen das die einzige die ich so schnell fand.

    Merkzeichen «H»: Hilflosigkeit

    Hilflos ist, wer infolge seiner Behinderung nicht nur vorübergehend für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens, z. B. An- und Auskleiden, Körperpflege, Verrichten der Notdurft, Nahrungsaufnahme, notwendige körperliche Bewegung und geistige Anregung, in erheblichem Umfang fremder Hilfe dauernd bedarf. Hilflosigkeit ist auch gegeben, wenn die fremde Hilfe in dauernder Bereitschaft stehen muss.

    Nach der aktuellen Fassung der Versorgungsmedizinverordnung ist bei tief greifenden Entwicklungsstörungen, die für sich allein einen GdB von mindestens 50 bedingen, und bei anderen gleich schweren, im Kindesalter beginnenden Verhaltens- und emotionalen Störungen mit lang andauernden erheblichen Einordnungsschwierigkeiten regelhaft Hilflosigkeit bis zum 18. Lebensjahr anzunehmen.

    Merkzeichen «B»: Notwendigkeit ständiger Begleitung

    Voraussetzung ist, dass ein schwerbehinderter Mensch infolge seiner Behinderung zur Vermeidung von Gefahren für sich oder andere bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig auf fremde Hilfe angewiesen ist; vor allem zum Ein- und Aussteigen oder während der Fahrt oder zum Ausgleich von Orientierungsstörungen. Bei denjenigen geistig behinderten Menschen, denen das Merkzeichen «G» oder « H» zusteht, sind i. d. R. auch die Voraussetzungen für « B» gegeben.

    Nachteilsausgleich: Die Begleitperson kann die öffentlichen Verkehrsmittel des Nah- und Fernverkehrs kostenfrei nutzen, § 145 Abs.2 Nr.1 SGB IX

    Quelle: http://www.autismus-karlsruhe.de/resources/Rechte+von+Menschen+mit+Autismus1.4.2011-1.PDF

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