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Archive for the ‘Entwicklung’ Category

Inklusion? Ja? Nein? Vielleicht?

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 31. Mai 2017

Vor einigen Tagen hatten wir einen Termin mit dem Jugendamt bei uns zu Hause. Es kam die Dame (1), die sich um die Bewilligung der Therapien/Schulbegleiter etc. kümmert, und sie brachte unsere Sachbearbeiterin (2) vom Pflegekinderdienst mit. Warum auch immer.

(1) kennen wir ja nun schon von der Dyskalkulietherapie und dem Schulbegleiter vom Zwerg, und nun kümmert sie sich auch um einen Schulbegleiter für die Minihexe. Darum ging es auch. Der Antrag ist komplett, Gutachten ist da und schlüssig, inzwischen ist auch die Diagnose von der Autismusambulanz da, sie war im KiGa hospitieren und nun ging es drum, das alles zu besprechen. (1) ist eine Verfechterin von Inklusion. Immer erstmal versuchen, das Kind in einer Regelschule unterzubringen und schauen, wie man helfen kann. Wie das funktioniert. Auf eine Förderschule wechseln kann man immernoch. Zurück ist es extrem schwierig.

(2) scheint das genaue Gegenteil zu sein.Wir hatten schon öfter den Eindruck, dass sie vielleicht nict ganz versteht, was wir an unserem Kinderpsychiater und den Familienberatungsstunden dort haben, dass wir mit den Kindern klarkommen und all so Dinge. Sie meint immer, wir müssten uns an eine Familienberatungsstelle wenden und die Kinder würden bestimmt irgendwann überfordert und wir müsten ja auch eine Paartherapie machen und ich weiß nicht was alles.

Dann ging es drum, dass wir für die Minihexe ebenso wie für den Zwerg einen „Ganztags“betreuungsplatz ergattert haben… Wie groß da die Gruppen seien? Wie, es gäbe gar keine richtigen Gruppen? Dann sei das Mädchen ja sofort überfordert. Und überhaupt, sie muss ja schon von der Schule völlig überfordert sein. Geht ja gar nicht anders. So rein aus Prinzip. Und ob das überhaupt das richtige sei? Und es war doch mal angedacht, sie in der Ganztagsbetreuung der Familienhilfe unterzubringen, wo sie dann nach Unterrichtsende abgeholt würde, Mittagessen bekäme und Hausaufgabenbetreuung und dann zusammen mit Kindern mit verschiedensten Problemen irgendwelche Therapien machen würde, um dann abends um 7 wieder nach Hause gebracht zu werden. No way! Nicht mit mir! Ich will was von meinem Kind haben. Und sie sicher nicht aus ihrem sozialen Umfeld, das sie, ja, obwohl sie Autist ist, hat, und sie nicht ihrer Freundschaften und Freizeitaktivitäten berauben… So weit kommt es noch.

Dann ging es plötzlich um den Zwerg, auf welcher weiterführende Schule wir in denn in 1 Jahr (!) anmelden wollten… Wie, auf der Gesamtschule? Die ist doch aber so riesig, da wird das Kind ja garantiert untergehen, das würde er nicht packen. WTF? Warum sollte er nicht? Die Lehrerin sagt, wenn er sich auf den Hintern setzt, kann er wohl auch Abi machen. Waaaaas, wir denken über Abi nach? Aber er ist doch gehandicapped, das KANN gar nicht sein, komplette Überforderung, waaaahhh! (2) warf dann ein, die Realschule sei doch auch nicht kleiner… Am liebsten würde (1) unsere Kinder auf Förderschulen sehen und uns in irgendwelchen Therapien, so rein aus Prinzip. Weil das doch gar nicht anders funktionieren KANN. Ganz schön anstrengend irgendwie… Aber wir lassen uns da nicht beirren und ziehen unser Ding durch. Die Schule ist aufgeschlossen und die zukünftige Klassenlehrerin der Minihexe hat schon nach mehr Infos gefragt, um sich schonmal einzulesen. Was will man mehr?

Ich glaube ja, wir kennen unser Kind am besten. Beide Kinder. Und können am besten einschätzen, was sie überfordert und was nicht. Zumindest ungefähr. Und am besten drauf reagieren.

Der Liebste und ich waren in unserer Schulzeit selber Inklusionskinder, und damals gab es das noch nichtmal wirklich. Wie könnten wir unseren Kindern dieses Menschenrecht verwehren???

 

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Entwicklungsgespräch

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 26. April 2017

Heute hatte ich das nachgeholte Entwicklungsgesräch von Februar im KiGa, zusammen mit der Gruppenleiterin und der Heilpädagogin.

Ich bekam diesen riesigen Entwicklungsbogen vorgelegt, wo immer schön angekreuzt wird, wa Madami kann und was nicht. Diesmal war außer „Schleife binden“ und „kann sich in die Gefühle anderer hineinversetzen“ alles angekreuzt. Sowas hatten wir noch nie, wohooow!

Die beiden Damen sind mit der Madame rundum zufrieden. Sie hat ihre Macken, wie andere Kinder auch, sie rottet sich gerne mit ihrer Freundin zusammen und macht Quatsch, wie andere Kinder auch, sie ist gut in der Gruppe drin, sie kennt Grenzen und Regeln und macht mit und freut sich und alles FriedeFreudeEierkuchen. So mag man das letzte Gespräch im Kindergarten. 🙂

Natürlich alles unter Beachtung ihrer Problemchen, aber bis auf dass sie sich eben manchmal nicht lange genug konzentrieren kann ist eigentlich alles gut und sie hat rasant und viel aufgeholt und sich stark entwickelt und alle sind gespannt, wie das dann in der Schule laufen wird.

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Schulbegleitermeeting

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 29. März 2017

Seit ungefähr Anfang Februar hat der Zwerg ja einen neuen Schulbegleiter. Einen von einer Firma, die nur mit ausgebildeten Pädagogen arbeitet und ihre Schulbegleiter regelmäßig coacht und fortbildet, bei Bedarf auch die Lehrer.

Nun hatten wir ein erstes „Meeting“ mit der Klassenlehrerin, dem Schulbegleiter (SB) und dessen Coach, bei dem ich u.a. mal auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Im Nachhinein fand ich das Treffen für mich sehr anstrengend, es waren viele Infos, die auf mich einprasselten, und auch irgendwie viele Aufgaben, die sich für mich neu ergaben.

Zuerstmal wichtig ist wohl, dass die Zusammenarbeit gut klappt. Der Zwerg mag den jungen Mann (angehender Lehrer) und verlässt sich auf ihn, lässt sich auf alles ein, ist ruhiger und konzentrierter. Das merkt man dann an den Tagen, wo der SB nicht da ist. Außerdem ist sein Kopfschütteltick wieder verschwunden, das ist wirklich gut!

Der SB hat mit dem Zwerg in der ersten Zeit erstmal alle Fächer und Mappen und den Ranzen aufgeräumt. (Nicht, dass ich das nicht eh dauernd machen würde…) Nun passiert es hoffentlich nicht mehr so oft, dass lose Zettel rumfliegen und Material fehlt etc.

Außerdem wurde eine Art Checkliste für die Hausaufgaben erstellt, an denen er sich entlanghangeln kann, um strukturierter zu arbeiten.

Wir werden die abendliche Ranzen- und Hausaufgabenkontrolle etwas intensivieren müssen, damit uns nichts durchflutscht. Das haben wir in den letzten Tagen halbwegs gut hinbekommen. Ein mal haben wir den Zwerg beim HA-„mogeln“ erwischt und er saß dann leider bis abends um halb 10 dran, alles fertig zu machen. Wird ihm so schnell nicht wieder passieren 😉

Dann gibt es noch neu einen Pausenplan, wo sich dann die Kinder aus der Klasse eintragen können, um mit ihm zu spielen. Ziel dessen ist, dass sich seine Kontakte in der Klasse festigen und er nicht ausschließlich mit jüngeren Kindern spielt.

Die Klassenlehrerin konnte eine deutliche Leistungssteigerung in Anwesenheit des SB feststellen, das ist total super!

Zur besseren Kommunikation haben wir jetzt ein Mitteilungsheft, damit uns nichts mehr flöten geht.

Der SB soll auch im Mai mit auf die 3tägige Klassenfahrt kommen. Das habe ich beim Jugendamt (dem Träger des SB) schon beantragt und es sollte ohne Probleme klappen. Da freuen sich alle drüber.

Was bisher weiterhin nicht funktioniert ist, dass der Zwerg sich mit anderen zusammen für Sport umzieht. Da ist er sowohl vorher als auch hinterher letzter, es dauert wirklich ewig. Hat er die Möglichkeit, sich alleine umziziehen, geht das ratzfatz! Die Lehrerin fragte, ob er irgendwelche Probleme mit seinem Körper habe… Ich beobachte das mal, glaube es aber nicht. Das wird (hoffentlich) eher die Ablenkung sein. Keine Ahnung. Im Auge behalten…

Demnächst ist noch Elternsprechtag, da geht es dann um den Leistungsstand… Aber ich denke, damit werden wir halbwegs zufrieden sein. Wobei wir Eltern das auch immer unter dem Aspekt sehen, dass der SB womöglich länger als 1-2 Jahre nötig ist, alle anderen aber eher der Meinung sind, der solle sich möglichst schnell selber abschaffen. Ich denke aber, das ist ein doch recht langwieriger Prozess. Man wird sehen… 🙂

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6!

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 23. Februar 2017

Unsere kleine Madame hat heute Geburtstag und ist nun grandiose 6 Jahre alt!

Happy Birthday, kleines großes Mädchen! ❤

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U11 Zwerg

Posted by CreativeRabbit - Samstag, 20. August 2016

So, die Tage haben wir dann die U11 vom Zwerg hinter uns gebracht. So Sachen wie der Kopfumfang werden ja nicht mehr gemessen, aber:

Größe: 134cm

Gewicht: 27,0kg

Und das passt ziemlich gut zusammen.

Dann gab es noch einen Hör- und Sehtest, der Zwerg musste Urin abgeben, einen Ball werfen und fangen, auf Zehenspitzen laufen, mit durchgedrückten Knien die Zehen berühren und die übliche Untersuchung von Hals, Ohren und Lunge „über sich ergehen“ lassen 😉 Den Rest gab es im Gespräch mit ihm und mir: fühlt er sich in der Schule wohl? Kommt er klar da? Kann er lesen und schreiben? Hat er Freunde? Was macht er in der Freizeit? Wie sieht der Medienkonsum aus? Einmal kurz was vorlesen bitte… Ist sonst alles okay? Wird Sport gemacht?

Da war die Ärztin bei allem sehr zufrieden mit uns. Es gan ein ganz klares „Jungs müssen auch rabaukig sein dürfen, eben Jungs“ zu hören. Wir haben ja schon Diverses am Laufen, u.A. die Dyskalkulietherapie und den Schulbegleiterantrag. Das läuft ja auch alles über den Kinderpsychiater. Aber wenn wir bei irgendetwas Unterstützung brauchen sollen wir nur anrufen und es wird alles in die Wege geleitet.

Im Herbst gibt es dann eine Grippeimpfung, in einem Jahr muss irgendeine andere Imfung (Tetanus?) aufgefrischt werden.

Mir wurde ein gesunder Junge bescheinigt 😀

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U9 Minihexe

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 21. Juni 2016

So, nun war die U9 der Minihexe.

Wir sind mit den Kindern in eine private Kinderarztpraxis gewechselt. Bei unserem Kinderarzt der letzten 1,5 Jahre haben wir uns mit den Kindern nicht so gut aufgehoben gefühlt. Für so Dinge wie Husten und Mittelohrentzündung etc ist er sicher ein toller Arzt. Aber wir haben den Eindruck, er kann sich nicht die Zeit nehmen, um auf spezielle Bedürfnisse ausführlich einzugehen (wie bei uns z.B. die Entwicklungsverzögerungen, Bindungsstörungen und alles, was dazu gehört), man muss sich Rezepte für Therapien fast erbetteln, es ist dort immer voll, laut und hektisch und man muss meist sehr lange warten. Also haben wir uns nach einem Tipp für den Wechsel entschieden und das war glaub ich nicht verkehrt. Die neue Praxis ist zwar 10 Min weiter weg als die bisherige, sie hat aber nichtmal ein Wartezimmer! Wir haben heute eeeeetwas im Behandlungszimmer gewartet, weil 2 kleine Notfälle reinkamen, aber das ging völlig problemlos (nur wir drin und ausreichend Spielzeug). Und es gibt seitens der Praxis einen Notdienst für außerhalb der Sprechzeiten, also nachts und am Wochenende, im Zweifel auch mit Hausbesuchen. Juhuuuu! Man merkt schon: wir waren insgesamt zufrieden. Fröhlich wirkende Umgebung, schöne, moderne Praxis, nette Mitarbeiter, die Ärztin ist schön mit der (durchaus gut gelaunten und kooperativen) Tochter umgegangen und freute sich darüber, dass wir schon so viel am Rollen haben und sie uns nun nicht in ein SPZ o.ä. schicken muss.

Die kleine Madame hat alles prima und wirklich sehr kooperativ und mit Freude mitgemacht. Das war so schön anzusehen! Beim Sprachtest hat sie sich besoooonders viel Mühe gegeben, das hab ich ihr angemerkt. Das war für sie so eine Situation wie mit der Logopädin. Sie war total konzentriert und hat die gesuchten Wörter fast fehlerfrei gesprochen. Was sie in ihrer Spontansprache allerdings noch nicht ganz so prima hinbekommt 😉 Aber ich glaube, das hat die Ärztin dann auch noch bemerkt.

Hörtest super, malen super, Motorik super, Ball werfen/fangen super, körperlich ist auch alles okay, um die Augen hat sie sich nicht gekümmert, weil wir im September eh wieder zum Augenarzt gehen. Dass die Madame nachts noch schnullert findet sie nicht so dramatisch. Wir sollen nur drauf achten, ob sie tagsüber viel mit offenem Mund atmet, dann sollen wir uns nochmal melden.

Ansonsten werd ich (auf meine Initiative, nicht auf ihr Anraten hin) mal für demnächst einen Zahnarzttermin ausmachen. Ich glaube, inzwischen könnte das klappen.

Im letzten Jahr hat sie knapp 3kg und 7,5cm zugelegt:

Gewicht: 21,5kg

Größe: 112,5cm

Kopfumfang: 50,5cm

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Elternsprechtag

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 24. Mai 2016

Letztens war Elternsprechtag in der Schule. Diesmal ist der Liebste hingegangen.

Die Klasselehrerin ist insgesamt durchaus zufrieden mit unserem Zwerg. Würde es Noten geben, stünde er zwischen 2 und 3, was deutlich besser ist, als wir je erwartet haben. Ab und zu gibt es Leistungseinbrüche. Zuletzt, als unsere Katze starb, und sein „Patenkind“ die Schule wechselte. Das hat man ihm sofort angemerkt. Aber selbst dann steht er noch bei einer 3.

Das größte Problem ist nach wie vor die Konzentration. Die Lehrerin muss hier viel eingreifen und ihn zur Arbeit zurückholen. Man merkt das auch an z.B. Aufsätzen. Er fängt an, schreibt drauf los, dann malt er rundrum einen Rand, schweift ab, macht irgendwann nach AUfforderung weiter etc.

Unter anderem deswegen haben wir ja einen Schulbegleiter für den Zwerg beantragt. Die Lehrerin hängt sich da echt rein, aber sie kann eben auch nicht permanent neben dem Zwerg stehen…

Man merkt, dass sie den Zwerg ins Herz geschlossen hat. Das klang alles ziemlich gut 🙂

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Schulbegleiter

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 15. Mai 2016

Vor einigen Wochen habe ich, auf Wunsch der Klassenlehrerin und nach Absprache mit dem Kinderpsychiater, für den Zwerg einen Schulbegleiter beim Jugendamt beantragt. Und wie man sich denken kann: alles, was Geld kostet, ist „erstmal nicht einfach“. „Der Markt für Schulbegleiter ist völlig leergefegt, es wird quasi unmöglich, jemand geeignetes zu finden“, hieß es. Nun, sowas hält mich ja nun erstmal nicht von einer Beantragung ab. Die Klassenlehrerin wünscht sich diese Hilfe, da der Zwerg von der Leistung her eigentlich ziemlich gut ist, aber nach wie vor massive Konzentrationsprobleme hat. Und die kann sie nicht komplett auffangen. Kann ich auch wirklich verstehen. Sie hängt sich da eh schon sehr enthusiastisch rein.

Natürlich musste, bevor irgendetwas geschieht, erstmal ein Gutachten vom Kinderpsychiater her. Was für ein Hin und Her. Dies sollte rein, jenes sollte rein, nein dieses Gutachten ist nicht ausführlich genug, hier fehlt was, das brauchen wir nicht, bla bla bla. Mit der letzten Version war die Dame vom Jugendamt dann wohl zufrieden.

Letztens hatten wir dann ein Treffen bei uns daheim mit eben der zuständigen Jugendamtsdame, dem Liebsten und mir, und wir hatten noch eine unserer Familienhelferinnen zur Unterstützung dazugebeten. Sie hatte den Zwerg nämlich in der Schule besucht und dort hospitiert und live miterleben dürfen, wie unkonzentriert er ist.

Im gespräch berichteten wir dann von den Gesprächen mit der Klassenlehrerin, von den Erfahrungen der letzten Zeit, warum wir alle denken, dass ein Schulbegleiter gut wäre. Und irgendwann war die Jugendamtsdame dann sehr überzeugt, dass dies der richtige Weg sei. Sie übersendet der Schule nun Unterlagen, die ausgefüllt werden müssen (hätte doch längst erledigt sein können, wenn man mal was parallel machen würde…), dann muss das Schulamt noch seinen Senf dazu geben und DANN, wenn dann alles genehmigt ist, kann sie anfangen, einen Schulbegleiter zu suchen. Im Juni würde das nichts mehr werden, sagte sie. Wir sind ja schon froh, wenn das alles zu Beginn des nächsten Schuljahres anläuft. Vorher rechnen wir nach den letzten Monaten ja gar nicht damit.

(Eine Bekannte hier im Ort hat von Beantragung bis Genehmigung sage und schreibe ein ganzes Jahr gebraucht. Ich hoffe ernsthaft, wir sind schneller…)

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Heilpädagogin

Posted by CreativeRabbit - Montag, 14. März 2016

Es ist schon eine gaaaaanze Weile her, da war in der KiTa Elternabend. U.A. wurde auf diesem Elternabend eine neue Mitarbeiterin vorgestellt, die Heilpädagogin ist. Die Dame ist nur an einem Tag in der Woche in unserer KiTa und kümmert sich dann um Kinder, die gerade ein erhöhtes Aufmerksamkeitsbedürfnis, aus welchem Grund auch immer, haben. Und es gibt eine gewisse Anzahl an Kindern mit dauerhaft erhöhtem Förderungsbedarf, um die sie sich regelmäßig und intensiver kümmert. Sie erzählte, sie macht das mal in kleinen Grüppchen, mal einzeln, wie die Kinder oder auch die Thematik es grade brauchen.

Ich bat noch während der Vorstellungsrunde darum, dass wir uns doch bitte danach nochmal kurz unterhalten, und die Gruppenleiterin grinste.

Später erzählte sie mir, sie wollten durch diese Vorstellung auch vorfühlen, wie ich zu dem Thema „spezielle Förderung“ stehe. Es gebe Eltern, denen müsse man „sowas“ sehr behutsam nahebringen, und die sind dann auch sehr von ihrem Kind und sich überzeugt und lehnen erstmal alles ab.

Aber wir wissen ja nun recht genau, womit wir es bei der kleinen Hexe zu tun haben und grapschen eigentlich regelrecht nach jedem Hilfe-Strohhalm, den man uns anbietet. Also haben wir mal etwas genauer gesprochen und beschlossen, dass wir bzw. die KiTa einen Integrationsantrag für die kleine Hexe stellen und sie dann eben mit zu den Kindern gehört, um die sich regelmäßig intensiver gekümmert wird. Was besseres hätte uns kaum passieren können: gewohnte Umgebung, gewohnte Personen, die Dame kannte sie auch schon, also war schon ein gewisses Vertrauensverhältnis da. Bei der Logopädin brauchte die kleine Madame ja einige (viele) Wochen, bis sie sich eingelebt und eingelassen hatte. Hier ging das durch die vertraute Umgebung viel schneller. Ein weiterer Vorteil: kein extra Nachmittagstermin, zu dem wir gestresst hinfahren müssen, sondern alles in Ruhe tagsüber mit viel Zeit und einem fitten Kind.

Inzwischen gibt es auch schon erste Erfolge. Die Heilpädagogin arbeitet gerne mit der Kleinen, sie lässt inzwischen sogar ein wenig Körperkontakt zu und ist insgesamt, zumindest dort, nicht mehr so explosiv und vor allem hat sich ihre Aufmerksamkeitsspanne massiv erhöht.

Dass es Mooooonate dauerte, bis dieser Antrag bei den entsprechenden Ämtern durch und genehmigt war, darüber sprechen wir wohl lieber nicht. Als KiTa-Leitung hätte ich da vielleicht auch ein paar mal öfter nachgehakt, aber naja, das war nicht meine Baustelle. Ich musste nur unterschreiben und mich sonst um nichts kümmern. 🙂

Ab und zu, alle paar Wochen, wenn ich sie sehe, schnappe ich mir die Heilpädagogin mal zwischen Tür und Angel und wir schnacken immer ein paar Minuten. Ein paar mal habe ich sie auch schon mit konkreten Problemen/Fragen „behelligt“ und habe eigentlich immer hilfreiche und positive Antworten bekommen. Macht irgendwie Spaß, diese Entwicklungen mitzuerleben. 🙂

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Familienhilfe

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 13. März 2016

Seit ein paar Wochen kommen wir in den Genuss einer pädagogischen Familienhilfe. Unsere Therapeutin beim Kinderpsychiater wies uns darauf hin, dass es sowas gibt, die Dame vom Jugendamt befürwortete das und schickte uns dann zum Kennenlernen 2 Damen einer entsprechenden Einrichtung ins Haus. Dieser Termin war schonmal sehr aufschlussreich und spannend und wir waren uns einig, dass wir das gerne möchten.

Dann passierte erstmal gar nichts. Über Wochen. Irgendwann rief ich wegen irgendwas bei unserer Jugendamtsdame an und dann fiel ihr wohl wie Schuppen von den Augen, dass unsere Akte irgendwo zwischengerutscht war und sie uns regelrecht vergessen hat. Uff. Sie war auch sehr bedröppelt, naja. Sie versprach dann, das mit der Familienhilfe direkt anzustoßen und vielleicht würde man ja noch einen Termin im Dezember (es war schon Mitte Dezember…) hinkriegen.

Erstaunlicherweise klappte das auch. Es kamen allerdings 2 andere Damen, aber das war uns erstmal eal. Hauptsache, man ist sich sympathisch. Seit Anfang des Jahres arbeiten wir nun also zusammen. Wir haben 10 Stunden pro Monat genehmigt bekommen, wir haben nun also quasi jede Woche Besuch. Mal mit, mal ohne Kinder, mal als Coaching, mal zum Besprechen. In Schule und KiTa wurde schon hospitiert, beim Entwicklungsgespräch in der Kita hatte ich auch Unterstützung. Nächste Woche nehmen wir uns mal die Abholsituation vor. Mal sehen.

Als nächstes möchte ich ausloten, wie es mit therapeutischem Reiten für beide Kids aussieht, und wir sind dabei, einen Schulbegleiter für den Großen zu beantragen.

Alles irgendwie sehr anstrengend und zeitfressend, aber es läuft irgendwie…

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