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Archive for the ‘Entwicklung’ Category

Gesamtschule

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 22. März 2018

Der große Zwerg ist ja nun schon in der 4. Klasse, und es ist bald Ostern, also ist die auch fast schon zu Ende. Wahnsinn, oder?

Das bedeutet auch, dass es eine Schulempfehlung auf dem Halbjahreszeugnis gab, wir Schulen besichtigt haben und dann eine zur Anmeldung ausgesucht haben.

Die Schulempfehlung wurde interessanterweise schon im November mit der Klassenlehrerin beim Elternsprechtag besprochen. Wir blieben da bei unserer Schiene vom letzten Jahr: eine Gesamtschule wäre das beste fürs Söhnchen. Die Klassenlehrerin hat uns das empfohlen und war froh, dass wir da gleicher Meinung sind. Also gab es eine Real-/Gesamtschulempfehlung.

Ich habe keinen Besichtigungstermin der Schulen mit geschafft, der Liebste und der große Zwerg haben sich aber ein paar angesehen und wir hatten dann einen gemeinsamen Favoriten. Dort haben wir den jungen Mann nun auch angemeldet. Seine beiden besten Kumpels sind auch dort angemeldet. Und zum Glück sind alle 3 auch angenommen. Ist immer etwas eng mit den Plätzen. Da der Notendurchschnitt vom Sohn dem „oberen Leistungsbereich“ entspricht (WOW, finden wir total prima!), waren seine Chancen auch recht gut.

Nun ist also die Busfahrkarte bei der Stadt beantragt und es geht auf die letzten Monate zu. Grad ist vor allem in Sachen Hausaufgaben echt der Wurm drin, aber ansonsten ist eigentlich alles okay. Wir stellen uns nur die Frage, wie in aller Welt wir den jungen Mann ab September jeden Morgen 1 Stunde früher aus dem Bett bekommen sollen. Das wird… schwierig 😉

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Pflegegrad

Posted by CreativeRabbit - Samstag, 27. Januar 2018

Da beim Töchterchen ja nun im letzten Jahr Autismus diagnostiziert wurde haben wir bei unserer Krankenversicherung im Oktober einen Antrag auf Pflegegradfeststellung gestellt. Erstmal gab es einen Haufen Papierkram per Post, da passierte erstmal nichts… Den haben wir uns durchgelesen und weggelegt und wieder durchgelesen und wieder weggelegt… Das muss erstmal sacken, bis man alles versteht, was man ausfüllen soll. Dieser ganze Bürokratiemist, echtmal. Irgendwann haben wir uns aufgerafft, alles ausgefüllt, Befunde kopiert und mitgeschickt. Ja, und dann kam irgendwann ein Anruf von einem Arzt, der einen Termin zur Begutachtung vereinbaren wollte. Haben wir dann auch für 2 Tage später. Hui, das ging fix. Da hab ich mich dann doch ein bissl durchs Netz gewühlt, ich hatte so gar keine Ahnung, was auf mich/uns zukommt. Hab irgendwo eine Seite gefunden mit einem Fragenkatalog, den ich dann mal durchgespielt hab und mir anzeigen lassen konnte, was bei rauskam. Es sagte Pflegegrad 3. Uff. Dann hab ich mir einen riesigen Schmierzettel genommen und mir Notizen gemacht, wo bei der kleinen Madame überall Mehraufwand herrscht. Wenn man das alles nämlich täglich macht, fällt es einem gar nicht so auf, aber man muss es im Vergleich zu gleichaltigen gesunden Kindern sehen. Kurz alleine lassen? No way. Duschen? Dauert halt fast ne Stunde, weil das Wasser ständig ausgemacht wird und die Temperatur nie passt etc. Anziehen? Manche Kleidungsstücke können von jetzt aif gleich unfassbar unangenehm sein, zwicken, kratzen, scheuern etc, man kann Socken 20x wieder ausziehen, bevor sie richtig sitzen, das dauert halt alles. Schlafen? Nur nach intensiver Einschlafbegleitung. Durchschlafen? Neeeee, man braucht Mama nachts (und das gibt besonders viele Punkte). All sowas und noch viel mehr wird abgefragt…

Dann kam uns der Arzt besuchen, die Madame und ich waren alleine. Sie wusste, dass er kommt, war recht aufgeschlossen, klettete an mir, lies sich aber animieren, sich Malzeug zu holen und dem Arzt ein Bild zu malen. Sogar das, was er sich gewünscht hat (befolgt sie Anweisungen?). Ich wurde ausgefragt, wir mussten die Räumlichkeiten zeigen (z.B. wie viele Toiletten sind da und wo, wie ist der Einstieg zur Dusche, wo welches Zimmer, Treppen zum Hauseingang, Treppen nach oben inkl. genauer Anzahl, unfassbar, was die alles wissen wollen…) Alles im Eiltempo, nach knapp einer halben Stunde war alles vorbei.

Knapp 2 Wochen später kam der Bescheid: Pflegegrad 2. Anbei etwas Infomaterial und Bürokratiekram. Ganz ehrlich: ich blicke das immer noch nicht alles. Irgendwie gibt es zusätzlich noch einen Pauschalbetrag für irgendwas. Der Liebste hat auch bei so einer Beratungsstelle angerufen und die haben noch ein wenig was erklärt, aber so ganz schlau und informiert fühlen wir uns nicht.

Ich bin jetzt (schon länger) jedenfalls auf der Suche nach einem Pflegedienst, der im Haushalt hilft. Ist nicht so einfach. Alle voll. Auf ein paar Wartelisten stehen wir. Nächste Woche werd ich mich nochmal aufraffen und weiter telefonieren müssen… Man hat einen unglaublichen Berg Arbeit am Hals…

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Dieses Schuldings

Posted by CreativeRabbit - Montag, 15. Januar 2018

Dieses Schuldings beim Töchterchen… Schon eine Sache für sich.

Also sagen wir es mal so: momentan sind die autistischen Merkmale so stark, spätestens jetzt müsste einem ein Licht aufgehen 😉

Zum Glück ging uns schon viel früher ein Licht auf, sodass wir schon vor über einem Jahr eine Schulbegleitung für die Kleine beantragt haben. Wir wussten ja vom Sohn, dass sowohl die Genehmigung als auch das Finden durchaus einige Zeit in Anspruch nimmt. Unterstützt haben uns zum Glück alle: Schule, KiTa, Kinderpsychiater. War auch alles kein Problem, genehmigt war recht zeitig, und irgendwann in den Sommerferien hatten wir die Dame dann auch kennengelernt. In etwa mein Alter, Erzieherin, 3 Kinder, grad aus der elternzeit zurück. Der Mann macht Homeoffice, wenn ein Kind krank ist. Das war mir bei so einem kleinen Kind, das sie hat, was grad in die KiTa kam, schon wichtig. Angeblich hätte sie Erfahrung mit Autisten. Naja. Also, sie hat vielleicht mal jemanden mit autistischen Zügen gesehn, aber sonderlich große Erfahrung zeigt sie nicht. Da hab ich ja mehr… 😉

Das Kennenlernen war leicht chaotisch, denn seitens des Unternehmens erschien niemand. Naja, haben wir auch so hinbekommen. Die Kleine wollte das alles eh nicht, sie fand es doof, dass sie nicht alleine zur Schule gehen durfte. Grundsätzlich und ziemlich lange. Es zeigte sich aber, dass die Begleitung für sie goldrichtig ist. Vielleicht nicht diese Person im Speziellen, dazu haben die beiden jetzt, nach einem Jahr, immernoch eine zu geringe Bindung. Aber sie lässtsich helfen, trösten, motivieren und fordert die Hilfen inzwischen auch ein.

Schwierig ist grad, dass sie insgesamt extrem schwierig ist. Das wurde seit Schulanfang immer schlimmer. Wir haben gedacht, es bessert sich, wenn sie sich erstmal eingefunden hat. Also entweder lagen wir da falsch, oder sie hat sich noch nicht eingefunden. Es wurde irgendwann dann doch so schlimm, dass sie nur noch die ersten Stunden in der Klasse klar kam, danach mahte sie ihre Aufgaben (natürlich in Begleitung) woanders in der Schule. Sie krawallte, trat, schlug, war unruhig etc… Wir haben dann mit dem Kinderpsychiater ausgekaspert, dass sie nun doch Medikamente bekommt, und das klappt auhc ganz gut. Zumindest in der Schule kommt sie besser klar, kann sich besser konzentrieren, eckt nicht mehr so viel an. Allerdings hat sie sich einen Haufen Schimpfwörter angewöhnt. „Du Arsch“ oder „Arschloch“ baut sie quasi in jeden Satz ein. Dem ist nicht beizukommen. Nicht mit reden, nicht mit ignorieren, nicht mit rausschicken, nicht mit belohnen fürs nichtsagen, nicht mit bestrafen fürs sagen. Ich bin mit meinem Latein völlig am Ende. Es geht mir an die Substanz, dass ich, der Liebste, der Zwerg und auch eigentlich ihr komplettes Umfeld wirklich permanent Schimpfwörtern und ganze Schimpftiraden ausgesetzt ist. Klingt jetzt übertrieben, isses aber leider nicht. Spricht man sie drauf an, macht sie weiter und findet es furchtbar lustig. Irgendwann reißt mri dann doch immer die Geduldschnur. An manchen Tagen früher, an manchen später. Dann bleibt es bei „Tabletverbot“ etc, aber das interessiert sie in dem Moment nicht. Später irgendwann schon, da leidet sie dann sehr, aber in den Momenten, wo sie so biestig ist, kann sie das nicht abrufen. Und in der Schule können sie ihr mit sowas natürlich auch nicht kommen.

Wir sind da völlig mit unserem Latein am Ende. Zum Glück ist unsere Therapeutin beim Kinderpsychiater eher wieder da als gedacht, sodass wir schon für nächste Woche einen neuen Termin bekamen (statt erst Ende März). Da können wir da szumindest mal loswerden, die können drüber nachdenken und sich hoffentlich was einfallen lassen. Wir sind uns ja auch noch nicht sicher, ob das Medikament schon hoch genug dosiert ist, wobei dieser „Rebound“ schon sehr heftig ist.

Was ich auch noch machen werde: mich ans Autismustherapiezentrum wenden, ob die vielleicht früher als im Juni einen Therapieplatz für uns finden. Das muss ich aber mal noch mit dem Liebsten besprechen. Im Moment hilft nur Zähne zuammenbeißen, durchhalten und irgendwie rotieren, damit sie sich nicht sämtliche soziale Kontakte zerstört… :-/

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erstes Schulfeedback

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 7. November 2017

Kurz vor den Herbstferien hatte ich ein Gespräch mit der Klassenlehrerin und der Schulbegleiterin der kleinen Hexe. Einfach um mal ein Feedback zu bekommen/geben, wie die ersten Wochen so liefen.

Grundtenor: anstrengend. Für alle. Hab ich nicht anders erwartet, aber doch erhofft, dass es ein bissl weniger anstrengend ist. Naja.

Am Anfang war die Kleine noch oft sehr ruhig, inzwischen ist sie aufgetaut, was sich dann halt auch darin äußert, dass sie insgesamt krawalliger ist. Wobei das auch ausdrückt, wie anstrengend es für sie ist. Zum Glück ist die Klasse recht klein. Wir wollen uns jetzt ein paar Strategien ausdenken, wie wir ihr den Schulalltag angenehmer gestalten können. Sie kommt nämlich im Unterricht super mit und lernt alles gut. Der Vorschlag vom Schulbegleitercoach, sie einfach weniger Stunden pro Tag zu beschulen, haben wir alle, Lehrerin, Schulbegleiterin und ich, als total unsinnig abgetan. Damit würde man sie bestrafen und ihre Motivation komplett auslöschen. Sie WILL ja lernen und geht wahnsinnig gerne zur Schule. Nur ist die Kraft und Konzentration nach der 2. Stunde nicht mehr so der Brüller.

Als erste Maßnahme wird die Schulbegleiterin versuchen, sie öfter dazu zu bewegen, zusammen mit einem anderen Kind (und der SB) z.B. die Stillarbeit an einem der vielen Arbeitsplätze im Schulgebäude zu erledigen, weil es da einfach ruhiger ist. In einer Phase in den Stunden, wo sich die Kinder aussuchen dürfen, wo/neben wem sie sitzen, sollen nun alle dauerhaft feste Plätze bekommen, um das Chaos und die Ungewissheit da rauszunehmen. Und dann sprachen wir noch über Ideen wie Gehörschutz (wir leihen einfach mal den vom Zwerg aus), ein Sitzkissen oder ggf ein anderer Stuhl, auf dem sie mehr „hampeln“ kann, Sanduhren zur besseren Strukturierung/Zeitplanung, mehr Belohnungssystem, Regelkarten mit Fotos der Kinder drauf (statt Strichmännchen), Knetbälle zur Entspannung, ggf ein Sichtschutz zum Sitznachbar, aber das ist eher suboptimal. Es sind aber schon viele gute Ideen dabei.

Demnächst ist auch wieder ein Termin beim Kinderpsychiater, da werden wir das Thema Ritalin nochmal besprechen. Im Moment ist ihr Verhalten, das oft sehr laut und impulsiv und teils auch agressiv ist, nämlich für alle eher belastend. Und wenn man ihr damit helfen kann, ruhiger zu bleiben, schont das nicht nur meine Nerven und die der Klassenlehrerin, es wird ihr auch helfen, sich im sozialen Bereich nicht unbeliebt zu machen… Wir werden also nochmal drüber sprechen. Es wird eine Menge Arbeit und eine Menge Arztbesuche mit sich bringen, ich bin mal gespannt…

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Dyskalkulie-Therapie-Ende – LRS?

Posted by CreativeRabbit - Montag, 24. Juli 2017

Sooooo. Nach 2 Jahren Dyskalkulie-Therapie haben wir diese nun einvernehmlich beendet. Die Klassenlehrerin haben wir nicht weiter gefragt, aber sie hatte auch nichts einzuwenden. Die Therapeutin, ich und auch die Dame vom Jugendamt, wir waren uns einig, dass es nun erstmal gut ist. Vor allem in den letzten Monaten hat der Zwerg wahnsinnig viel gelernt und aufgeholt. Das liegt wohl auch daran, dass er nun einen Schulbegleiter hat, das gut funktioniert und gute Strategien zur Chaosbekämpfung, Ruhe und Konzentration erarbeitet werden. Und zwar kontinuierlich und nach Bedarf.

Der Zwerg hat mehrere Einsen und Zweien in Mathearbeiten und Tests geschrieben. In der 4. Klasse kommt nur wenig Neues dran, primär wird der Zahlenraum von 1000ern auf die Millionen erweitert. Es wird außerdem mit dem Zirkel gearbeitet. Beides wurde in den Therapiestunden nun schon behandelt und ist dann später nicht mehr neu.

Die Klassenlehrerin möchte dem Zwerg noch einen weiteren Nachteilsausgleich gewähren. Sie vermutet bei ihm eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lesen geht, finde ich, aber Rechtschreibung ist wirklich übel… trotz üben. Jedenfalls will sie ihm da helfen. Sie könnte ihn selber in der Schule testen, schöner wäre natürlich eine Diagnose vom Arzt. Also haben wir nun Ende August dafür nochmal einen Termin beim Kinderpsychiater. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt. Und wir freuen uns, dass sowas immer so zügig und unkompliziert geht, weil wir eben eh regelmäßig Termine in der Praxis haben.

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KiTa-Abschlussgespräch

Posted by CreativeRabbit - Freitag, 14. Juli 2017

Nun isses soweit: die KiTa-Zeit der kleinen Madame neigt sich dem Ende zu. Bis zum 31.7. kann sie noch gehen, dann ist Feierabend. Momentan genießt sie noch jeden Tag.

Letzte Woche war der Abschiedsausflug – bei strömendem Regen ging es in einen Wasserpark. Mit Workshop und Spielplatz. Die Kinder hatten trotz des Wetters riesig viel Spaß und sind auch bei nicht ganz so hitzigen Temperaturen in Badehose rumgesprungen. Alles perfekt.

Hinterher wurde im Kindergarten gegrillt und die Kinder bekamen ihre Portfolios und ein kleines Abschiedsgeschenk und überreichten ihr Abschiedsgeschenk. Die ganze Angelegenheit war… etwas trocken. Irgendwie war dieses Maxi-Jahr nicht so prickelnd. Außer der Pflichtausflüge ist nicht viel passiert, naja. Abhaken. Die Kids freuen sich auf die Schule 🙂

Dann gab es noch das Abschlussgespräch mit der Erzieherin. Viel zu sagen gab es da nicht, wir haben ja auch erst vor 4 Monaten gesprochen. Ich hab die Bildungsdokumentation und ein paar andere Unterlagen bekommen. Unsere Madame hat den Entwicklungsschub, den die anderen Kids im Winter starteten, inzwischn auch nachgeholt. Alles supi, sie ist bereit für die Schule, hat sich großartig entwickelt, viele Sprünge gemacht, viel gelernt, auch im sozialen Bereich, und ist toll in der Grußße integriert. Wir machen uns also für die Schule weiterhin keine Sorgen. 🙂

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Inklusion? Ja? Nein? Vielleicht?

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 31. Mai 2017

Vor einigen Tagen hatten wir einen Termin mit dem Jugendamt bei uns zu Hause. Es kam die Dame (1), die sich um die Bewilligung der Therapien/Schulbegleiter etc. kümmert, und sie brachte unsere Sachbearbeiterin (2) vom Pflegekinderdienst mit. Warum auch immer.

(1) kennen wir ja nun schon von der Dyskalkulietherapie und dem Schulbegleiter vom Zwerg, und nun kümmert sie sich auch um einen Schulbegleiter für die Minihexe. Darum ging es auch. Der Antrag ist komplett, Gutachten ist da und schlüssig, inzwischen ist auch die Diagnose von der Autismusambulanz da, sie war im KiGa hospitieren und nun ging es drum, das alles zu besprechen. (1) ist eine Verfechterin von Inklusion. Immer erstmal versuchen, das Kind in einer Regelschule unterzubringen und schauen, wie man helfen kann. Wie das funktioniert. Auf eine Förderschule wechseln kann man immernoch. Zurück ist es extrem schwierig.

(2) scheint das genaue Gegenteil zu sein.Wir hatten schon öfter den Eindruck, dass sie vielleicht nict ganz versteht, was wir an unserem Kinderpsychiater und den Familienberatungsstunden dort haben, dass wir mit den Kindern klarkommen und all so Dinge. Sie meint immer, wir müssten uns an eine Familienberatungsstelle wenden und die Kinder würden bestimmt irgendwann überfordert und wir müsten ja auch eine Paartherapie machen und ich weiß nicht was alles.

Dann ging es drum, dass wir für die Minihexe ebenso wie für den Zwerg einen „Ganztags“betreuungsplatz ergattert haben… Wie groß da die Gruppen seien? Wie, es gäbe gar keine richtigen Gruppen? Dann sei das Mädchen ja sofort überfordert. Und überhaupt, sie muss ja schon von der Schule völlig überfordert sein. Geht ja gar nicht anders. So rein aus Prinzip. Und ob das überhaupt das richtige sei? Und es war doch mal angedacht, sie in der Ganztagsbetreuung der Familienhilfe unterzubringen, wo sie dann nach Unterrichtsende abgeholt würde, Mittagessen bekäme und Hausaufgabenbetreuung und dann zusammen mit Kindern mit verschiedensten Problemen irgendwelche Therapien machen würde, um dann abends um 7 wieder nach Hause gebracht zu werden. No way! Nicht mit mir! Ich will was von meinem Kind haben. Und sie sicher nicht aus ihrem sozialen Umfeld, das sie, ja, obwohl sie Autist ist, hat, und sie nicht ihrer Freundschaften und Freizeitaktivitäten berauben… So weit kommt es noch.

Dann ging es plötzlich um den Zwerg, auf welcher weiterführende Schule wir in denn in 1 Jahr (!) anmelden wollten… Wie, auf der Gesamtschule? Die ist doch aber so riesig, da wird das Kind ja garantiert untergehen, das würde er nicht packen. WTF? Warum sollte er nicht? Die Lehrerin sagt, wenn er sich auf den Hintern setzt, kann er wohl auch Abi machen. Waaaaas, wir denken über Abi nach? Aber er ist doch gehandicapped, das KANN gar nicht sein, komplette Überforderung, waaaahhh! (2) warf dann ein, die Realschule sei doch auch nicht kleiner… Am liebsten würde (1) unsere Kinder auf Förderschulen sehen und uns in irgendwelchen Therapien, so rein aus Prinzip. Weil das doch gar nicht anders funktionieren KANN. Ganz schön anstrengend irgendwie… Aber wir lassen uns da nicht beirren und ziehen unser Ding durch. Die Schule ist aufgeschlossen und die zukünftige Klassenlehrerin der Minihexe hat schon nach mehr Infos gefragt, um sich schonmal einzulesen. Was will man mehr?

Ich glaube ja, wir kennen unser Kind am besten. Beide Kinder. Und können am besten einschätzen, was sie überfordert und was nicht. Zumindest ungefähr. Und am besten drauf reagieren.

Der Liebste und ich waren in unserer Schulzeit selber Inklusionskinder, und damals gab es das noch nichtmal wirklich. Wie könnten wir unseren Kindern dieses Menschenrecht verwehren???

 

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Entwicklungsgespräch

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 26. April 2017

Heute hatte ich das nachgeholte Entwicklungsgesräch von Februar im KiGa, zusammen mit der Gruppenleiterin und der Heilpädagogin.

Ich bekam diesen riesigen Entwicklungsbogen vorgelegt, wo immer schön angekreuzt wird, wa Madami kann und was nicht. Diesmal war außer „Schleife binden“ und „kann sich in die Gefühle anderer hineinversetzen“ alles angekreuzt. Sowas hatten wir noch nie, wohooow!

Die beiden Damen sind mit der Madame rundum zufrieden. Sie hat ihre Macken, wie andere Kinder auch, sie rottet sich gerne mit ihrer Freundin zusammen und macht Quatsch, wie andere Kinder auch, sie ist gut in der Gruppe drin, sie kennt Grenzen und Regeln und macht mit und freut sich und alles FriedeFreudeEierkuchen. So mag man das letzte Gespräch im Kindergarten. 🙂

Natürlich alles unter Beachtung ihrer Problemchen, aber bis auf dass sie sich eben manchmal nicht lange genug konzentrieren kann ist eigentlich alles gut und sie hat rasant und viel aufgeholt und sich stark entwickelt und alle sind gespannt, wie das dann in der Schule laufen wird.

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Schulbegleitermeeting

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 29. März 2017

Seit ungefähr Anfang Februar hat der Zwerg ja einen neuen Schulbegleiter. Einen von einer Firma, die nur mit ausgebildeten Pädagogen arbeitet und ihre Schulbegleiter regelmäßig coacht und fortbildet, bei Bedarf auch die Lehrer.

Nun hatten wir ein erstes „Meeting“ mit der Klassenlehrerin, dem Schulbegleiter (SB) und dessen Coach, bei dem ich u.a. mal auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Im Nachhinein fand ich das Treffen für mich sehr anstrengend, es waren viele Infos, die auf mich einprasselten, und auch irgendwie viele Aufgaben, die sich für mich neu ergaben.

Zuerstmal wichtig ist wohl, dass die Zusammenarbeit gut klappt. Der Zwerg mag den jungen Mann (angehender Lehrer) und verlässt sich auf ihn, lässt sich auf alles ein, ist ruhiger und konzentrierter. Das merkt man dann an den Tagen, wo der SB nicht da ist. Außerdem ist sein Kopfschütteltick wieder verschwunden, das ist wirklich gut!

Der SB hat mit dem Zwerg in der ersten Zeit erstmal alle Fächer und Mappen und den Ranzen aufgeräumt. (Nicht, dass ich das nicht eh dauernd machen würde…) Nun passiert es hoffentlich nicht mehr so oft, dass lose Zettel rumfliegen und Material fehlt etc.

Außerdem wurde eine Art Checkliste für die Hausaufgaben erstellt, an denen er sich entlanghangeln kann, um strukturierter zu arbeiten.

Wir werden die abendliche Ranzen- und Hausaufgabenkontrolle etwas intensivieren müssen, damit uns nichts durchflutscht. Das haben wir in den letzten Tagen halbwegs gut hinbekommen. Ein mal haben wir den Zwerg beim HA-„mogeln“ erwischt und er saß dann leider bis abends um halb 10 dran, alles fertig zu machen. Wird ihm so schnell nicht wieder passieren 😉

Dann gibt es noch neu einen Pausenplan, wo sich dann die Kinder aus der Klasse eintragen können, um mit ihm zu spielen. Ziel dessen ist, dass sich seine Kontakte in der Klasse festigen und er nicht ausschließlich mit jüngeren Kindern spielt.

Die Klassenlehrerin konnte eine deutliche Leistungssteigerung in Anwesenheit des SB feststellen, das ist total super!

Zur besseren Kommunikation haben wir jetzt ein Mitteilungsheft, damit uns nichts mehr flöten geht.

Der SB soll auch im Mai mit auf die 3tägige Klassenfahrt kommen. Das habe ich beim Jugendamt (dem Träger des SB) schon beantragt und es sollte ohne Probleme klappen. Da freuen sich alle drüber.

Was bisher weiterhin nicht funktioniert ist, dass der Zwerg sich mit anderen zusammen für Sport umzieht. Da ist er sowohl vorher als auch hinterher letzter, es dauert wirklich ewig. Hat er die Möglichkeit, sich alleine umziziehen, geht das ratzfatz! Die Lehrerin fragte, ob er irgendwelche Probleme mit seinem Körper habe… Ich beobachte das mal, glaube es aber nicht. Das wird (hoffentlich) eher die Ablenkung sein. Keine Ahnung. Im Auge behalten…

Demnächst ist noch Elternsprechtag, da geht es dann um den Leistungsstand… Aber ich denke, damit werden wir halbwegs zufrieden sein. Wobei wir Eltern das auch immer unter dem Aspekt sehen, dass der SB womöglich länger als 1-2 Jahre nötig ist, alle anderen aber eher der Meinung sind, der solle sich möglichst schnell selber abschaffen. Ich denke aber, das ist ein doch recht langwieriger Prozess. Man wird sehen… 🙂

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6!

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 23. Februar 2017

Unsere kleine Madame hat heute Geburtstag und ist nun grandiose 6 Jahre alt!

Happy Birthday, kleines großes Mädchen! ❤

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