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Archive for the ‘Schule’ Category

September 2017 – Rückblick

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 1. Oktober 2017

gelesen: fast gar nichts, nur ein paar Seiten in beiden Büchern :-/

gehört: nur Radio

gesehen: die letzte Staffel Downton Abbey fertig, sonst auch nicht viel

getrunken: mehr Kaffee als sonst

gegessen: Kürbissuppe, gegrillte Forelle

gekocht: mal wieder anständiges Hühnerfrikassee

gebacken: Rosinenbrot, viel anderes Brot, herzhafte Muffins

gekauft: einen Legoroboter für den Sohngeburtstag im Oktober

gelacht: ja

geweint: ich glaub auch

geknipst: nein

geschenkt: keine Geburtstage, keine Geschenke 😉

gespielt: ein wenig QuizDuell, ein wenig WorldChef

gefreut: Schule funktioniert bei der kleinen Madame ganz gut, die Nasen-OP beim Sohn lief auch gut

geärgert: 2 Bücher gleichzeitig lesen ist total doof, und überhaupt hab ich so viele Termine und so volle Tage in den letzten Wochen, dass ich zu nichts Schönem komme, das ist schon ziemlich blöd.

gesorgt: die Katzenbabies haben Flöhe (hatten, hoffentlich)…

gefeiert: nichts

gestrickt/gehäkelt: ich hab das Leuchtturmtuch angenadelt, bis ich die Anleitung verstand, seitdem hab ich nur am Sternkissen weiter gestrickt, 2,5 Spitzen fehlen noch

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Lese-Rechschreib-Schwäche?

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 26. September 2017

Gegen Ende des letzten Schuljahres sprach mich Zwergis Klassenlehrerin an. Sie wolle ihm gerne einen Nachteilsausgleich für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche gewähren, weil sie da bei ihm doch einige Probleme sieht. Dafür müsste das aber getestet werden. Das können sie in der Schule machen, schöner wäre es aber, wenn es vom Kinderpsychiater käme. Also hab ich dort angerufen und einen Termin vereinbart. Der war dann am Ende der Sommerferien. Der Liebste war mit dem Zwerg dort und ich hörte hinterher nur, dass er sich recht gut geschlagen hätte.

Nun haben wir die Auswertung bekommen. Im Lesen liegt, wie wir uns das schon gedacht haben, keine Schwäche vor. Da hat er sich super geschlagen. Das geht auch hier daheim recht gut, solange er nicht laut vorlesen muss. Das geht auch, aber er bekommt dann nicht mit, was er liest. Üben wir grade… Sehr zu seinem Leidwesen 😉

Bei der Rechtschreibung, ja. Da könnte man von einer Schwäche reden. Da hat er durchaus Probleme. Aber: die sind eher konzentrationsbedingt. Wie das meiste bei ihm. Man könnte nun diese Rechtschreibschwäche attestieren. Dann müssten wir uns wieder ans Jugendamt wenden, da er dann eine Therapie bekommen muss, und wir müssten wieder für mindestens 1 Jahr lang 1x pro Woche irgendwo hin und uns noch mehr stressen. Könnte man machen, wenn er wirklich ganz unbedingt genau für diese Sache Hilfe bräuchte. Man könnte aber eben auch dabei bleiben, dass diese Rechtschreibschwäche konzentrationsbedingt ist und ihm dabei helfen zu lernen, sich besser zu konzentrieren. Und das tun wir ja. Zum Beispiel durch Ergotherapie, auch wenn das gerade pausiert. Und auf der Grundlage der bereits attestierten Konzentrationsschwäche kann man dann auch einen Nachteilsausgleich gewähren.

Das hab ich dann alles neulich kurz in 2 Minuten mit der Klassenlehrerin besprochen und… so machen wir das jetzt 🙂

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Mein 5. September 2017

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 6. September 2017

Gestern war wieder Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen. Der Tag war sooooo voll und abends war ich so kaputt, also erst jetzt.

Der Tag begann gegen 3 Uhr in der Nacht, weil die kleine Hexe offenbar den Schulstart verarbeitet und nachts dann zu Angst neigt. Etwas anstrengend. Nach dem Weckerklingeln musste ich dann wirklich alle aus dem Bett schubsen. Aber sie ist dann alleine vom Schulhof in den Klassenraum gegangen, ohne dass ich sie begleiten musste. Am 3. Schultag, obwohl es ihr nicht gut ging. Das war toll!

Daheim war ich dann aber so kaputt, dass ich nicht viel geschafft hab und das eigentlich auch nur vom Sofa aus. 2, 3 kurze Telefonate. Ein wenig in meiner Facebook-Postkartengruppe gestöbert. Lego bei ebay Kleinanzeigen eingestellt. Etwas aufgeräumt. Spülmaschine angestellt. Mit der Hexen-Fußballtrainerin besprochen an welchen Turniertagen wir können.

Nach der 4. Stunde, gegen 12, kam das Söhnchen heim. Wir haben uns dann auf den Weg zum Narkosearzt zum Vorgespräch gemacht. Die Fahrt dahin war eine Odyssee, Autobahnauffahrten gesperrt, Stadt quasi eine einzige Baustelle, Krankenhausparkhaus nicht ausgeschildert… Naja, wir kamen nur 5 Minuten zu spät, das machte nichts. Etwas warten, dann das Gespräch, dann ging es wieder heim. Wir waren noch kurz im Supermarkt und haben die Minihexe von der Schule abgeholt.

Der Sohn ist dann ins Jugendzentrum abgedampft (und kam später noch mit einem Freund zum Spielen zu uns), mit der Kleinen bin ich zum Kinderchor gegangen und hab währenddessen mit den anderen Müttern da gewartet.

Als wir nach Hause kamen gab es für die Kinder und mich „Schnappbrote“. Der Liebste machte sich direkt auf den Weg zur Feuerwehr. Er war ganz happy, er lernt jetzt so nach und nach, die Feuerwehrautos zu fahren 🙂

Ich habe die Kinder ins Bett gescheucht, dann noch ein kleines bissl Papierkram erledigt und Zeug für die Wartezeit heute zusammengepackt. Als der Liebste heim kam bin ich auch direkt ins Bett. Musste früh raus heute…

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Einschulung die 2.

Posted by CreativeRabbit - Freitag, 1. September 2017

Gestern wurde das Töchterchen eingeschult. Zusammen mit ihrem Cousin. Soooooo viel Aufregung!

Am Vorabend fand in der evangelischen Kirche ein kleiner, netter, ökumenischer Gottesdienst statt.

Gestern Morgen mussten wir dann alle wieder recht zeitig aufstehen, um 8 wollten wir in der Schule sein. Klappte auch alles, frühstücken wollte eh niemand. Naja, meine Eltern waren schon arg matschig 😉

In der Schule gab es dann ein paar Worte von der Schulleiterin, dann eine kleine Aufführung der 4. Klassen, dann wieder ein paar Worte, dann riefen die neuen Klassenlehrerinnen ihre Schützlinge auf, die Paten aus den 4. Klassen kamen dazu, und weg waren sie, verschwunden in ihre erste Unterrichtsstunde. Wir Eltern, Verwandte, Omas, Opas etc wurden solange vom Förderverein mit Kaffee, Wasser, Saft und Keksen versorgt. Nach einer guten Stunde kamen die i-Dötzchen fröhlich wieder in die Aula, wo währenddessen die Schultüten für sie drapiert wurden. Dann war Feierabend. Wir haben zusammen mit ein paar anderen der Erzieherin in der KiTa noch einen kurzen Besuch abgestattet, das war nett.

Zu Hause hat das frisch gebackene Schulkind direkt die Hausaufgaben erledigt: das obligatorische Schultütenbild ausgemalt. Danach haben wir ganz viel Zeug zusammengepackt und sind zu meinem Bruder und haben dort zusammen mit der Schwagerfamilie gefeiert. gegrillt, Kuchen gegessen, relaxed. War schön!

Der 1. Schultag lief auch gut. Die Lehrerin kam extra (und sehr gut gelaunt) zu uns auf den Hof, um uns das zu sagen. 🙂

 

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Schultüten

Posted by CreativeRabbit - Montag, 7. August 2017

Ein Glück lesen die Kinder hier nicht mit, da kann ich schonmal die selbstgebastelten Schultüten zeigen!

Eigentlich wollte ich ja nicht basteln, aber die Kleine wünscht sich eine Ninjago-Schultüte. Gibt’s nicht in fertig. Auf Dawanda kann man die in gebastelt erwerben für viel viel Geld und so völlig nicht nach meinem Geschmack.

Eine Freundin kam auf die Idee, einfach was zu plotten. Wie wir das umsetzen wollten wir uns später überlegen 😉

Ich habe also erstmal einen riesigen türkisen Schultütenrohling bestellt (wichtig: keine Wellpappe) und einen kleinen blauen als Geschwistertüte. Dann noch viel zu viel schwarze Vinylfolie. Mir schwebte es unbunt vor, irgendwie die Silhouetten. Und genau so haben wir es dann auch gemacht: Ausmalbilder/Silhouetten ergoogelt, damit den Plotter gefüttert und das dann auf die Tüten gebracht. Ich finde es groooooßartig. Auf der einen Seite der türkisen Tüte ist auch in Ninjago-Schrift der Name der Kleinen geklebt. 🙂

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Dyskalkulie-Therapie-Ende – LRS?

Posted by CreativeRabbit - Montag, 24. Juli 2017

Sooooo. Nach 2 Jahren Dyskalkulie-Therapie haben wir diese nun einvernehmlich beendet. Die Klassenlehrerin haben wir nicht weiter gefragt, aber sie hatte auch nichts einzuwenden. Die Therapeutin, ich und auch die Dame vom Jugendamt, wir waren uns einig, dass es nun erstmal gut ist. Vor allem in den letzten Monaten hat der Zwerg wahnsinnig viel gelernt und aufgeholt. Das liegt wohl auch daran, dass er nun einen Schulbegleiter hat, das gut funktioniert und gute Strategien zur Chaosbekämpfung, Ruhe und Konzentration erarbeitet werden. Und zwar kontinuierlich und nach Bedarf.

Der Zwerg hat mehrere Einsen und Zweien in Mathearbeiten und Tests geschrieben. In der 4. Klasse kommt nur wenig Neues dran, primär wird der Zahlenraum von 1000ern auf die Millionen erweitert. Es wird außerdem mit dem Zirkel gearbeitet. Beides wurde in den Therapiestunden nun schon behandelt und ist dann später nicht mehr neu.

Die Klassenlehrerin möchte dem Zwerg noch einen weiteren Nachteilsausgleich gewähren. Sie vermutet bei ihm eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lesen geht, finde ich, aber Rechtschreibung ist wirklich übel… trotz üben. Jedenfalls will sie ihm da helfen. Sie könnte ihn selber in der Schule testen, schöner wäre natürlich eine Diagnose vom Arzt. Also haben wir nun Ende August dafür nochmal einen Termin beim Kinderpsychiater. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt. Und wir freuen uns, dass sowas immer so zügig und unkompliziert geht, weil wir eben eh regelmäßig Termine in der Praxis haben.

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Einschulungsuntersuchung

Posted by CreativeRabbit - Samstag, 17. Juni 2017

Jaaaaa nu, is nun schon ne Weile her. Im ersten Quartal des Jahres war ich mit der kleinen Madame zur Schultauglichkeitsuntersuchung. Jetzt muss ich mal ein wenig in meinem Hirn kramen. Ich war natürlich etwas aufgeregt, ob die junge Dame überhaupt mitmacht und was die Beteiligten zu ihr sagen. Ich hatte den Bericht vom Autismuszentrum dabei, dass Verdacht auf Autismusspektrumstörung besteht, wir waren am Tag davor beim Augenarzt… Ja. Also.

Zuerst waren wir bei einer Arzthelferin (?). Dort sollte ein Sehtest gemacht werden. Die Kommunikation zwischen der Dame und dem Töchterchen funktionierte nicht so ganz und sie wollte nicht mitmachen. Da ich ja nun aber einen Kurzbericht vom Augenarzt mithatte war das kein Problem. Den anschließenden Hörtest hat sie mitgemacht und da gab es keinerlei Beanstandungen.

Danach folgten diverse kleine Tests zur Zahlen- und Mengenverständnis, zur Logik, zum Sprachgebrauch etc. Ich fand, sie hat das alles toll gemacht. Ich saß ungefähr 2 Meter von ihr weg und bestärkte sie durch Blickkontakt, wenn sie ihn brauchte. Sie war ein wenig zurückhaltend und ruhig, wie Kinder halt so in relativ fremder Umgebung bei fremden Personen sind. Nicht übermäßig.

Wir mussten dann noch etwas warten, bis wir zur Ärztin konnten. Da folgten dann nochmal ein paar Tests mit Bildern zur Logik, Sachen nachsprechen, Motorik und die körperliche Untersuchung.

Die Ärztin ist wohl noch nicht so ganz von Inklusion überzeugt. Sie meinte, die Kleine würde doch ziemlich schüchtern und zurückhaltend sein (und ich dachte dabei nur „alles klar… meine kleine Rampensau“) und ob wir uns denn da sicher seien, dass sie auf diese Schule und nicht auf eine Förderschule (obwohl sie wie gesagt fast alle Aufgaben völlig problemlos gelöst hat!) oder wenigstens eine Inklusionsschule gehen würde und sie fragte, ob die Schulleitung denn Bescheid wisse und ob wir wissen würden, was wir da tun und ob wir nicht doch einen „Antrag“ (wie sich hinterher rausstellte: auf Besuch einer Förderschule) gestellt hätten oder schnell noch stellen wollten. Aber da lassen wir uns nicht so lapidar reinreden, wir haben das alles gut durchdacht und kennen unser kleines Mädchen recht gut. Und der Freundeskreis bestärkt uns da auch.

Auf dem Befund von der Schulärztin steht nun halt, dass sie Unterstützung im sozio-emotionalen Bereich brauchen wird undich glaube, das war es. Können wir mit leben. 🙂

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Inklusion? Ja? Nein? Vielleicht?

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 31. Mai 2017

Vor einigen Tagen hatten wir einen Termin mit dem Jugendamt bei uns zu Hause. Es kam die Dame (1), die sich um die Bewilligung der Therapien/Schulbegleiter etc. kümmert, und sie brachte unsere Sachbearbeiterin (2) vom Pflegekinderdienst mit. Warum auch immer.

(1) kennen wir ja nun schon von der Dyskalkulietherapie und dem Schulbegleiter vom Zwerg, und nun kümmert sie sich auch um einen Schulbegleiter für die Minihexe. Darum ging es auch. Der Antrag ist komplett, Gutachten ist da und schlüssig, inzwischen ist auch die Diagnose von der Autismusambulanz da, sie war im KiGa hospitieren und nun ging es drum, das alles zu besprechen. (1) ist eine Verfechterin von Inklusion. Immer erstmal versuchen, das Kind in einer Regelschule unterzubringen und schauen, wie man helfen kann. Wie das funktioniert. Auf eine Förderschule wechseln kann man immernoch. Zurück ist es extrem schwierig.

(2) scheint das genaue Gegenteil zu sein.Wir hatten schon öfter den Eindruck, dass sie vielleicht nict ganz versteht, was wir an unserem Kinderpsychiater und den Familienberatungsstunden dort haben, dass wir mit den Kindern klarkommen und all so Dinge. Sie meint immer, wir müssten uns an eine Familienberatungsstelle wenden und die Kinder würden bestimmt irgendwann überfordert und wir müsten ja auch eine Paartherapie machen und ich weiß nicht was alles.

Dann ging es drum, dass wir für die Minihexe ebenso wie für den Zwerg einen „Ganztags“betreuungsplatz ergattert haben… Wie groß da die Gruppen seien? Wie, es gäbe gar keine richtigen Gruppen? Dann sei das Mädchen ja sofort überfordert. Und überhaupt, sie muss ja schon von der Schule völlig überfordert sein. Geht ja gar nicht anders. So rein aus Prinzip. Und ob das überhaupt das richtige sei? Und es war doch mal angedacht, sie in der Ganztagsbetreuung der Familienhilfe unterzubringen, wo sie dann nach Unterrichtsende abgeholt würde, Mittagessen bekäme und Hausaufgabenbetreuung und dann zusammen mit Kindern mit verschiedensten Problemen irgendwelche Therapien machen würde, um dann abends um 7 wieder nach Hause gebracht zu werden. No way! Nicht mit mir! Ich will was von meinem Kind haben. Und sie sicher nicht aus ihrem sozialen Umfeld, das sie, ja, obwohl sie Autist ist, hat, und sie nicht ihrer Freundschaften und Freizeitaktivitäten berauben… So weit kommt es noch.

Dann ging es plötzlich um den Zwerg, auf welcher weiterführende Schule wir in denn in 1 Jahr (!) anmelden wollten… Wie, auf der Gesamtschule? Die ist doch aber so riesig, da wird das Kind ja garantiert untergehen, das würde er nicht packen. WTF? Warum sollte er nicht? Die Lehrerin sagt, wenn er sich auf den Hintern setzt, kann er wohl auch Abi machen. Waaaaas, wir denken über Abi nach? Aber er ist doch gehandicapped, das KANN gar nicht sein, komplette Überforderung, waaaahhh! (2) warf dann ein, die Realschule sei doch auch nicht kleiner… Am liebsten würde (1) unsere Kinder auf Förderschulen sehen und uns in irgendwelchen Therapien, so rein aus Prinzip. Weil das doch gar nicht anders funktionieren KANN. Ganz schön anstrengend irgendwie… Aber wir lassen uns da nicht beirren und ziehen unser Ding durch. Die Schule ist aufgeschlossen und die zukünftige Klassenlehrerin der Minihexe hat schon nach mehr Infos gefragt, um sich schonmal einzulesen. Was will man mehr?

Ich glaube ja, wir kennen unser Kind am besten. Beide Kinder. Und können am besten einschätzen, was sie überfordert und was nicht. Zumindest ungefähr. Und am besten drauf reagieren.

Der Liebste und ich waren in unserer Schulzeit selber Inklusionskinder, und damals gab es das noch nichtmal wirklich. Wie könnten wir unseren Kindern dieses Menschenrecht verwehren???

 

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Hilfeplangespräch Schulbegleiter

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 21. Mai 2017

Vor kurzem war ich zum 1. Hilfeplangespräch bezüglich der Schulbegleitung vom Zwerg. Dabei waren die Klassenlehrerin, Der Schulbegleiter, dessen Coach und die SB vom Jugendamt. Den Zwerg haben wir nicht dazu geholt, so viele Erwachsene sind nicht so seins.

Nacheinander wurde kurz berichtet. Die Klassenlehrerin sagte, dass der Zwerg ruhiger ist, besser voran kommt, bessere Kontakte hat, seinen Tick nicht mehr hat, besser Ordnung halten kann etc, solange er Begleitung hat. Insgesamt also, wie wir schon am Elternsprechtag besprachen, eine Leistungssteigerung.

Der Schulbegleiter ist auch zufrieden. Die beiden verstehen sich gut, der Zwerg kann seine Hilfe gut annehmen. Der Vertrauensaufbau dauerte etwas, aber das wunderte mich nach dem Desater mit dem 1. Schulbegleiter nicht. Die Unterstützung in den Pausen konnte schon zurückgeschraubt werden.

Auch der Coach ist zufrieden. Er hatte einen Bericht für mich (und alle anderen) dabei, den ich aber inhaltlich etwas korrigieren musste. Es wurde noch gesagt, dass der Zwerg noch ein paar Hilfen braucht, z. B. andere Ordnungsfächer und eine Social Story, das folgt dann nach und nach und wir haben ja ein Mitteilungsheft, da bekomme ich hoffentlich alles mit.

Ich selbst habe berichtet, dass ich ihn auch entspannter erlebe, er sich öfter auch selbständig verabredet, mehr unterwegs ist, immer püntlich nach Hause kommt, auch wenn er im Ort unterwegs ist und nicht bei einem Freund oder im JuZe ist, und dass die Hausaufgaben inzwischen viel öfter erledigt sind als früher und das Material dafür auch seltener fehlt.

Die SB vom JA wollte dann noch wissen, wie lange wir alle denken, dass der Zwerg diese Art von Hilfe noch braucht, bzw ob wir denken, dass er sie nach den Sommerferien noch braucht. Da waren wir uns alle einig: ja! Ich bin sogar der Meinung, er wird sie auch beim Wechsel auf die Weiterführende Schule noch brauchen, aber davon will der Rest noch nichts wissen. Nunja. Erstmal bekommt er die Hilfe für ein weiteres Schuljahr genehmigt und der bisherige Schulbegleiter wird das auch weiter übernehmen können. Sehr schön.

Das nächste HPG haben wir für Ende November geplant, wenn der Elternsprechtag mit den Empfehlungen für die weiterführenden Schulen durch ist.

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Elternsprechtag

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 11. Mai 2017

Kürzlich war wieder Elternsprechtag und der Liebste war wieder mit. Man bekommt immer einen 20 Minuten-Termin. Reichlich knapp eigentlich, vor allem, wenn es irgendwo Probleme gibt.

Grundsätzlich ist der Zwerg mit seiner Leistung überall im mittleren Bereich, womit wir völlig zufrieden sind.

In Musik ist er sogar richtig gut, wenn er sich noch etwas mehr anstrengt bekommt er eine 1.

Dafür muss er sich in Sachkunde anstrengen. Irgendwie schafft er es da nicht, mitzuarbeiten. Dabei weiß er doch so viel. Nichtmal beim Thema Feuerwehr kam er aus sich raus. Ich hoffe, da kriegt er noch die Kurve…

Er liest inzwischen recht viel und gut, hat aber manchmal bei den Antolin-Fragen echte Probleme. Ich denke allerdings, dass das daran liegt, dass er das alleine machen muss (ohne Schulbegleiter) und sich dabei nicht konzentrieren kann. Vielleicht kann man das für ihn irgendwie verlegen, mal sehen. Um es ihm leichter zu machen soll er mehr auf Lesestufe 2 lesen.

In Deutsch muss er an der Schreibschrift arbeiten, das habe ich an die Dyskalkulie- und Ergotherapeutin weitergegeben und es trägt direkt nach der 1. Übung schon Früchte. Super!

Außerdem muss er an der Rechtschreibung arbeiten. Eigentlich weiß er genau, was Nomen sind etc, schreibt sie aber dann dennoch klein, vergisst Buchstaben, stolpert über Stolperwörter etc. Konzentrationsprobleme eben.

In Mathe steht er auf einer soliden 3, da sollte er vor allem in den Klassenarbeiten dran denken, die Aufgaben zu kontrollieren. Macht ihm aber auch Spaß grade.

Für Englisch sollen wir uns um ein Lernprogramm fürs Tablet o.ä. kümmern, da hat er noch arge Probleme beim Lesen. Kennt vielleicht jemand was?

 

Insgesamt also alles irgendwie im mittleren Bereich. Konzentration fehlt weiterhin, aber mit dem Schulbegleiter ist alles besser geworden, und wir schauen nun mal, wie es weitergeht!

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