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Archive for the ‘Schule’ Category

Schultüten

Posted by CreativeRabbit - Montag, 7. August 2017

Ein Glück lesen die Kinder hier nicht mit, da kann ich schonmal die selbstgebastelten Schultüten zeigen!

Eigentlich wollte ich ja nicht basteln, aber die Kleine wünscht sich eine Ninjago-Schultüte. Gibt’s nicht in fertig. Auf Dawanda kann man die in gebastelt erwerben für viel viel Geld und so völlig nicht nach meinem Geschmack.

Eine Freundin kam auf die Idee, einfach was zu plotten. Wie wir das umsetzen wollten wir uns später überlegen 😉

Ich habe also erstmal einen riesigen türkisen Schultütenrohling bestellt (wichtig: keine Wellpappe) und einen kleinen blauen als Geschwistertüte. Dann noch viel zu viel schwarze Vinylfolie. Mir schwebte es unbunt vor, irgendwie die Silhouetten. Und genau so haben wir es dann auch gemacht: Ausmalbilder/Silhouetten ergoogelt, damit den Plotter gefüttert und das dann auf die Tüten gebracht. Ich finde es groooooßartig. Auf der einen Seite der türkisen Tüte ist auch in Ninjago-Schrift der Name der Kleinen geklebt. 🙂

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Dyskalkulie-Therapie-Ende – LRS?

Posted by CreativeRabbit - Montag, 24. Juli 2017

Sooooo. Nach 2 Jahren Dyskalkulie-Therapie haben wir diese nun einvernehmlich beendet. Die Klassenlehrerin haben wir nicht weiter gefragt, aber sie hatte auch nichts einzuwenden. Die Therapeutin, ich und auch die Dame vom Jugendamt, wir waren uns einig, dass es nun erstmal gut ist. Vor allem in den letzten Monaten hat der Zwerg wahnsinnig viel gelernt und aufgeholt. Das liegt wohl auch daran, dass er nun einen Schulbegleiter hat, das gut funktioniert und gute Strategien zur Chaosbekämpfung, Ruhe und Konzentration erarbeitet werden. Und zwar kontinuierlich und nach Bedarf.

Der Zwerg hat mehrere Einsen und Zweien in Mathearbeiten und Tests geschrieben. In der 4. Klasse kommt nur wenig Neues dran, primär wird der Zahlenraum von 1000ern auf die Millionen erweitert. Es wird außerdem mit dem Zirkel gearbeitet. Beides wurde in den Therapiestunden nun schon behandelt und ist dann später nicht mehr neu.

Die Klassenlehrerin möchte dem Zwerg noch einen weiteren Nachteilsausgleich gewähren. Sie vermutet bei ihm eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lesen geht, finde ich, aber Rechtschreibung ist wirklich übel… trotz üben. Jedenfalls will sie ihm da helfen. Sie könnte ihn selber in der Schule testen, schöner wäre natürlich eine Diagnose vom Arzt. Also haben wir nun Ende August dafür nochmal einen Termin beim Kinderpsychiater. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt. Und wir freuen uns, dass sowas immer so zügig und unkompliziert geht, weil wir eben eh regelmäßig Termine in der Praxis haben.

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Einschulungsuntersuchung

Posted by CreativeRabbit - Samstag, 17. Juni 2017

Jaaaaa nu, is nun schon ne Weile her. Im ersten Quartal des Jahres war ich mit der kleinen Madame zur Schultauglichkeitsuntersuchung. Jetzt muss ich mal ein wenig in meinem Hirn kramen. Ich war natürlich etwas aufgeregt, ob die junge Dame überhaupt mitmacht und was die Beteiligten zu ihr sagen. Ich hatte den Bericht vom Autismuszentrum dabei, dass Verdacht auf Autismusspektrumstörung besteht, wir waren am Tag davor beim Augenarzt… Ja. Also.

Zuerst waren wir bei einer Arzthelferin (?). Dort sollte ein Sehtest gemacht werden. Die Kommunikation zwischen der Dame und dem Töchterchen funktionierte nicht so ganz und sie wollte nicht mitmachen. Da ich ja nun aber einen Kurzbericht vom Augenarzt mithatte war das kein Problem. Den anschließenden Hörtest hat sie mitgemacht und da gab es keinerlei Beanstandungen.

Danach folgten diverse kleine Tests zur Zahlen- und Mengenverständnis, zur Logik, zum Sprachgebrauch etc. Ich fand, sie hat das alles toll gemacht. Ich saß ungefähr 2 Meter von ihr weg und bestärkte sie durch Blickkontakt, wenn sie ihn brauchte. Sie war ein wenig zurückhaltend und ruhig, wie Kinder halt so in relativ fremder Umgebung bei fremden Personen sind. Nicht übermäßig.

Wir mussten dann noch etwas warten, bis wir zur Ärztin konnten. Da folgten dann nochmal ein paar Tests mit Bildern zur Logik, Sachen nachsprechen, Motorik und die körperliche Untersuchung.

Die Ärztin ist wohl noch nicht so ganz von Inklusion überzeugt. Sie meinte, die Kleine würde doch ziemlich schüchtern und zurückhaltend sein (und ich dachte dabei nur „alles klar… meine kleine Rampensau“) und ob wir uns denn da sicher seien, dass sie auf diese Schule und nicht auf eine Förderschule (obwohl sie wie gesagt fast alle Aufgaben völlig problemlos gelöst hat!) oder wenigstens eine Inklusionsschule gehen würde und sie fragte, ob die Schulleitung denn Bescheid wisse und ob wir wissen würden, was wir da tun und ob wir nicht doch einen „Antrag“ (wie sich hinterher rausstellte: auf Besuch einer Förderschule) gestellt hätten oder schnell noch stellen wollten. Aber da lassen wir uns nicht so lapidar reinreden, wir haben das alles gut durchdacht und kennen unser kleines Mädchen recht gut. Und der Freundeskreis bestärkt uns da auch.

Auf dem Befund von der Schulärztin steht nun halt, dass sie Unterstützung im sozio-emotionalen Bereich brauchen wird undich glaube, das war es. Können wir mit leben. 🙂

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Inklusion? Ja? Nein? Vielleicht?

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 31. Mai 2017

Vor einigen Tagen hatten wir einen Termin mit dem Jugendamt bei uns zu Hause. Es kam die Dame (1), die sich um die Bewilligung der Therapien/Schulbegleiter etc. kümmert, und sie brachte unsere Sachbearbeiterin (2) vom Pflegekinderdienst mit. Warum auch immer.

(1) kennen wir ja nun schon von der Dyskalkulietherapie und dem Schulbegleiter vom Zwerg, und nun kümmert sie sich auch um einen Schulbegleiter für die Minihexe. Darum ging es auch. Der Antrag ist komplett, Gutachten ist da und schlüssig, inzwischen ist auch die Diagnose von der Autismusambulanz da, sie war im KiGa hospitieren und nun ging es drum, das alles zu besprechen. (1) ist eine Verfechterin von Inklusion. Immer erstmal versuchen, das Kind in einer Regelschule unterzubringen und schauen, wie man helfen kann. Wie das funktioniert. Auf eine Förderschule wechseln kann man immernoch. Zurück ist es extrem schwierig.

(2) scheint das genaue Gegenteil zu sein.Wir hatten schon öfter den Eindruck, dass sie vielleicht nict ganz versteht, was wir an unserem Kinderpsychiater und den Familienberatungsstunden dort haben, dass wir mit den Kindern klarkommen und all so Dinge. Sie meint immer, wir müssten uns an eine Familienberatungsstelle wenden und die Kinder würden bestimmt irgendwann überfordert und wir müsten ja auch eine Paartherapie machen und ich weiß nicht was alles.

Dann ging es drum, dass wir für die Minihexe ebenso wie für den Zwerg einen „Ganztags“betreuungsplatz ergattert haben… Wie groß da die Gruppen seien? Wie, es gäbe gar keine richtigen Gruppen? Dann sei das Mädchen ja sofort überfordert. Und überhaupt, sie muss ja schon von der Schule völlig überfordert sein. Geht ja gar nicht anders. So rein aus Prinzip. Und ob das überhaupt das richtige sei? Und es war doch mal angedacht, sie in der Ganztagsbetreuung der Familienhilfe unterzubringen, wo sie dann nach Unterrichtsende abgeholt würde, Mittagessen bekäme und Hausaufgabenbetreuung und dann zusammen mit Kindern mit verschiedensten Problemen irgendwelche Therapien machen würde, um dann abends um 7 wieder nach Hause gebracht zu werden. No way! Nicht mit mir! Ich will was von meinem Kind haben. Und sie sicher nicht aus ihrem sozialen Umfeld, das sie, ja, obwohl sie Autist ist, hat, und sie nicht ihrer Freundschaften und Freizeitaktivitäten berauben… So weit kommt es noch.

Dann ging es plötzlich um den Zwerg, auf welcher weiterführende Schule wir in denn in 1 Jahr (!) anmelden wollten… Wie, auf der Gesamtschule? Die ist doch aber so riesig, da wird das Kind ja garantiert untergehen, das würde er nicht packen. WTF? Warum sollte er nicht? Die Lehrerin sagt, wenn er sich auf den Hintern setzt, kann er wohl auch Abi machen. Waaaaas, wir denken über Abi nach? Aber er ist doch gehandicapped, das KANN gar nicht sein, komplette Überforderung, waaaahhh! (2) warf dann ein, die Realschule sei doch auch nicht kleiner… Am liebsten würde (1) unsere Kinder auf Förderschulen sehen und uns in irgendwelchen Therapien, so rein aus Prinzip. Weil das doch gar nicht anders funktionieren KANN. Ganz schön anstrengend irgendwie… Aber wir lassen uns da nicht beirren und ziehen unser Ding durch. Die Schule ist aufgeschlossen und die zukünftige Klassenlehrerin der Minihexe hat schon nach mehr Infos gefragt, um sich schonmal einzulesen. Was will man mehr?

Ich glaube ja, wir kennen unser Kind am besten. Beide Kinder. Und können am besten einschätzen, was sie überfordert und was nicht. Zumindest ungefähr. Und am besten drauf reagieren.

Der Liebste und ich waren in unserer Schulzeit selber Inklusionskinder, und damals gab es das noch nichtmal wirklich. Wie könnten wir unseren Kindern dieses Menschenrecht verwehren???

 

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Hilfeplangespräch Schulbegleiter

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 21. Mai 2017

Vor kurzem war ich zum 1. Hilfeplangespräch bezüglich der Schulbegleitung vom Zwerg. Dabei waren die Klassenlehrerin, Der Schulbegleiter, dessen Coach und die SB vom Jugendamt. Den Zwerg haben wir nicht dazu geholt, so viele Erwachsene sind nicht so seins.

Nacheinander wurde kurz berichtet. Die Klassenlehrerin sagte, dass der Zwerg ruhiger ist, besser voran kommt, bessere Kontakte hat, seinen Tick nicht mehr hat, besser Ordnung halten kann etc, solange er Begleitung hat. Insgesamt also, wie wir schon am Elternsprechtag besprachen, eine Leistungssteigerung.

Der Schulbegleiter ist auch zufrieden. Die beiden verstehen sich gut, der Zwerg kann seine Hilfe gut annehmen. Der Vertrauensaufbau dauerte etwas, aber das wunderte mich nach dem Desater mit dem 1. Schulbegleiter nicht. Die Unterstützung in den Pausen konnte schon zurückgeschraubt werden.

Auch der Coach ist zufrieden. Er hatte einen Bericht für mich (und alle anderen) dabei, den ich aber inhaltlich etwas korrigieren musste. Es wurde noch gesagt, dass der Zwerg noch ein paar Hilfen braucht, z. B. andere Ordnungsfächer und eine Social Story, das folgt dann nach und nach und wir haben ja ein Mitteilungsheft, da bekomme ich hoffentlich alles mit.

Ich selbst habe berichtet, dass ich ihn auch entspannter erlebe, er sich öfter auch selbständig verabredet, mehr unterwegs ist, immer püntlich nach Hause kommt, auch wenn er im Ort unterwegs ist und nicht bei einem Freund oder im JuZe ist, und dass die Hausaufgaben inzwischen viel öfter erledigt sind als früher und das Material dafür auch seltener fehlt.

Die SB vom JA wollte dann noch wissen, wie lange wir alle denken, dass der Zwerg diese Art von Hilfe noch braucht, bzw ob wir denken, dass er sie nach den Sommerferien noch braucht. Da waren wir uns alle einig: ja! Ich bin sogar der Meinung, er wird sie auch beim Wechsel auf die Weiterführende Schule noch brauchen, aber davon will der Rest noch nichts wissen. Nunja. Erstmal bekommt er die Hilfe für ein weiteres Schuljahr genehmigt und der bisherige Schulbegleiter wird das auch weiter übernehmen können. Sehr schön.

Das nächste HPG haben wir für Ende November geplant, wenn der Elternsprechtag mit den Empfehlungen für die weiterführenden Schulen durch ist.

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Elternsprechtag

Posted by CreativeRabbit - Donnerstag, 11. Mai 2017

Kürzlich war wieder Elternsprechtag und der Liebste war wieder mit. Man bekommt immer einen 20 Minuten-Termin. Reichlich knapp eigentlich, vor allem, wenn es irgendwo Probleme gibt.

Grundsätzlich ist der Zwerg mit seiner Leistung überall im mittleren Bereich, womit wir völlig zufrieden sind.

In Musik ist er sogar richtig gut, wenn er sich noch etwas mehr anstrengt bekommt er eine 1.

Dafür muss er sich in Sachkunde anstrengen. Irgendwie schafft er es da nicht, mitzuarbeiten. Dabei weiß er doch so viel. Nichtmal beim Thema Feuerwehr kam er aus sich raus. Ich hoffe, da kriegt er noch die Kurve…

Er liest inzwischen recht viel und gut, hat aber manchmal bei den Antolin-Fragen echte Probleme. Ich denke allerdings, dass das daran liegt, dass er das alleine machen muss (ohne Schulbegleiter) und sich dabei nicht konzentrieren kann. Vielleicht kann man das für ihn irgendwie verlegen, mal sehen. Um es ihm leichter zu machen soll er mehr auf Lesestufe 2 lesen.

In Deutsch muss er an der Schreibschrift arbeiten, das habe ich an die Dyskalkulie- und Ergotherapeutin weitergegeben und es trägt direkt nach der 1. Übung schon Früchte. Super!

Außerdem muss er an der Rechtschreibung arbeiten. Eigentlich weiß er genau, was Nomen sind etc, schreibt sie aber dann dennoch klein, vergisst Buchstaben, stolpert über Stolperwörter etc. Konzentrationsprobleme eben.

In Mathe steht er auf einer soliden 3, da sollte er vor allem in den Klassenarbeiten dran denken, die Aufgaben zu kontrollieren. Macht ihm aber auch Spaß grade.

Für Englisch sollen wir uns um ein Lernprogramm fürs Tablet o.ä. kümmern, da hat er noch arge Probleme beim Lesen. Kennt vielleicht jemand was?

 

Insgesamt also alles irgendwie im mittleren Bereich. Konzentration fehlt weiterhin, aber mit dem Schulbegleiter ist alles besser geworden, und wir schauen nun mal, wie es weitergeht!

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Rückblick März 2017

Posted by CreativeRabbit - Sonntag, 9. April 2017

gelesen: Mieses Karma hoch 2 angefangen

gehört: die neue Ed Sheeran („Divide“) und das neue von Marteria („Aliens“)

gesehen: die 7. und 8. Staffel Dexter; Frau Ella; den 1. und 2. Panem; Pitch Perfect 2; die 5. Staffel Girls

getrunken: Baileys 😉

gegessen: Kartoffeln mit Sahnehering mit dem Liebsten

gekocht: Gulaschsuppe im Slowcooker; OnePotPasta

gebacken: Himbeer-Cheesecake-Brownies

gekauft: Tickets für Ralph Ruthe 🙂

gelacht: ja

geweint: ja – viel

geknipst: nüscht

geschenkt: der Freundesohn bekam ein Grüffelobuch und ein furchtbares Krachmachschiebespielzeug von Ikea, für das wir vermutlich für alle Ewigkeiten gehasst werden 😉

gespielt: ein wenig QuizDuell, ein wenig WorldChef

gefreut: das mit dem Zwerg und dem Schulbegleiter läuft ganz gut; die Wände im Schlafzimmer & Keller sind wieder trocken; es war oft schön warm und im Garten blüht ganz viel! ❤

geärgert: viel… schwierige Freundsituation… und die Wasserschadenbaustelle, das zieht sich eeeeewig; und meine Tennisarme tun wieder dolle weh

gesorgt: um die schwierige Freundsituation

gefeiert: den 1. Freundesohngeburtstag; mit meiner Mädelsrunde unseren Mädelsabend

gestricket/gehäkelt: fast nur beim wöchentlichen Stricktreff und in letzter Zeit mehr an der Sofadecke als am Tuch

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Schulbegleitermeeting

Posted by CreativeRabbit - Mittwoch, 29. März 2017

Seit ungefähr Anfang Februar hat der Zwerg ja einen neuen Schulbegleiter. Einen von einer Firma, die nur mit ausgebildeten Pädagogen arbeitet und ihre Schulbegleiter regelmäßig coacht und fortbildet, bei Bedarf auch die Lehrer.

Nun hatten wir ein erstes „Meeting“ mit der Klassenlehrerin, dem Schulbegleiter (SB) und dessen Coach, bei dem ich u.a. mal auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Im Nachhinein fand ich das Treffen für mich sehr anstrengend, es waren viele Infos, die auf mich einprasselten, und auch irgendwie viele Aufgaben, die sich für mich neu ergaben.

Zuerstmal wichtig ist wohl, dass die Zusammenarbeit gut klappt. Der Zwerg mag den jungen Mann (angehender Lehrer) und verlässt sich auf ihn, lässt sich auf alles ein, ist ruhiger und konzentrierter. Das merkt man dann an den Tagen, wo der SB nicht da ist. Außerdem ist sein Kopfschütteltick wieder verschwunden, das ist wirklich gut!

Der SB hat mit dem Zwerg in der ersten Zeit erstmal alle Fächer und Mappen und den Ranzen aufgeräumt. (Nicht, dass ich das nicht eh dauernd machen würde…) Nun passiert es hoffentlich nicht mehr so oft, dass lose Zettel rumfliegen und Material fehlt etc.

Außerdem wurde eine Art Checkliste für die Hausaufgaben erstellt, an denen er sich entlanghangeln kann, um strukturierter zu arbeiten.

Wir werden die abendliche Ranzen- und Hausaufgabenkontrolle etwas intensivieren müssen, damit uns nichts durchflutscht. Das haben wir in den letzten Tagen halbwegs gut hinbekommen. Ein mal haben wir den Zwerg beim HA-„mogeln“ erwischt und er saß dann leider bis abends um halb 10 dran, alles fertig zu machen. Wird ihm so schnell nicht wieder passieren 😉

Dann gibt es noch neu einen Pausenplan, wo sich dann die Kinder aus der Klasse eintragen können, um mit ihm zu spielen. Ziel dessen ist, dass sich seine Kontakte in der Klasse festigen und er nicht ausschließlich mit jüngeren Kindern spielt.

Die Klassenlehrerin konnte eine deutliche Leistungssteigerung in Anwesenheit des SB feststellen, das ist total super!

Zur besseren Kommunikation haben wir jetzt ein Mitteilungsheft, damit uns nichts mehr flöten geht.

Der SB soll auch im Mai mit auf die 3tägige Klassenfahrt kommen. Das habe ich beim Jugendamt (dem Träger des SB) schon beantragt und es sollte ohne Probleme klappen. Da freuen sich alle drüber.

Was bisher weiterhin nicht funktioniert ist, dass der Zwerg sich mit anderen zusammen für Sport umzieht. Da ist er sowohl vorher als auch hinterher letzter, es dauert wirklich ewig. Hat er die Möglichkeit, sich alleine umziziehen, geht das ratzfatz! Die Lehrerin fragte, ob er irgendwelche Probleme mit seinem Körper habe… Ich beobachte das mal, glaube es aber nicht. Das wird (hoffentlich) eher die Ablenkung sein. Keine Ahnung. Im Auge behalten…

Demnächst ist noch Elternsprechtag, da geht es dann um den Leistungsstand… Aber ich denke, damit werden wir halbwegs zufrieden sein. Wobei wir Eltern das auch immer unter dem Aspekt sehen, dass der SB womöglich länger als 1-2 Jahre nötig ist, alle anderen aber eher der Meinung sind, der solle sich möglichst schnell selber abschaffen. Ich denke aber, das ist ein doch recht langwieriger Prozess. Man wird sehen… 🙂

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Rückblick Januar 2017

Posted by CreativeRabbit - Samstag, 4. Februar 2017

gelesen: ich trödel mich durch den 5. Crossfire…

gehört: Ed Sheeran

gesehen: Das fliegende Klassenzimmer mit den Kids; die 4. Staffel House of Cards; Smaragdgrün; die neue Staffel Gilmore Girls (das war wie nach Hause kommen!)

getrunken: Toffifeelikör

gegessen: nach langer Zeit mal wieder Pellkartoffeln mit Quark; Lachs mit Möhren, Reis und Kräutersoße; Filettopf; Erdnusshuhn; Kassler; Milchreis…

gekocht: alles da oben 😉

gebacken: Brot, aber nicht viel

gekauft: hm, ich weiß nicht, mir fällt nichts Besonderes ein

gelacht: ja

geweint: ja

geknipst: so gar nicht

geschenkt: die weitwegFreundin bekam ein papierlastiges Geburtstagsgeschenk

gespielt: ein wenig QuizDuell, ein wenig WorldChef

gefreut: total nett mit Freunden Essen gewesen; aus einem unangenehmen Gespräch am Monatsanfang wurden mit der Zeit sehr nette/schöne Gespräche; es hat mal richtig geschneit; wir waren im Phantasialand bei tollstem Winterwetter

geärgert: die Sache mit dem Schulbegleiter, das kostet echt Nerven…

gesorgt: nur die Kleinigkeiten…

gefeiert: war nüscht…

gestricket/gehäkelt: weiter an meiner Decke gehäkelt; Sockenwolletuch nur sehr wenig (beides)

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Schulbegleiter-Update

Posted by CreativeRabbit - Dienstag, 31. Januar 2017

Hachja, das waren 2 relativ schöne Wochen mit dem Schulbegleiter für den Zwerg. Alles lief eigentlich ganz gut. Sie mussten sich noch aneinander gewöhnen, und vor allem der Herr Schulbegleiter an seine Aufgaben. Aber das kam einigermaßen in Gang. Und er spielte in der Pause mit den Kids Fußball. Der Zwerg war zufrieden.

Dann kam zu Beginn der 3. Woche direkt morgens um 8 ein Anruf von der Mutter des jungen Mannes, die ihn wegen Krankheit entschuldigte. Ich hatte ein komisches Gefühl dabei, es klang merkwürdig. 2 Stunden dann die eMail vom Pflegedienst, wo er angestellt war: er könne aufgrund eines Anfalles nicht mehr kommen, dürfe nicht mehr Auto fahren. Ja. Klasse. 2 Wochen. Er war nichtmal 10 Tage mit dem Zwerg in der Schule. Der Zwerg hatte sich voll und ganz auf ihn eingelassen und sehr an ihn gehängt (Stichwort Binungsstörung). Er war 3 Tage völlig verzweifelt und außer sich, der arme kleine Kerl 😦 Inzwischen hat er sich etwas gefangen, aber Spaß macht vor allem die Hausaufgabensache grade nicht.

Hoffentlich wird da schnell jemand qualifiziertes, zuverlässiges Neues gefunden 😦

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